Projekte des ZfL

Modulare Schulpraxiseinbindung als Ausgangspunkt für individuelle Kompetenzentwicklung

Ziel des Vorhabens ist eine Modulare Schulpraxiseinbindung als Ausgangspunkt zur individuellen Kompetenzentwicklung (MoSAiK) in der ersten Phase der Ausbildung von zukünftigen Lehrerinnen und Lehrern an der Universität Koblenz-Landau. Für das Vorhaben wurde ein holistischer Ansatz zur Professionsentwicklung in der Lehrerbildung mit empirischer Begleitforschung entwickelt, der neben den curricular verankerten Schulpraktika weitere praxisnahe Elemente in die Module der Lehramtsstudiengänge integriert.

 

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Netzwerk Campus-Schulen

Die Lehramtsstudiengänge aller Schulformen sind das Herzstück der universitären Lehre am Campus Koblenz der Universität Koblenz-Landau. Um die Qualität der Lehramtsstudiengänge auf einem hohen Niveau zu halten und weiter zu verbessern, hat sich das Zentrum für Lehrerbildung zum Ziel gesetzt, die Zusammenarbeit mit den Schulen und Studienseminaren der Stadt und Region Koblenz weiter zu stärken, indem ein „Netzwerk Campus-Schulen“ gegründet wird.

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Netzwerk Lehrkräfte mit Migrationshintergrund

In Zeiten der großen und weiter wachsenden Heterogenität der Schülerschaft ist die Zusammenarbeit mit Lehrkräften mit Migrationshintergrund eine wichtige Erfahrungsquelle, die großes Potential auch für die Lehrkräfteausbildung birgt: Aufgrund eigener Erfahrungen mit mehreren Kulturen und Sprachen können sie die Situation und die Bedürfnisse der Schüler und Schülerinnen mit Migrationsgeschichte am besten nachvollziehen. Auch ihre Kenntnisse in (mehreren) Herkunftssprachen ermöglichen ihnen einen Zugang zu der Erfahrungswelt der Schüler und Schülerinnen, nicht zuletzt auch um die große Relevanz der Herkunftssprachenförderung für den Zweitsprachenerwerb aufzuzeigen. Auf dieser Grundlage eröffnet sich eine Chance für die Identifikation der Schülerinnen und Schüler mit diesen Lehrkräften als Bezugspersonen.

 

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Internationales Symposium "Schulen der Zukunft"

Im Fokus des internationalen Symposiums stehen "Räume": in seinen Anfängen schulische Innen- und Außenräume, Schulhausarchitektur, in seiner Weiterentwicklung eher ideelle Räume der Zusammenarbeit (hybrid spaces) und die Verzahnung von Theorie und Praxis in der Lehrkräfteausbildung. Diese erfordert nicht nur eine Abstimmung, sondern eine enge Kooperation zwischen den verschiedenen an der Lehrerbildung beteiligten Akteuren: Schulen – Studienseminaren – Universitäten. Das jährliche Symposium richtet sich  - in erster Linie - an BildungswissenschaftlerInnen, FachdidaktikerInnen, Lehrkräfte an Schulen und Studienseminaren, Bildungsadministration, Studierende sowie interessierte Öffentlichkeit. Das Symposium stellt einen Raum der Begegnung und des Dialogs zwischen diesen verschiedenen Personengruppen dar. Zusätzlich zu Vorträgen und Workshops wird eine Poster-Ausstellung durchgeführt. In diesem Rahmen besteht die Möglichkeit, weitere Forschungsarbeiten und Praxisprojekte vorzustellen sowie mit Interessierten zu diskutieren.

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Praktikumsbuch: Nutzung und subjektive Einschätzung

Im Rahmen einer Fragebogenerhebung wird am Zentrum für Lehrerbildung zu verschiedenen Zeitpunkten (zu Beginn, während und nach dem Studium) erfasst, wie das Praktikumsbuch genutzt und eingeschätzt wird. Das Ziel der Erhebung ist es, die subjektiven Einstellungen gegenüber dem Praktikumsbuch zu erfassen sowie das Nutzungsverhalten der Studierenden nachzuvollziehen. Die Ergebnisse der Befragung sollen Aufschluss darüber geben, welche Funktionen des Praktikumsbuches bei seiner Nutzung im Vordergrund stehen und wie seine Relevanz für die eigene berufliche Entwicklung eingeschätzt wird.

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Interkulturelle Erfahrungen vor Ort und ihre Übertragung auf die Unterrichtspraxis

Die Auseinandersetzung mit der sprachlichen und kulturellen Vielfalt innerhalb unserer Umgebung und später der Schule ist eine wichtige Voraussetzung zum sensiblen und effektiven Umgang mit dieser. Die steigende Heterogenität der Schülerschaft stellt jede Lehrkraft vor die Herausforderung, den Unterricht so zu gestalten, dass möglichst alle SchülerInnen optimal gefördert werden. Nicht selten sind Sprachförderung und kulturelle Vermittlung - in allen Fächern - vonnöten.

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