Vorgaben für Abschlussarbeiten

Studierende, die Abschlussarbeiten bei der Forschungsgruppe Betriebliche Anwendungen erstellen, sind angehalten, die folgenden Vorgaben einzuhalten.

Richtlinien

  • Verwertungsrechte: Jeder Studierende muss vor Beginn der Abschlussarbeit die Vereinbarung über die Verwertungsrechte an einer Examensarbeit ausfüllen und im Sekretariat (Raum A122) abgeben. Sollte der Titel der Arbeit noch nicht feststehen, geben Sie bitte einen vorläufigen Arbeitstitel bzw. eine grobe Themenbezeichnung an und vermerken den Zusatz "Arbeitstitel"
  • Oberseminar: Der Besuch des Oberseminares bei der FG BAS ist für jeden Qualifikanten Pflicht! Bitte informieren Sie sich frühzeitig über Termine und weitere Rahmenbedingungen bei Ihrem Betreuer.
  • Effektives Projektmanagement: Ihre Abschlussarbeit ist ein auf mehrere Monate angelegtes wissenschaftliches Projekt. Besonders in unserer Forschungsgruppe werden viele Arbeiten mit einem starken Praxisbezug ausgeschrieben, unter Umständen sogar in Kooperation mit Unternehmen verfasst. Daher gibt es zahlreiche Meilensteine und Termine, die Sie einhalten müssen. Sorgen Sie für eine vernünftige und realistische Zeitplanung in Ihrem Projektumfeld.
  • Pünktlichkeit: Dazu gehört vor allem anderen das pünktliche Erscheinen zu einem Termin, seien es Meetings in Unternehmen oder die Besprechung mit einem Betreuer!
  • Lückenlose Dokumentation: Protokollieren Sie während Ihrer Arbeit, was Sie gemacht haben und zu welchem Zeitpunkt. Besonders bei Projekten mit Unternehmen sollten Sie Ihre Dokumentationspflicht ernst nehmen. So können Sie zu jedem Zeitpunkt während Ihrer Arbeit Auskunft darüber geben, wann und warum Sie etwas getan haben. Alle Dokumentationen sind derart zu erstellen, dass sich ein sachverständiger Außenstehender mit vertretbarem Aufwand einen qualifizierten Einblick verschaffen kann. Dokumentationen, die einen zusätzlichen Rechercheaufwand zu deren Verständnis benötigen, erfüllen den Anspruch an eine ausreichende Dokumentation nicht.
  • Proaktive Meetings: Wenn Sie der Meinung sind, dass Ihre Arbeit in eine neue Phase eingetreten ist oder Sie neue Erkenntnisse gewonnen haben, die Ihre Arbeit evtl. in eine andere Richtung lenken, usw., so initiieren Sie von sich aus ein Meeting mit Ihrem Betreuer bzw. dem Kooperationspartner. So halten Sie die an der Arbeit beteiligten Personen immer auf dem neuesten Stand und zeigen von sich aus Arbeitsinitiative.
  • Sorgfältig geplante Meetings: Beachten Sie Ihre Zeitplanung. Überlegen Sie sich vor dem Meeting den Inhalt, den Sie vorstellen möchten. Schicken Sie Ihre Agenda und die zu besprechenden Dokumente mindestens 2 Tage vorab an die Betreuer. Achten Sie dabei auf korrekte Rechtschreibung (neue Rechtschreibung), ordentliche Folien und Nummerierung. Die Inhalte des Meetings werden in einem Kurzprotokoll festgehalten (was wurde besprochen und welche Todos wurden vereinbart!), das spätestens 2 Tage nach dem Meeting an dem Betreuer zu schicken ist. Nur so kann sichergestellt werden, dass beide Seiten von den gleichen Prämissen ausgehen und dass Inhalte nicht verloren gehen!
  • Wissenschaftliches Arbeiten: Bei wissenschaftlichen Arbeiten sind stets die verwendeten Quellen anzugeben. KEINE PLAGIATE!
    Alle Verstöße gegen die Prüfungsordnung in Bezug auf Plagiate werden streng gehandhabt! Deshalb: Machen Sie sich die Arbeit einfach. Schreiben Sie während der Recherche die Quelle stets mit.
  • Engagement: Die Belange des Studiums haben Vorrang vor sonstigen privaten Anlässe

Zitierweise

Dieser Arbeitsbericht zeigt Beispiele für korrekte Zitierweisen in wissenschaftlichen Arbeiten.

Beispiele für Zitierweisen

Im Text:
"Eine diesem Handbuch vorangegangene Studie zur Nutzung von Personalisierungstools in KMU [Leimstoll/Schubert 2002] ergab, dass KMU..."

Im Literaturverzeichnis:
Leimstoll, Uwe; Schubert, Petra (2002): E-Commerce-Studie 2002: E-Business in KMU – Einsatz , Potenziale und Strategien, Basel: Fachhochschule beider Basel (FHBB), Institut für angewandte Betriebsökonomie (IAB), Arbeitsbericht E-Business Nr. 6, 2002.

Abbildungsbeschriftungen:
"Abb. 2–2: Mechanismus eines Personalisierungstools" - Platzierung unterhalb der Grafik

Tabellenbeschriftungen:
"Tab. 3-1: Arten von Kundenprofilen (in Anlehnung an Schubert 1999)" - Platzierung oberhalb der Tabelle

Querverweise im Text:

"[...] kann ein System, das bereits durch das Verhalten gleichgesinnter Kunden „gelernt“ hat, seine Erfahrungen z.B. auch einem Neukunden zur Verfügung stellen (vgl. Kapitel 2.3.1 Collaborative Filtering)."