Fallzahl Standort Koblenz: 2 (Warnstufe Gelb bis 30.04.2021) Maßnahmenkonzept

Projektübersicht des Institutes für Integrierte Naturwissenschaften

Ein intelligenter Ordner, der automatisch Projekte sammelt und in einer speziellen Übersicht anzeigt.

Laufende Projekte:

In diesem Projekt wird untersucht, ob die Habitatqualität des Kieslückensystems durch Biomanipulation verbessert werden kann. Durch die gezielte Förderung algenfressender Fische soll die Verstopfung des Kieslückensystems trotz teilweise erheblicher Nährstoffbelastungen reduzieren werden kann. Das Projekt soll zeigen, ob Biomanipulation im praktischen Gewässerschutz anwendbar ist.
Es wird untersucht, ob die neue Grubenwasserkonzeption der RAG AG die negativen ökologischen Auswirkungen der Einleitung von warmem und salzhaltigem Grubenwasser reduzieren kann. Mit Hilfe von Experimenten und Modellsimulationen wird analysiert, wie sich in Zukunft Salzgehalt und Wassertemperatur des Rheins verändert und welche Einflüsse auf die Lebensgemeinschaft zu erwarten sind.
Projekte soll die Sanierung eines komplexen Systems aus urban geprägten Standgewässern und Bachabschnitten wissenschaftlich begleiten. Es wird untersucht, ob die Interaktion zwischen Standgewässer und Fließgewässer durch die Erreichung eines stabilen makrophytendominierten Zustand der Standgewässer beeinflusst wird und dies das Erreichen des guten ökologischen Zustan des Fließgewässers fördern kann.
Untersucht wird die Ökologie und 'Life history' verschiedener Tagfalterarten.
Der Schutz der aquatischen Biodiversität hat weltweit hohe Bedeutung, da sie ähnlich stark bedroht ist wie die Biodiversität der tropischen Regenwälder. Mit dem E+E-Vorhaben soll modellhaft erprobt werden, wie die aquatische Biodiversität kleiner bis mittelgroßer Fließgewässer erhalten bzw. verbessert werden kann. Daraus sollen belastbare Handlungsempfehlungen abgeleitet werden, welche eine breite Übertragbarkeit der Ansätze auf andere Gewässer ermöglichen.

Abgeschlossene Projekte:

Ziel des Projektes ist die Erarbeitung eines naturschutzkonformen Bewirtschaftungskonzepts für die Westerwälder Seenplatte, die als FFH-Gebiet unter besonderem Schutz steht. Dabei soll der Schutz bedrohter Tier- und Pflanzenarten genauso gewährleistet werden, wie die Verbesserung des ökologischen Zustandes der Weiher und der sie durchfließenden Bäche durch eine Reduktion der Eutrophierungserscheinungen.