Abschlussarbeiten

Von der Themenfindung bis zur Anmeldung Ihrer Abschlussarbeit

Eine Abschlussarbeit ist i.d.R. der letzte zu erbringende Leistungsnachweis im Rahmen des Bachelor- oder Masterstudiums und in vielerlei Hinsicht vergleichbar mit einem Gesellen- oder Meisterstück. Einen zusammenfassenden Überblick zum organisatorischen Ablauf von der Themenfindung bis zur Anmeldung einer Abschlussarbeit liefert folgendes Erklärvideo:


 


Grundsätzlich sollte die Wahl des Themas primär Interessen-getrieben stattfinden. Die Bearbeitung eigener Themen in Verbindung mit Praxispartnern ist hierbei nicht ausgeschlossen. Die von Firmen vorgeschlagenen Themen sind jedoch kritisch auf Wissenschaftlichkeit zu prüfen, bevor ein Gesprächstermin mit Verantwortlichen der Arbeitsgruppe vereinbart werden kann. Weiterhin kann eine Zusammenarbeit mit einem Praxispartner auch an Verträgen scheitern, welche zwischen den Akteuren geschlossen werden. Hier entscheidet der Einzelfall. 

Wie bereits im Video dargestellt, betreut unsere Arbeitsgruppe ausschließlich Abschlussarbeiten (Bachelor- und Masterarbeiten), die innerhalb ihres Kernbereichs – dem Management von Information, Innovation, Entrepreneurship und Organisation – liegen. Bitte bewerben Sie sich per E-Mail mit 

  1. einem tabellarischen, akademisch-ausgerichteten Lebenslauf (Hochschulen und Universitäten inkl. Studienschwerpunkte sowie Auflistung bisheriger wissenschaftlicher Arbeiten und deren Themen),
  2. einem Motivationsschreiben (Vor-Exposé), in dem ein ausgeschriebenes Thema referenziert oder ein eigener Themenvorschlag unterbreitet wird (einschließlich Forschungslücke/-bedarf und potenziellen Forschungsfragen; optional: Vorschlag möglicher Forschungsmethoden und persönlicher Bezug zum Thema) sowie
  3. einer aktuellen Notenübersicht

bei Lehrstuhlassistent Christian Tuschner. Bitte setzen Sie hierbei Prof. Dr. Harald von Korflesch auf CC der E-Mail.

Nach der erfolgreichen Bewerbung findet ein erster Gesprächstermin statt. Das anschließende Anfertigen eines Exposés ist für jede Abschlussarbeit – gleich ob ausgeschrieben oder extern motiviert – obligatorisch. Die Anleitung zur Erstellung wissenschaftlicher Abschlussarbeiten (Seminararbeit / Bachelorarbeit / Masterarbeit) in der Arbeitsgruppe MI2EO finden Sie hier zum Download. Nach Freigabe durch Prof. von Korflesch liegt die Verantwortung für die Anmeldung Ihrer Arbeit beim Prüfungsamt bei Ihnen. 

Aufgrund der erhöhten Nachfrage nach Abschlussarbeiten möchten wir darauf hinweisen, dass wir gegebenenfalls nicht alle Bewerbungen annehmen können. 

 

Aktuelle Themenfelder innerhalb unserer AG

Themenfelder, die unsere aktuellen Forschungsaktivitäten und Projekte adressieren, werden in der nachfolgenden Übersicht illustriert. Hierzu ergeben sich fortlaufend spannende Fragestellungen, die in Ihrer Bachelor- oder Masterarbeit beantwortet werden können. Machen Sie uns gerne innerhalb dieser Themenfelder eigene Vorschläge für interessante Fragestellungen oder schauen Sie sich von uns ausgeschriebene Themen (falls aktuell verfügbar) an. 

 

Themenfelder 

 

Außerdem bauen wir gerade eine Special Interest Group / Kompetenzzentrum für "Intelligent Sports/Tennis Data Analytics (ISTDA)" auf. Bei Interesse an einer Abschlussarbeit in dieser Research Area können Sie sich gerne auch bei uns bewerben. 

 

Aktuell ausgeschriebene Themen für Abschlussarbeiten

Alle nachfolgend gelisteten Abschlussarbeitsthemen verstehen sich als Rahmen, welcher in einem persönlichen Gespräch verdichtet werden wird.

 
Arbeit Thema Beschreibung Betreuer 
BA/MA

Wissens- und Technologietransfer in deutschen außeruniversitären Forschungseinrichtungen

Wissens- und Technologietransfer (WTT) befasst sich im allgemeinen Sinne mit der planvollen Übertragung von Wissen und Technologien zum Zweck der weiteren und zumeist praktischen Anwendung (Meißner, 2001, S. 24). Folglich versucht die Forschung zum WTT die Frage zu beantworten, wie in der Forschung entstandene Erkenntnisse für Gesellschaft und Wirtschaft nutzbar gemacht werden können und nicht „in einer Schublade verschwinden“.

Neben ca. 400 Hochschulen leistet sich der deutsche Staat auch außeruniversitäre Forschungseinrichtungen (darunter die vier „Großen“: Fraunhofer-Gesellschaft, Helmholtz, Leibniz-Gemeinschaft, Max-Planck-Gesellschaft). Obwohl die staatlichen Ausgaben für außeruniversitäre Forschungseinrichtungen fast 50% der Ausgaben für Hochschulen betragen, scheint die außeruniversitäre Forschung im WTT-Kontext nur nebensächlich behandelt zu werden.

Der Fokus der Arbeit liegt in der Erstellung einer Übersicht über den WTT in diesen Forschungseinrichtungen und ihren Instituten. Mögliche methodische Ansätze sind eine systematische Literaturrecherche, z.B. nach Okoli & Schabram (2010), oder der Ansatz der induktiven Referenzmodellierung, z.B. nach Fettke (2014).

Referenzen:

Fettke, P. (2014). Eine Methode zur induktiven Entwicklung von Referenzmodellen. In Multikonferenz Wirtschaftsinformatik (S. 1034–1047).

Meißner, D. (2001). Wissens-und Technologietransfer in nationalen Innovationssystemen.

Okoli, C., & Schabram, K. (2010). Working Papers on Information Systems A Guide to Conducting a Systematic Literature Review of Information Systems Research. Working Papers on Information Systems, 10(2010), 51.
Manuel Etzkorn
MA

Systematische Literaturanalyse zu
organisationaler Pfadabhängigkeit und 
-kreation im Kontext von Bahngesellschaften

Voraussetzung für die Masterarbeit ist der Aufbau eines grundlegenden Verständnisses zur Entstehung und weiteren Entwicklung der Pfadabhängigkeitstheorie (technische und organisationale Pfadabhängigkeit).

Da im Zusammenhang mit Bahngesellschaften nur eine überschaubare Literaturauswahl vermutet wird, sollte diese Untersuchung auf vergleichbare Organisationen, insbesondere im Infrastrukturbereich, ausgeweitet werden, um gegebenenfalls Analogien heranziehen zu können.

Bitte bewerben Sie sich auf dem üblichen Weg mit Motivationsschreiben, akademischen Lebenslauf und aktuellem Notenspiegel bei Herrn Christian Tuschner () und setzen Herrn Manfred Arndt, Doktorand und Betreuer () sowie Prof. Dr. Harald von Korflesch, () cc.
Manfred Arndt