Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses

Die Qualifikationsbedingungen des wissenschaftlichen Nachwuchses sind in den vergangenen Jahren zunehmend in den Fokus hochschulpolitischer Debatten gerückt. Dies mündete in Forderungen nach deren Verbesserung wie etwa in den „Empfehlungen zur Doktorandenausbildung“ des Wissenschaftsrates sowie in der Etablierung und Ausdifferenzierung verschiedener Förderprogramme und -maßnahmen (z.B. DFG-Graduiertenkollegs, Graduiertenschulen im Rahmen der Exzellenzinitiative, Promotionszentren an Universitäten etc.). Die vielfältigen Programme und Maßnahmen zielten zunächst primär auf Promovierende ab, in jüngster Vergangenheit wird jedoch auch die Gruppe der Postdoktorand/innen als eigenständige Zielgruppe der Nachwuchsförderung wahrgenommen.

Diese Entwicklungen werden im KSB aufgegriffen: Die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses gehört zu dessen Kernbereichen und verfolgt das Ziel, Promovierende und Postdoktorand/innen der Universität Koblenz-Landau durch zielgruppenspezifische Veranstaltungsangebote im Bereich der Schlüsselkompetenzen in ihrer jeweiligen Qualifikationsphase zu unterstützen.

Das KSB

  • vermittelt berufsfeldrelevante Schlüsselkompetenzen für die Karriere innerhalb und außerhalb der Wissenschaft,
  • vermittelt Schlüsselkompetenzen für die Organisation der Qualifikationsphasen,
  • fördert die Vernetzung unter den Nachwuchswissenschaftler/innen an der Universität Koblenz-Landau.

Die Realisierung des Veranstaltungsangebotes erfolgt für beide Zielgruppen in Anbindung an das Interdisziplinäre Promotionszentrum (IPZ) der Universität. Die Kurse sind entsprechend als Kooperationsveranstaltungen ausgewiesen und an alle Promovierenden und Postdoktorand/innen der Universität Koblenz-Landau gerichtet. Im Veranstaltungskalender können Sie sich über das vielfältige Veranstaltungsangebot informieren und online anmelden.

Zur Vernetzung steht u.a. das Online-Netzwerk Profil der Universität Koblenz-Landau zur Verfügung, in dem sich die Nachwuchswissenschaftler/innen in Foren austauschen und mit ihrem wissenschaftlichen Profil präsentieren können.