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Entwicklung eines Verfahrens zur Bestimmung des Reoxidationspotentials feuerfester Einsatzstoffe für die Clean Steel-Technologie

Zeitraum: 01.12.2013 - 30.11.2015
Status: abgeschlossen

Eine wesentliche aktuelle Zielsetzung im Bereich Stahlerzeugung ist die Sicherstellung eines hohen Reinheitsgrades der Stahlschmelze („clean steel“-Technologie). Erst durch einen hohen oxidischen Reinheitsgrad des Stahls kann die geforderte Langlebigkeit der hieraus hergestellten Produkte garantiert werden. Als Quellen der oxidischen Verunreinigungen im Stahl kommen die feuerfeste Ausmauerung von Reaktionsgefäßen, die Schlacke und das Gießpulver in Frage. Besonders kritisch ist der Bildungsmechanismus von Einschlüssen durch Reoxidation. Hierbei führt die Sauerstoffabgabe, beispielsweise aus feuerfesten Einsatzstoffen an die Stahlschmelze, zu sehr feinen, harten, oxidischen Einschlüssen wie Aluminiumoxid. Das Ziel dieses Forschungsvorhaben besteht in der Entwicklung eines Verfahrens zur Prüfung und Definition des Reoxidationspotentials feuerfester Einsatzstoffe unter realen Betriebsbedingungen. Hierzu werden im Rahmen des Forschungsvorhabens die grundlegenden Mechanismen der Reoxidation untersucht, eine neue Messmethodik erarbeitet und ein Demonstrator entwickelt, aufgebaut und verifiziert. Mit diesem ist es den Herstellern feuerfester Einsatzstoffe dann möglich, ihre Produkte gezielt in Hinblick auf ein niedriges Reoxidationspotential zu entwickeln.


Finanzierung

Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) vertreten durch die Arbeitsgemeinschaft industrieller Forschungsvereinigungen (AiF) e.V., Köln
Summe: 172150

Projektpartner

Forschungsgeinschaft Feuerfest e.V., Höhr-Grenzhausen