Soziale und kulturelle Integration

Im Zentrum von GeKOS stehen Tandems, in denen je ein/e Mentor/in für je ein Kind mit Flucht- und Zuwanderungsgeschichte als Mentee verantwortlich ist. Gemeinsam gestalten die Tandems einmal wöchentlich ihre Freizeit und machen dabei vielfältige Erfahrungen. Sie spielen Gesellschaftsspiele, gehen in den Zoo oder ins Kino, malen und basteln oder zeigen sich gegenseitig ihre Lieblingsorte in der Stadt. Geht es anfangs noch viel um den Beziehungsaufbau und darum, dem Kind Angebote zu machen, bestimmen die Tandems nach und nach immer stärker gemeinsam, was sie machen möchten. Dadurch leistet GeKOS einen Beitrag zur sozialen und kulturellen Integration der Kinder.

Die gemeinsame Zeit im Tandem ermöglicht den Kindern auf der einen Seite, neue Orte, Aktivitäten und Menschen kennenzulernen. Durch die Mentor/innen erleben sie Dinge, die sie noch nicht kennen und haben eine Bezugsperson an ihrer Seite, wenn sie auf Erfahrungen und Handlungsweisen stoßen, die ihnen fremd vorkommen. Auf der anderen Seite erhalten die Kinder auch die Chance, sich in die gemeinsame Freizeitgestaltung einzubringen, mit ihren Ideen wertgeschätzt zu werden und sie umzusetzen. Um sich zu verständigen, müssen beide Tandempartner etwas über die Sprache des jeweils anderen lernen und die Kinder erweitern so auch ihre sprachlichen Fähigkeiten.