Wissenschaftliche Laufbahn

Christian Geulen, geboren 1969 in Münster, studierte Geschichte und Sozialwissenschaften an den Universitäten Münster und Bielefeld sowie an der Johns Hopkins University, Baltimore, USA (dort MA 1993). Bis 1995 Stipendiat in der Arbeitsgruppe 'Moderne Nationalismusforschung' der Universität Bielefeld. 1996: Stipendiat am Deutschen Historischen Institut in Washington, D.C., USA. 1997-2002: wissenschaftlicher Mitarbeiter am Kulturwissenschaftlichen Institut in Essen. Promotion 2002 an der Universität Bielefeld. Dort 2002/3 PostDoc-Stipendiat im Graduiertenkolleg 'Sozialgeschichte'. 2003: Assistenzvertretung am Historischen Seminar der Universität zu Köln. 2003-2009: Juniorprofessor am Institut für Geschichte der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz. Seit Oktober 2009 Universitätsprofessor für Neuere und Neueste Geschichte und ihre Didaktik in Koblenz.

2018: Gerda Henkel Gastprofessor am German Dept. der Stanford University, USA. 2009: Gastwissenschaftler am Zentrum für Zeithistorische Forschung (ZZF) Potsdam. WS 2011/12: Fellow an der History School des FRIAS, Freiburg. Seit 2014: Leiter des DFG-Projekts "Semantische Transformationen im 20. Jahrhundert: Rationalisierung, Ästhetisierung, Technisierung, Medialisierung" (Laufzeit bis 2019).

2014-18: Wissenschaftliche Beratung der Ausstellung „Rassismus: Die Erfindung von Menschenrassen“, Deutsches Hygienemuseum Dresden 2018/19; 2004-07: Redaktionsmitglied „sozial.geschichte“. Seit 2014: Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Forums Interdisziplinäre Begriffsgeschichte (Zentrum für Literatur- und Kulturforschung, ZfL Berlin); seit 2018: Mitherausgeber des online-Magazins „Geschichte der Gegenwart“ (Zürich). Gutachtertätigkeit für die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG), die Alexander v. Humboldt Stiftung, die Studienstiftung des deutschen Volkes, den Deutschen Akademischen Austauschdienst, die Stipendienstiftung des Landes Rheinland-Pfalz.