Hochbegabung: Grundlagen und neue Forschungsergebnisse

Prof. Dr. Franzis Preckel

 

Hochbegabung: Grundlagen und neue Forschungsergebnisse

 

Hochbegabung kann allgemein als extrem hoch ausgeprägtes leistungsbezogenes Potenzial verstanden werden. Dennoch bleibt der Begriff durchaus vage und auch daher nicht ganz unproblematisch. Zum einen impliziert der Begriff „Hochbegabung“ deutliche Unterschiede zwischen den Menschen. Hochbegabte Kinder werden zum Beispiel mit „normalbegabten“ Kindern verglichen. Heißt das nun, dass Hochbegabung nicht normal ist? Zum anderen lässt der Begriff offen, worin denn die Unterschiede eigentlich bestehen.

 

Hochbegabung wird zum Beispiel unterschiedlich über Potential oder Performanz definiert. Potential wird häufig mit Intelligenz gleichgesetzt, doch bietet das Intelligenzkonstrukt selbst wiederum zahlreichen Facetten an. Umstritten ist auch die Rolle angeborener Begabungsunterschiede im Vergleich zu Übungsprozessen.

 

In dem Vortrag wird es zunächst um Grundlagenfragen der Konzeptualisierung von Hochbegabung als Konstrukt gehen. Unter einer Entwicklungsperspektive werden vermeintliche Gegenpositionen aufgelöst. Anschließend werden neue und aktuelle Ergebnisse der eigenen Forschung vorgestellt (u.a. zur Stereotypisierung hochbegabter Schülerinnen und Schüler, zur Rolle von Fähigkeitsprofilen im Bereich hoher Begabung und zur Entwicklung von Schülerinnen und Schülern in speziellen Hochbegabtenklassen).

 

 

 

 

 

Im Rahmen der Ringvorlesung "Lehren und Lernen" lädt das DFG-Graduiertenkolleg Unterrichtsprozesse zu einem Vortrag von Prof. Dr. Franzis Preckel (Universität Trier) „Hochbegabung: Grundlagen und neue Forschungsergebnisse” ein.

Die Veranstaltung findet am 28. November 2016 von 16:30 – 18:30 Uhr im Konferenzraum (blauer Aufgang), Gebäude CI, Fortstraße 7 statt.

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Wann 28.11.2016
von 16:30 bis 18:30
Wo Konferenzraum (blauer Aufgang), Gebäude CI, Fortstraße 7
Name Prof. Dr. Franzis Preckel (Universität Trier)
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