1. Mündliche Prüfungen, Kolloquien und Präsentationen über Videokonferenzsysteme

Zuletzt aktualisiert, 20.7.2020

Für den Einsatz der Videounterstützung bei der Durchführung von mündlichen Prüfungen, Vorträgen, Präsentationen und Kolloquien gelten folgende Richtlinien:

1.1.   Zustimmung der Beteiligten

Alle Beteiligten müssen der Durchführung der Prüfung per Videokonferenz per email zustimmen (z.B. „ich stimme einer video-basierten Präsentation/mündl. Prüfung nach den Richtlinien zur Umsetzung von digitalen Prüfungen vom 20.7.2020 zu).

Im Falle einer gegenseitigen Zustimmung ist eine Genehmigung des Prüfungsausschusses automatisch erteilt. Andernfalls kann eine Genehmigung durch Prüfer oder Studierende gem. §3.(1).1 Abs. 2 beim Prüfungsausschuss beantragt werden. 

1.2.   Technische Probleme

Ist die Qualität der Übertragung zu schlecht, um die Prüfung oder Präsentation zu beginnen, dann ist sie zu verschieben. Verschlechtert sich die Qualität während der Prüfung, so kann sie zu einem späteren Zeitpunkt fortgesetzt oder von jedem Beteiligten abgebrochen werden. Bei einem Abbruch wird die Prüfung betrachtet, als hätte sie nie stattgefunden.

1.3.   Beisitz und Protokoll

Bei mündlichen Prüfungen können Beisitzerinnen oder Beisitzer auch in Form einer Videokonferenz teilnehmen. Die Niederschrift durch den Beisitz darf elektronisch erfolgen; sobald die Möglichkeit besteht, sollen die Niederschriften ausgedruckt und unterschrieben archiviert werden - die elektronische Kopie ist umgehend zu löschen. 

1.4.   Täuschungsversuche

Die Prüferinnen oder Prüfer können verlangen, die zu prüfende Person bei mündlichen Prüfungen während der Prüfung über Video sehen zu können, um Täuschungsversuche auszuschließen. Eine dauerhafte Sichtbarkeit über Video für Seminarteilnehmende oder Präsentierende ist nicht erforderlich. Beim begründeten Verdacht auf einen Täuschungsversuch wird die Prüfung abgebrochen und in konventioneller Form wiederholt, sobald dies möglich ist.

1.5.   Datenschutz

Eine Aufzeichnung von mündlichen Prüfungen ist allen Beteiligten untersagt.

Bei der Auswahl des Videokonferenzsystems sind die Richtlinien zum Datenschutz und zur Datensicherheit zu beachten.