Institut für Soziologie

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Gebäude E mit Blume
Soziologie ist eine Wissenschaft, die die Beziehungen zwischen Menschen, gesell-schaftlichen Strukturen und sozialem Wandel untersucht. Im Anschluss an Max Weber, einen der Gründerväter des Faches, trachtet sie danach, soziales Handeln deutend zu verstehen und ursächlich zu erklären.

Soziologie zu studieren heißt, den ‚soziologischen Blick‘ einzuüben. Mit seiner Hilfe können soziale Zusammenhänge aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtet werden. Dabei geht es nicht nur um die Ausbildung der individuellen Beobachtungsfähigkeit, sondern auch um das Erlernen von Methoden zur systematischen Erfassung sozialer Tatbestände. Ein solches Wissen befähigt nach Auguste Comte, dem Namensgeber der Soziologie, zu sehen um vorauszusehen.

Das Institut für Soziologie am Campus Koblenz  verbindet sozial- und gesellschaftstheoretische Reflexion mit empirischer Forschung und entwickelt daraus seine Forschungsschwerpunkte insbesondere auf den Gebieten der Allgemeinen Soziologie, der Wissens- und Kultursoziologie, der Bildungssoziologie sowie im Bereich der Methodenentwicklung.

Es existiert seit der Gründung der Universität Koblenz-Landau im Jahr 1990. Fachvertreter der Soziologie waren hier seither Prof. Dr. Norbert Martin, Prof. Dr. Alfred Bellebaum, Prof. Dr. Clemens Albrecht  und Prof. Dr. Winfried Gebhardt. Heute sind am Institut zwei Professuren angesiedelt, aktuell besetzt mit  Prof. Dr. Oliver Dimbath. Die zweite Professur wird seit Wintersemester 2020/2021 von Dr. Carsten Heinze vertreten.