Generation K

 

Generation K – Kultur trifft Schule 

– ein Projekt der Ministerien für Bildung sowie für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz, gefördert durch die Stiftung Mercator, zur Förderung der kulturellen Schulentwicklung und Kooperation von Bildungs- und Kulturszene für eine nachhaltige und qualitätsvolle kulturelle Bildungsarbeit in Rheinland-Pfalz. 

 

 

Wissenschaftliche Begleitung:

Prof. Dr. Kristin Westphal 

Jaqueline Kastenholz

Sigrid Scherer

 

 

Inhalte und Ziele des Projekts

Das Projekt „Generation K – Kultur trifft Schule" fokussiert die Weiterentwicklung der kulturellen Bildungsarbeit an Schulen in Rheinland-Pfalz. Hierfür wurden im Sommer 2017 Kooperationen zwischen Schulinstitutionen und insgesamt zwanzig ausgewählten Künstler*innen aus den Sparten Bildende Kunst, Theater, Performance, Tanz und Musik geschlossen, die mindestens bis Ende 2019 andauern.

Im Rahmen des Projekts sollen in gemeinsamer Verantwortung von Schule und Kultur zunächst sechs weiterführende Schulen mit einem Ganztagsangebot auf ihrem Weg zur Kulturschule beraten und begleitet werden. Die Kulturschulen arbeiten hierbei eng mit in der kulturellen Bildungsarbeit erfahrenen Kulturschaffenden zusammen. Mit ihnen realisieren sie neue Kulturprojekte, in denen sie das Prinzip kultureller Teilhabe auf besondere Weise umsetzen und die dabei nachhaltig und innovativ sind.

Die Vorhaben sollen sich zu Best-practice-Beispielen entwickeln und damit auch anderen Akteuren der kulturellen Bildung für die Gestaltung der eigenen Arbeit wichtige Erkenntnisse liefern. Die Kulturschulen agieren hierbei als Referenzschulen. Weiterhin sollen Lehrkräfte von den teilnehmenden Künstlerinnen in künstlerischen Methoden geschult und fächerübergreifender Unterricht gefördert werden. 

 

Wissenschaftliche Begleitforschung

Das Projekt wird seit dem 1.11.2017 bis voraussichtlich 31.12.2019 von Jaqueline Kastenholz und unter der Leitung von Frau Prof. Dr. Kristin Westphal an der Universität Koblenz-Landau Campus Koblenz wissenschaftlich begleitet. Hierbei werden die Prozesserfahrungen der teilnehmenden Kulturschulen und ihrer Partner sowie der Vermittlungs- und Beratungsstelle ausgewertet und diese durch ein intensives Feedback bei der Gestaltung ihrer Arbeit unterstützt. So soll die Evaluation dazu beitragen, dass bereits im Projektverlauf ggf. nötige Anpassungen und Änderungen vorgenommen werden können.

Es wird ein Rahmenkonzept entwickelt, das mit geeigneten wissenschaftlichen Kooperationspartnern umgesetzt wird. Die Ergebnisse sollen landesweit zur kulturellen schulischen Entwicklung beitragen. Gewonnene Erkenntnisse und Maßnahmen, die sich auf andere Einrichtungen und Akteure übertragen lassen, werden dokumentiert. Die Evaluation soll Berücksichtigung in politischen Entscheidungsprozessen finden, wenn es darum geht, Maßnahmen im Bereich der kulturellen Bildung zu bewerten und weiterzuentwickeln. Der Forschungsschwerpunkt liegt auf der Frage nach den Gelingens- und Implementierungsbedingungen unter den Aspekten:

Qualität und Nachhaltigkeit künstlerischer Herangehensweisen:

  • Inwieweit können Strukturen geschaffen werden für eine kulturelle Schulentwicklung?
  • Welche künstlerischen Verfahrensweisen tragen zu einer Veränderung bei und sind nachhaltig? Welche Bedingungen sind förderlich oder gar notwendig?
  • Wie wirkt sich das auf die Lernkultur und das Schulklima insgesamt aus?
  • Inwieweit kann das Interesse an den kulturellen Angeboten bei den Kindern und Jugendlichen geweckt werden?
  • Inwiefern trägt das Programm zur weiteren Professionalisierung und damit Qualitätssteigerung bei den Kulturschaffenden in der Gestaltung ihrer Arbeit bei? 

Kooperation/Kommunikation:

  • Welche Formen und Qualität an Kooperation und Kommunikation zwischen den beteiligten Kulturschaffenden und LehrerInnen zeigt sich?
  • Was trägt zum Gelingen einer guten, nachhaltigen Zusammenarbeit bei?
  • Welchen Stellenwert hat die Servicestelle Kulturelle Bildung für die beteiligten Kulturschaffenden und für weitere Akteure der kulturellen Bildung?

Die Evaluation dieser Forschungsfragen erfolgt in Form von Fragebogenerhebungen, Interviews und Gruppengesprächen (bzw. performativen Reflexionsmethoden) und teilnehmender Beobachtung in der künstlerischen Praxis.

 

Quelle:

Ministerium für Bildung und Forschung sowie für Wissenschaft, Weiterbildung und Kultur des Landes Rheinland-Pfalz: Projektbeschreibung „Generation K"; Prof. Dr. Kristin Westphal: Förderantrag wissenschaftliche Begleitforschung „Generation K". Gekürzt, überarbeitet und ergänzt von Jaqueline Kastenholz. Stand: 1.11.2017.

 

Ansprechpartnerin:

wissenschaftliche Mitarbeiterin
Wiss. Mitarbeiterin im Projekt Generation K - Kultur trifft Schule
Sprechstunde: in der Vorlesungszeit im WS 2019/2020: dienstags 17:30-18:30 – (bitte vorab per Email anmelden)