2008 Referenzmodell zur Sicherstellung von Interoperabilität in eProcurement am Fall von Greffe du Tribunal de Commerce de Paris (GTCP) (Masterarbeit)

Organisatorisches

Beschreibung

Durch das von der Europäischen Kommission geförderte Projekt R4eGov soll sichergestellt werden, dass lokale Verwaltungen in einem Europäischen Kontext besser zusammen arbeiten können und dabei gleichzeitig die Kontrolle über ihre eigenen Systeme und Daten behalten. Weiter soll gewährleistet sein, dass alle Beteiligten an Verwaltungsprozessen, über die Grenzen einer einzelnen Behörde hinaus, zu jedem Zeitpunkt über deren Status informiert sind. Dazu werden von den Partnern im Projekt Methoden und Werkzeuge entwickelt, die diese Ziele unterstützen. Das Institut für Wirtschafts- und Verwaltungsinformatik hat die Leitung im Arbeitspaket Interoperabilität übernommen, zu dessen Zielen unter anderem die Erstellung eines State-of-the-Art-Reports zu Sicherheit und Interoperabilität in der europäischen Verwaltung gehören.

Im Rahmen dieser Abschlussarbeit wurde Interoperabilität anhand der Projekt-Fallstudie "eProcurement, Greffe du Tribunal de Commerce de Paris (GTCP)" untersucht.

Aufgabe war es:

  • existierende Projekte und Lösungen zu eProcurement zu erfassen
  • die Ergebnisse dieser Ansätze zu vergleichen und zu bewerten und
  • einen Referenzprozess des eProcurements für GTCP zu modellieren und die Schnittstel-lenaspekte sowie Interoperabilitätsanforderungen herauszuarbeiten
  • eine Referenzarchitektur für interoperables eProcurement zu erarbeiten
  • Rechtliche, organisatorische und technische Rahmenbedingungen im Kontext von euro-paweiten Ausschreibungen zu diskutieren
  • abschließend Empfehlungen für die konkrete Fallstudie zu erarbeiten.

Weitere Informationen zum EU-Forschungsprojekt R4eGov sind unter www.R4eGov.info verfügbar.