Bikefitting - Sattelhöhe

Zeitraum: 27.11.2022 - 27.11.2022
Status: abgeschlossen

Hintergrund

Die Manipulation der Sitzeinstellungen (u.a. Sitzhöhe und Beckenorientierung) verändert die Fahrer-Geometrie. Diese beeinflusst die Kinematik der unteren Extremitäten, welche sich letztlich auf die Generierung der Muskelkraft und Leistung während des Tretens auswirkt (Rankin & Neptune, 2010).

Das Problem beim Bikefitting besteht allerdings darin, dass es keine festgelegte Vorgehensweise gibt, um die optimale Sitzeinstellung festzustellen (Ferrer-Roca et.al, 2012). Bei den statischen Messmethoden wird die Sattelhöhe (gemessen von der Mitte des Tretlagers bis zum Satteloberteil) analog zur Beinlänge bestimmt. Allerdings werden hierbei in der Fachliteratur unterschiedliche Aussagen hinsichtlich des Anpassungsfaktors getroffen. Dieser variiert zwischen 88% (Burt, 2014) und 109% (Ferrer-Roca et.al, 2012) der gemessenen Beinlänge des Fahrers. Demgegenüber stehen die dynamischen Messmethoden, welche sich vorwiegend auf die Kinematik der unteren Extremitäten und der daraus resultierenden Dynamik (u.a. Pedal- Drehmomente, Leistung) beschäftigen (Rankin & Neptune, 2010; Silberman et al., 2005). Dabei zeigt sich allerdings, dass oftmals statisch ermittelte Sattelhöhen sich negativ auf die Trittleistung auswirken (Burt, 2014).

Ziel der Arbeit

Definition von Faktoren und ableiten von Handlungsempfehlungen für ein standardisiertes Bikefitting hinsichtlich der optimalen Abstimmung der Parameter Leistung, Komfort und Verletzungsprophylaxe.

 

 

Studentische Mitarbeiter

  • Andreas Thiel

 


Projektpartner

Dr. Kim Tofaute, Sport Ergonomics Consulting
Andreas Thiel, Crossladen.de GmbH & Co Kg

Mitarbeitende