Ökologische Auswirkungen von Mikroschadstoffen aus Kläranlagen auf Makrozoobenthosorganismen

Ökologische Auswirkungen von Mikroschadstoffen aus Kläranlagen auf Makrozoobenthosorganismen
Zeitraum: 01.04.2016 - 31.12.2020
Status: abgeschlossen

In kommunalen Abwässern anfallende Mikroschadstoffe, welche mit klassischen 3-stufigen Kläranlagen nur unzureichend entfernt werden können, stellen für die aquatische Umwelt potentiell eine erhebliche Belastung dar. Bisher sind allerdings vorwiegend substanzspezifische Wirkungen einzelner Mikroschadstoffe auf bestimmte Modellorganismen untersucht. Inwieweit die Mischung verschiedener Mikroschadstoffe, aus Abläufen klassischer Kläranlagen, tatsächlich im Gewässer nachweisbare ökologische Wirkungen haben ist hingegen bisher unbekannt.

In diesem Projekt dienen Laborexperimente dazu die Eignung physiologischer Marker als Anzeiger mikroschadstoffbedingter sublethaler Effekte auf Makrozoobenthosorganismen zu verifizieren. Bei Beprobungen der Makrozoobenthosgemeinschaft im Einleitungsbereich verschiedener Kläranlagen und einem Freilandexperiment, werden dann Analysen dieser physiologischen Marker mit ökologischen Methoden kombiniert. Dadurch soll eine Quantifizierung der ökologischen Auswirkungen solcher Mikroschadstoffmischungen aus Kläranlagenabflüssen ermöglicht werden.

 2014_Erft_Probenahme

 


Finanzierung

Erftverband, Linksniederrheinische Entwässerungsgenossenschaft, Niersverband, Wasserverband Eifel-Rur