Migration und Heterogenität

Die (migrationsbedingte) Heterogenität der Bevölkerung hat sich in Deutschland in den vergangenen Jahren deutlich erhöht. Dies zeigt sich gegenwärtig bspw. am großen Anteil der Heranwachsenden mit Migrations- bzw. Fluchthintergrund in allen Einrichtungen des Bildungs- und Erziehungssystems. Dass diese Heterogenität professionell gehandhabt werden muss, ist eine anerkannte Aufgabe, die sich nicht nur auf den Bereich der pädagogischen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen, sondern auch mit Erwachsenen in Aus-, Weiterbildungs- und Arbeitskontexten, der Familien- und politischen Bildung sowie der Integrationsarbeit stellt.

Pädagoginnen und Pädagogen bedürfen eines wissenschaftlich fundierten Reflexionswissens zu den Umgangsweisen mit kultureller und sprachlicher Vielfalt sowie dem Zusammenhang dieser mit weiteren Heterogenitätsdimensionen wie Geschlecht, soziale Herkunft und Behinderung.

Das Leitmotiv der Professur betrifft vor diesem Hintergrund die Frage nach pädagogischen Kompetenzen im Umgang mit Heterogenität im Allgemeinen und migrationsbedingter Heterogenität im Besonderen. Dies beinhaltet die Analyse der gesellschaftlichen und bildungspolitischen Rahmenbedingungen sowie die Durchführung empirischer Untersuchungen im Themenfeld Migration und Heterogenität.

 

Hier finden Sie

die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Bereichs Migration und Heterogenität.

 

Postanschrift:

Institut für Pädagogik - Abteilung Pädagogik
Arbeitsbereich Migration und Heterogenität

Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz
Universitätsstr. 1
56070 Koblenz