Entwicklungsziele

Entwicklungsziele der Fachbereiche

verabschiedet vom Senat in seiner Sitzung vom 12. Juli 2016
verabschiedet vom Hochschulrat in seiner Sitzung vom 21. Juli 2016

Fachbereich 3: Mathematik / Naturwissenschaften

I. Einordnung des Fachbereichs in das Profil der Universität

Der Fachbereich 3 definiert den Forschungsschwerpunkt „Material&Umwelt“ und ist damit in der Schnittmenge der Profilbereiche „Mensch“ und „Umwelt“ verortet. Dieses übergreifende Forschungsleitthema ist das Ergebnis eines mehrjährigen Abstimmungsprozesses. Im Fokus stehen die Interaktionen von industriell hergestellten, funktionale Eigenschaften aufweisenden Materialien mit der Biozönose sowie die Auswirkungen einer technischen und natürlichen Umwelt auf Materialien, ausgewählte Organismen und ökosystemare Prozesse. In der forschungsgeleiteten Lehre gestaltet der Fachbereich das Profilfeld „Bildung“ aus, indem er zur (Aus-)Bildung der Studierenden und zur Entwicklung autonomer Persönlichkeiten beiträgt und die notwendigen mathematisch-naturwissenschaftlichen Inhalte vermittelt.

II. Entwicklungsziele

a) Forschung

Die Forschung im Schwerpunkt „Material&Umwelt“ erfolgt im Fachbereich institutsübergreifend transdisziplinär sowie campusübergreifend auf drei innovativen Kompetenzfeldern, in denen sich die sechs Fächer wiederfinden:

Die mathematisch-naturwissenschaftliche Fachdidaktik wirkt als eigenständige Forschungs­disziplin in diese drei Kompetenzfelder und ermöglicht somit hochwertige, zukunftsfähige, professions- und forschungsbezogene Lehramtsausbildung. Die verstärkte Ausrichtung auf die MINT-Fächer, deren mathematisch-naturwissenschaftliche Methoden und die Vernetzung des Forschungsleitthemas zwischen den Arbeitsgruppen als Akteuren der Forschung sind Aufgaben der laufenden Dekade.

b) Studium und Lehre

Anerkanntes Fundament der Lehre sind die Lehramtsangebote (Grundschule, Realschule plus, Gymnasium, Berufsbildende Schule) in den vier Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Geographie, Physik), der Mathematik, dem Sport sowie seit Kurzem der Ernährungs- und Verbraucherbildung. Die Lehramtsausbildung und die Forschung in der Fachdidaktik im MINT-Bereich wird durch das im Jahr 2014 eingerichtete „Kompetenzzentrum Fachdidaktik“ unterstützt, gebündelt und weiterentwickelt.

c) Wissenschaftliche Weiterbildung

  • Der Fachbereich steigert seine Attraktivität als Partner in der Bildung für alle Studieninteressierten der Region, Schulen und Studienseminare sowie die Wirtschaft.
  • Er engagiert sich in der Fort- und Weiterbildung von Lehrkräften.

d) Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

  • Der Fachbereich steht zu seiner ethischen und sozialen Verantwortung für den wissenschaftlichen Nachwuchs.
  • Er wird durch englischsprachige Lehrangebote seine Attraktivität für internationale Studierende weiter erhöhen.
  • Der Fachbereich hält intensiven Kontakt zu seinen Alumni sowie Alumnae und gewinnt diese als MultiplikatorInnen; dies gilt insbesondere auch für fachdidaktische Promotionen.

e) Internationalisierung

  • Der Fachbereich versteht Internationalisierung gleichermaßen als ethische Aufgabe, Umsetzung seiner Forschungsziele über den nationalen Rahmen hinaus sowie als ökonomische Chance und Verpflichtung gegenüber der Region.
  • Der Fachbereich erweitert sein Studiengangsportfolio durch englischsprachige Studienangebote.

f) Wissenstransfer / Bedeutung für die Stadt und die Region

  • Der Fachbereich ist in der Forschung regional verankert und wird zukünftig verstärkt international ausstrahlen.
  • Er wird durch innovative Studiengänge und regionale Bezüge in diesen verstärkt regionale Studierende anziehen und den Zugang zum Arbeitsmarkt erleichtern.

g) Organisation / Infrastruktur

Der Fachbereich wird seine fachbereichsbezogenen Strukturen kontinuierlich modernisieren.

h) Gleichstellung / Diversity

  • Der Fachbereich unterstützt die soziale und kulturelle Vielfalt bei seinen MitarbeiterInnen sowie Studierenden.
  • Er berücksichtigt auf allen Ebenen die Gleichstellung von Frau und Mann.