Mathematische Modellierung an der Universität Koblenz-Landau

 

Was ist Modellieren?

Anders als bei klassischen Schulbuchaufgaben lassen sich in der Realität selten Problemstellungen finden, die einzelnen Themenbereichen der Mathematik eindeutig zugeordnet werden können. Vielmehr zeichnen sich solche Aufgaben durch eine Vielzahl an Querverweisen auch zu anderen Fachbereichen wie Informatik, Biologie und Physik aus, sodass die Bedeutung der Mathematik als Mittel zur Erkenntnisgewinnung über die Bearbeitung solcher Aufgaben erfahren wird. Modellierungsaufgaben vereinen all diese Aspekte miteinander, da reale Probleme mathematisiert, mit mathematischen Methoden gelöst und die so gewonnen Resultate wieder unter Berücksichtigung der Realität validiert und interpretiert werden. Bei derartigen Aufgaben geht es nicht um das Finden der einen richtigen Lösung; vielmehr zeichnen sich Modellierungsaufgaben durch eine Vielzahl an möglichen Lösungsstrategien aus.

 

Mathematische Modellierung mit Schülerinnen und Schülern

In regelmäßigen Abständen bietet das Mathematische Institut der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz Schülermodellierungstage für Schulen an. Dabei gibt es entweder die Möglichkeit, mit interessierten Schülerinnen und Schülern zur Universität zu kommen und dort Modellierungsaufgaben zu bearbeiten, oder ein Team der Universität an die eigene Schule einzuladen. Dabei steht den Schülerinnen und Schülern meist ein Zeitraum von 2-5 Tagen, je nach gewünschtem Rahmen, zur Verfügung.

Darüber hinaus bietet das Mathematische Institut der Universität Koblenz-Landau, Campus Koblenz in Zusammenarbeit mit der TU Kaiserslautern Schülermodellierungswochen an. Dabei kommen Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Schulen an einen Ort zusammen und bearbeiten schulübergreifend Modellierungsaufgaben. Sie werden dabei von Lehrern und Professoren betreut.

Bisherige Modellierungsaktivitäten

Presseberichte

 

Ansprechpartner:

Prof. Dr. Thomas Götz