Fallzahl Standort Koblenz: 1 (Warnstufe Gelb bis 02.12.2020) Maßnahmenkonzept

Populäres Wissen in der Lehrer*innenbildung. Eine Untersuchung der aktuellen Ratgeberliteratur für Lehrerinnen und Lehrer

Populäres Wissen in der Lehrer*innenbildung. Eine Untersuchung der aktuellen Ratgeberliteratur für Lehrerinnen und Lehrer
Zeitraum: 01.04.2020 - 31.03.2023
Status: laufend

Ratgeber für Lehrer*innen werden im akademischen Diskurs nur selten als Beitrag zur Lehrer*innenbildung zur Kenntnis genommen, während es sich – dem Selbstverständnis von und der Verlagswerbung für diese Publikationen entsprechend – durchaus um Beiträge zu diesem Thema handelt. Mit den pädagogischen Ratgebern zur Lehrer*innenbildung existiert quasi ein Paralleldiskurs zur akademischen Verständigung zu diesem Thema. Das Projekt „Populäres Wissen in der Lehrer*innenbildung“ analysiert diesen – von Ausnahmen abgesehen (vgl. Drerup 1988; Diederich 1993; Becker 2007) – weitgehend unerforschten Paralleldiskurs.

Das Projekt erarbeitet einen Überblick über die aktuelle Ratgeberliteratur für Lehrerinnen und Lehrer und analysiert die „Rechtfertigungsordnungen“ (Boltanski/Thévenot 2014) mithilfe derer die Ratgeber ihre Ratschläge autorisieren und ihre Adressat*innen im Kontext einer „indirekten Pädagogik“ (Zinnecker 2000, S. 287) adressieren. Im Rahmen von qualitativen Leitfadeninterviews werden ferner Daten zur Rezeption und Nutzung des ratgeberischen „populären Wissens zur Lehrer*innenbildung“ erhoben.


Literatur

Veröffentlichungen

Krüger, J.O./Konrad, S. (2019): Neues aus der pädagogischen Apotheke? Zur Thematisierung von Wirksamkeitsversprechen in Ratgebern für Lehrer*innen. In: Krüger, J.O./Müller, T. (Hrsg.), Wirksamkeit als Argument.

https://www.pedocs.de/frontdoor.php?source_opus=18306