Fallzahl Standort Koblenz: 1 (Warnstufe Gelb bis 12.02.2021) Maßnahmenkonzept

Modellprojekt zur schulischen Digitalisierung mit der IGS Koblenz startet

Im Rahmen eines Modellprojekts kooperieren die Integrierte Gesamtschule Koblenz und die Universität Koblenz-Landau (Campus Koblenz), um schulische Digitalisierung in Forschung und Praxis zu stärken.

iPads sind erst der Anfang: 
Modellprojekt zur schulischen Digitalisierung mit der IGS Koblenz [MoDIGS] startet

 

Am 20. November war es endlich soweit. Die IGS Koblenz in Metternich bekam über ihren Schulträger die erste Tranche iPads  zur Verfügung gestellt. Die Schüler:innen und Lehrkräfte zündeten damit eine neue Stufe der Digitalisierung an der IGS Koblenz. Die iPads sind da, aber damit ist die Digitalisierung nicht etwa abgeschlossen, sondern jetzt wird damit begonnen. In den nächsten Monaten und Jahren werden die Lehrkräfte und Schüler:innen neue Lehr- und Lernstrategien entwickeln. Die Universität in Koblenzsteht ihrer Kooperationsschule dabei tatkräftig zur Seite. 

Noch im März 2020 war die heutige Geschwindigkeit schulischer Digitalisierung undenkbar. Die Schule will nun die Not der schnellen Anpassung an Coronabedinungen in der ersten Jahreshälfte 2020 zu einer Tugend machen. 

Aktuell besteht die Chance, aber auch die Notwendigkeit, die während der Schulschließung aufgrund der Coronapandemie gesammelten praktischen Erfahrungen und konzeptionellen Ansätze für einen weitergehenden Schulentwicklungsprozess fruchtbar zu machen. Die IGS Koblenz stellt sich gemeinsam mit verschiedenen Akteur:innen der Universität in Koblenz dieser Herausforderung. Diese kommen aus dem Fachbereich Bildungswissenschaften, dem Institut für Wissensmedien und aus anderen Fächern und Fachbereichen der Universität. Ziel ist es, die Möglichkeiten eines medienintensiven Unterrichts optimal zu nutzen und mit möglichen Hürden und Restriktionen im Zuge des Umsetzungsprozesses immer wieder neu umzugehen. 

Die modellhafte Kooperation zwischen der IGS und den Akteur:innen der Universität fußt auf zwei Schwerpunkten: auf einer wissenschaftlichen Begleitforschung sowie auf speziellen, dem schulischen Bedarf entsprechenden Beratungsangeboten. Ferner werden die dabei gemachten Erfahrungen in die Lehrerbildung und andere bildungswissenschaftliche Studiengänge an der Universität mit einfließen. So sind bereits von Anfang an Studierende des Masterstudiengangs Erziehungswissenschaft über ein Lehr-Forschungsprojekt in die wissenschaftliche Begleitforschung mit eingebunden.

Wir freuen uns auf diese Kooperation! 

Projektleitung und Ansprechpartner:innen:

Dr. Michael Ernst-Heidenreich & Dr. Peter Schürholz (beide Institut für Soziologie)

Prof. Dr. Claudia Quaiser-Pohl (Institut für Psychologie und Dekanin des FB1: Bildungswissenschaften)

Siehe auch

https://www.blick-aktuell.de/Berichte/MeineGeschwister-sind-richtig-neidisch-461653.html


Datum der Meldung 22.12.2020 00:00