Studienorganisation

 

Das Mobilitätsfenster soll Ihnen die Möglichkeit geben, ohne Zeitverlust ein Auslandssemester an einer anderen Hochschule im Inland oder im Ausland zu absolvieren.

Allgemeine Empfehlungen für alle Bachelorstudiengänge

Grundsätzlich empfehlen wir Bachelorstudierenden, die ein Semester an einer ausländischen bzw. an einer anderen Hochschule in Deutschland verbringen möchten (dies unterstützen die Dozentinnen und Dozenten ausdrücklich), dafür das 5. oder 6. Semester ihres Studiums zu wählen.

Dazu empfehlen wir generell in allen Studiengängen folgende Änderungen im geplanten Studienverlaufsplan (soweit zutreffend):

  1. Studierende, die im BSc Studium ein Semester an einer anderen Hochschule belegen möchten, sollen das Proseminar entweder schon in das 4. Semester vorziehen oder zumindest nicht im Auslandssemester belegen.
  2. Das Mobilitätsfenster soll so gelegt werden, dass möglichst die Wahlpflicht im Ausland oder an der anderen Hochschule in Deutschland belegt wird. Pflichtveranstaltungen können entweder verschoben oder - wenn passend und angeboten - auch im Ausland/an der anderen Hochschule belegt werden.
  3. Es besteht die Möglichkeit, die Bachelorarbeit im Ausland oder an einer anderen Hochschule in Deutschland zu schreiben. In diesem Falle ist vorgesehen, dass der oder die Studierende gemeinsam von einem Professor an der Partneruniversität und einem Professor aus dem Fachbereich Informatik betreut wird.

Besondere Empfehlungen für einzelne Studiengänge

Neben obigen Empfehlungen, die für alle Bachelorstudiengänge gelten, werden zusätzlich folgende besondere Empfehlungen für einzelne Studiengänge ausgesprochen (je nachdem, ob das Studium im Winter- oder Sommersemester begann):

 

Mit Beginn Wintersemester: Das 5. Semester wird als Mobilitätsfenster empfohlen. Proseminar und Projektpraktikum sollen vorgezogen werden.

Mit Beginn Sommersemester: Es wird das 6. Semester im Ausland oder an einer anderen Hochschule in Deutschland empfohlen. Die generelle Empfehlung Nr. 3. ist zu beachten

Mit Beginn Wintersemester: Das Modul „Betriebliche Anwendungssysteme“ soll im 4. Semester besucht werden, wenn das 6. Semester an einer anderen Hochschule belegt wird. Die drei generellen Empfehlungen oben sind zu berücksichtigen.

Mit Beginn Sommersemester: Das 6. Semester wird als Mobilitätsfenster empfohlen. Außer den drei generellen Empfehlungen sind bei regulärem Studienverlauf keine weiteren Änderungen im Studienverlaufsplan zu berücksichtigen.

Mit Beginn Wintersemester: Für einen Aufenthalt an einer anderen Hochschule soll das 6. Semester gewählt werden. Das Modul „Grundlagen der Rechnernetze“ soll in das 4. Semester vorgezogen werden. Die drei generellen Empfehlungen oben sind zu berücksichtigen.

Mit Beginn Sommersemester: Der Aufenthalt an einer anderen Hochschule wird im 5. Semester empfohlen. Das Modul „Grundlagen der Rechnernetze“ soll in das 3. Semester vorgezogen werden. Die generellen Empfehlungen Nr. 1. und 2. oben sind zu berücksichtigen.

Mit Beginn Wintersemester: Empfohlen wird das Mobilitätsfenster im 5. Semester. Das Modul „Grundlagen der Datenbanken“ soll entweder in das 3. Semester vorverlegt oder an der anderen Hochschule belegt werden. Die generellen Empfehlungen Nr. 1. und 2. oben sind zu berücksichtigen. Jene, die das 6. Semester als Mobilitätsfenster wählen, sollen die drei generellen Empfehlungen oben berücksichtigen.

Mit Beginn Sommersemester: Wer den Aufenthalt an einer anderen Hochschule im 5. Semester wählt, soll die Module „Grundlagen der Rechnernetze“ und „Betriebliche Anwendungssysteme“ in ein anderes Semester verschieben. Die generellen Empfehlungen Nr. 1. und 2. oben sind zu berücksichtigen. Wenn das Mobilitätsfenster im 6. Semester belegt wird, ist das Modul „Grundlagen der Datenbanken“ entweder zu verschieben oder an der Gastuniversität belegt werden. Die drei generellen Empfehlungen sind oben zu berücksichtigen.

Umfang und Bedingungen

§ 36 der gemeinsamen Prüfungsordnung (2017) regelt, dass in den Masterstudiengängen Informationsmanagement, Wirtschaftsinformatik und E-Government ein Semester an einer ausländischen Universität absoviert werden muss.

Dabei müssen mindestens 18 Leistungspunkte erworben werden. Entscheidend ist nicht, wie viele Punkte Sie im Ausland erwerben, sondern wie viele Ihnen nach Ihrem Aufenthalt vom Hochschulprüfungsamt in KLIPS gutgeschrieben werden.

Tipps zur Veranstaltungsplanung

Sofern Sie im Ausland regulär studieren und nicht Ihre Abschlussarbeit schreiben möchten, legen Sie das Auslandssemester besser nicht an Ihr Studienende. Andernfalls kann es schwer werden, für Ihre wenigen verbleibenden Module die passenden Lehrveranstaltungen im Ausland zu finden.

Sie machen Sich Anrechnung und Studienplanung einfacher, wenn Sie Ihre Wahlpflicht-Module mit dem Auslandsstudium abdecken.

Befreiung

Wenn Sie in einem vorherigem Studium schon ein Auslandssemester nach obigen Kriterien absolviert haben, müssen Sie im Master nicht erneut ins Ausland. Sie dürfen aber natürlich trotzdem, wenn Sie möchten.

In besonderen Härtefällen können Sie beim Prüfungsausschuss beantragen, von der Pflicht zum Auslandssemester befreit zu werden. Ein Härtefall kann laut Prüfungsordnung nur durch Ereignisse begründet werden, die vor Aufnahme des Masterstudiums nicht erkennbar waren.

Vor dem Auslandsaufenthalt

Um sicherzustellen, dass die im Ausland erbrachten Leistungen hier in Koblenz auch für das Studium anerkannt werden, muss vor dem Auslandsaufenthalt (und bei ERASMUS+ auch für das Learning Agreement) abgeklärt werden, ob und für welche Module die Kurse angerechnet werden können.

Hierfür sind folgende Schritte notwendig:

  1. Module an der Partnerhochschule suchen, die
    (a) keine wesentlichen Unterschiede zu Modulen hier in Koblenz aufweisen und/oder
    (b) interessant sind und zu Ihrem Studium passen.
  2. Suchen Sie zu jedem Modul die Modulbeschreibung inklusive der ECTS Punkte heraus - entweder auf deutsch oder englisch. Überlegen Sie sich im voraus, als welche Koblenzer Module sich die Veranstaltungen aus dem Ausland anrechnen lassen könnten. Dabei sollten Sie nach Möglichkeit eher Module aus den Wahlpflichtbereichen in Betracht ziehen und Pflichtmodule nur im Ausnahmefall (halten Sie notfalls vorher Rücksprache mit Ihrem Studiengangsverantwortlichen).
  3. Über die Anerkennung entscheiden die Studiengangsverantwortlichen der jeweiligen Studiengänge.  Unterbreiten Sie Ihrem Studiengangsverantwortlichen den Vorschlag, was Sie belegen und wie anrechnen lassen möchten. Bringen Sie die alle Modulbeschreibungen vollständig mit, am besten als tabellarische Gegenüberstellung mit Lernzielen, Studiengangsinhalten und ECTS-Umfängen. Am besten nutzen sie dafür diese Dokumentenvorlage.
  4. Unterzeichnen des Learning Agreements (nur ERASMUS+): Lassen Sie sich von Ihrem Studiengangskoordinator das Einverständnis mit der geplanten Anrechnung bestätigen und bringen Sie die Bestätigung (z.B. per Mail, Vermerk auf Learning Agreement) Ihrem ERASMUS-Fachkoordinator mit, damit er das Learning Agreement unterzeichnet. 

Das Akademische Auslandsamt gibt online weitere Hinweise zur Anerkennung.

Nach dem Auslandsaufenthalt

Tragen Sie Ihre Leistungen aus dem Transcript of Record der Partnerhochschule bitte entsprechend der vorherigen Vereinbarungen (Learning Agreement) in das Annerkennungsformular der Univeristät Koblenz-Landau ein. Ihr Studiengangsverantwortlicher muss dieses Dokument unterschreiben.

Wenn Noten ins deutsche Notensystem umgerechnet werden müssen, kann sich Ihr Studiengangsverantwortlicher an folgender Notentabelle orientieren. Sollte ihr Land dort nicht gelistet sein, greift die modifizierte Bayerische Formel,.

Gehen Sie mit diesem Dokument zum Prüfungsamt und lassen Sie sich die Kurse entsprechend eintragen.

Lesen Sie alles weitere bitte auf den Seiten des International Office nach. Dort finden Sie auch Informationen zum Diploma Supplement.