Projekte

Laufende Projekte

Der interdisziplinär ausgerichtete Zertifikatslehrgang Heterogenität und Mehrsprachigkeit bietet Studierenden aller Lehrämter die Möglichkeit, ihr professionelles Profil für zukünftige Herausforderungen in Schule und Unterricht zu stärken. Er bereitet angehende Lehrkräfte gezielt und praxisbezogen auf Anforderungen vor, die mit den individuellen sprachlichen und kulturellen Erfahrungen, Voraussetzugen und Kompetenzen von Schülerinnen und Schülern einhergehen.

 

Details zum Zertifikatslehrgang finden Sie auf unserer Homepage

Anfragen zum Zertifikatslehrgang bitte an: HuM-Zertifikat@uni-landau.de

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Professionelle Kompetenz von Deutsch-, Fremdsprachen- und Herkunftssprachenlehrkräften - Erfassung des Professionswissens sowie kultureller, pädagogischer und motivationaler Orientierungen (Gesamtleitung: Prof. Dr. Anja Wildemann)

Wesentliches Ziel des Projektes ProKo ist es, die professionelle Kompetenz von Deutsch-, Fremdsprachen- und Herkunftssprachenlehrkräften zu erfassen, die Bedeutsamkeit einzelner Komponenten professioneller Kompetenz zu untersuchen und Rückschlüsse für die Lehrerbildung mit besonderem Fokus auf den Umgang mit Heterogenität, Mehrsprachigkeit und Inklusion zu ziehen. Hierzu werden neben dem fachlichen, dem fachdidaktischen und dem pädagogisch-psychologischen Professionswissen auch die Überzeugungen und Ziele sowie die motivationalen Orientierungen der Lehrkräfte untersucht und zueinander in Beziehung gesetzt. Um über die Zusammenhänge der Teilkompetenzen hinaus auch deren Effekte auf das Lehrhandeln bzw. die prozessuale Unterrichtsqualität und auf die Entwicklung der SchülerInnen zu erforschen, werden ausgewählte Merkmale prozessualer Unterrichtsqualität sowie das Selbstkonzept der SchülerInnen als abhängige Variablen erhoben. Die Daten werden unter Verwendung etablierter Analyseverfahren latent modelliert bzw. messfehlerbereinigt ausgewertet. ProKo liefert erstmals empirische Daten zum Stand der Professionalisierung verschiedener Gruppen von Sprachlehrkräften, wobei domänenspezifische und fächerübergreifende Kompetenzen erfasst werden.

 

ProKo setzt sich aus drei Teilprojekten zusammen:

MetaSpra: Erfassung des metasprachlichen Professionswissens von Deutsch-, Fremdsprachen- und Herkunftssprachenlehrkräften. Projektleiterin: Prof. Dr. Anja Wildemann

PäP: Erfassung des pädagogisch-psychologischen Professionswissens von Deutsch-, Fremdsprachen- und Herkunftssprachenlehrkräften. Projektleiterin: Dr. Gerlinde Lenske

KuPäd: Erfassung von kulturellen und pädagogischen Überzeugungen von Deutsch-, Fremdsprachen- und Herkunftssprachenlehrkräften. Projektleitung: Prof. Dr. Norbert Wenning & Dr. Gerlinde Lenske

Kontaktadresse: proko@uni-landau.de

Graduiertenakademie

LEALEA zielt darauf ab, den Studierenden eine Plattform zu bieten, auf der sie ihr pädagogisches und fachdidaktisches Wissen auffrischen, vertiefen und weiter ausbauen kön­nen. LEA enthält unterschiedliche Lehr-Lern-Angebote: a) domänenspezifisches und -über­greifendes Professionswissen, b) Übungsformate und c) anwendungsorientierte Problemlöse­aufgaben unter Einbezug von domänenspezifischem und -übergreifendem Wissen sowie mit Anwendungen von Computer-based assessment. Wünschenswerte Erschwernisse sind hier­bei das verschachtelte Üben und der Wissensabruf, die mit Formativem Assessment unter­stützt werden. Die Lehr-Lern-Inhalte werden barrierefrei openOLAT-basiert zur Verfügung ge­stellt, als Erklärvideos (mit Untertiteln), Lexikoneinträge und Text-Bild-Darstellungen. Darüber hinaus haben die Studierenden die Möglichkeit, ihre Lernentwicklung in einem E-Portfolio zu dokumentieren und zu reflektieren (Self Assessment) und dadurch ihre Reflexionskompetenz auszubauen (Jahncke 2015). Für die Nutzung von ePortfolios und Reflexionsinstrumenten liegen bereits Erfahrungen und Erkenntnisse vor – insbesondere innerhalb des Teilprojektes „HuM“ (in MoSAiK) im Rahmen der Qualitätsoffensive Lehrerbildung (vgl. Hoch & Wildemann, 2019).

 Bundesministerium für Bildung und Forschung

ForBilt Logo

Das Projekt „Forschung zu Bildung in der Transformation“ (ForBilT) ist Teil der Forschungsinititative, die seit 2019 durch das Land Rheinland-Pfalz gefördert wird. motiviert. Zur Zielsetzung von ForBilT gehören sowohl eine grundlagentheoretische Erarbeitung und Konturierung des Bildungsbegriffs vor dem Hintergrund der genannten Transformationsprozesse als auch die Erforschung seiner empirischen Korrelate. Die Projektgruppe vereint ausgewiesene Bildungsforscher*innen und Erziehungswissenschaftler*innen, die mit ihrer Forschungsarbeit aus unterschiedlicher Perspektive dazu beitragen, die gegenwärtige Transformation von und in Bildungsprozessen zu analysieren, zu verstehen und Kriterien einer nachhaltig wirksamen pädagogischen Praxis zu gewinnen. Prof. Dr. Anja Wildemann ist Sprecherin von ForBilT.

 

 Qualifizierungsprojekte

 

Katja Bach Die Erstellung eines digitalen Fragebogens zur Selbst- und Fremdeinschätzung der Sprachpraxis von Jugendlichen
Barbara Hoch Superdiversität und Raum. Zur interaktiven Verhandlung sprachbezogener Positionierungen im Grundschulunterricht
Roza Güneş Erfassung von Überzeugungen und professionellen Wahrnehmungskompetenzen zu Mehrsprachigkeit bei Lehrer*innen in der 2. Ausbildungsphase

Hikmet Cenger-Doğan

Die Relevanz des Herkunftssprachenunterrichts aus Sicht von Eltern türkischsprachiger Kinder
Daniel Nölle Effekte verschiedener Formen der didaktischen Einbettung von Lernvideos in virtuelle Lernplattformen auf den Lernerfolg
Melina Andronie Need for Cognition und schulisches Wohlbefinden von Grundschulkindern: Ein kumulatives Promotionsvorhaben
Muhammed Akbulut Sprache als Gegenstand des Denkens. Empirische Untersuchungen zu mehrsprachigen Ressourcen von Sprachbewusstheit, kumulativ
Marlene Obermayr Elterliche Literacy-Praxis als Ausgangspunkt für die Entwicklung eines Literacy-Programmes für 4- bis 5-jährige Kinder – eine Design-Based Research Studie
Sebastian Krzyzek Metasprachliche Interaktionswortschätze – eine Analye der Sprachgebrauchsmuster mono- und multilingualer GrundschülerInnen beim mündlichen sprachenvergleichenden Erklären
Sarah Fornol Bildungssprachliche Mittel in Schülertexten aus dem Sachunterricht der Primarstufe (summa cum laude)
Lena Bien-Miller Thematisierung von Grammatik im mehrsprachigen Deutschunterricht. Eine empirische Studie zu Kognitionen von Lehrerinnen und Lehrern. (summa cum laude)
Alexandra Merkert Sprachliche Ausdruckfähigkeit in Mathematik (SAM) - Konzeption eines diagnostischen Instruments zur Messung der schriftsprachlichen Kompetenz von Schülerinnen und Schülern der dritten und vierten Klasse (summa cum laude)

 

 

Dr. Meng Li Videoanalysen zur Prozessqualität und kognitiv-sprachlichen Anregungsqualität der Interaktionen in der Unterrichtskommunikation im Kontext des naturwissenschaftlichen Lernens der Schuleingangsstufe
Dr. Eva-Maria Uebel Titel folgt
Dr. Denis Belyaev Grundschuldidaktik für Russisch in deutscher Sprachumgebung: Sprachkompetenzen Lesen und Schreiben (Arbeitstitel)

 

 

 

Abgeschlossene Projekte

Metasprachliche Interaktionen in mehrsprachigen Lernsettings als Prädiktor für Sprachbewusstheit und deren Bedeutung für sprachliches Lernen im Deutsch-, Fremdsprachen- und Herkunftssprachenunterricht. (Laufzeit 2013-2016).

 

Weitere Informationen

Early Steps into Science and Literacy

EASI Scienca LIn alltagsintegrierten Lehr-Lern-Situationen sollen die pädagogischen Fachkräfte durch geeigneten sprachlichen Input und eine ko-konstruktive Haltung Prozesse in Gang setzen, die das kindliche Interesse an und das Verständnis für naturwissenschaftliche Phänomene fördern und zudem auch die Sprachkompetenzen in diesem Bereich erweitern soll. Inwieweit dies gelingt und welche Auswirkungen eine entsprechende Förderung auf die Kinder hat, will die vorliegende Studie klären. Geplant ist ein Forschungsdesign, bei dem pädagogische Fachkräfte und Kinder aus unterschiedlichen Gruppen von Kitas untersucht werden.

 

Laufzeit: 01.10.2013 - 01.10.2016)

Partner: Universität Koblenz-Landau, Inst. für Bildung im Kindes- und Jugendalter, Arbeitsbereich Grundschulpädagogik (Prof. Dr. Astrid Rank – Projektsprecherin, Prof. Dr. Anja Wildemann, Sabrina Sutter), Universität Augsburg, Grundschulpädagogik (Prof. Dr. Andreas Hartinger), Universität Heidelberg, Entwicklungspsychologie und pädagogische Psychologie (Prof. Dr. Sabina Pauen, Megan Bock)

Förderung durch: Stiftung Haus der kleinen Forscher, Baden-Württemberg Stiftung, Siemens Stiftung

Projektwebseite: http://www.haus-der-kleinen-forscher.de/index.php?id=1125

Kleine Forscher        Land Baden-Württemberg             Siemens Stiftung    

MuVitMuViT: Multilingual virtual Talkingbooks. Comenius-Projekt zusammen mit der Goethe Universität Frankfurt (Prof. Dr. Elsner) und in Kooperation mit dem TZI Bremen (Technologie Zentrum Informatik und Informationstechnik, Universität Bremen). Europäisches Projekt in Kooperation mit der İstanbul Üniversitesi, der Pädagogischen Hochschule Shuya (Russland) und der Universitat Pompeu Fabra (Barcelona). Laufzeit: 2 Jahre. Laufzeit: 01.01.2011- 30.12.2012/ Reference Number: 10277-LLP-1-2010-1-DE-COMENIUS-CMP)

Life Long Learning

Sprachförderung in alltäglichen und fachlichen Kontexten (P1: Gezielte sprachliche Bildung in alltäglichen und fachlichen Kontexten)

 

EvaPrimDas Evaluationsvorhaben ist ein Verbundprojekt zusammen mit der Universität Regensburg untersucht die alltagsintegrierte Sprachförderung des BISS-Moduls P1 (Sprachförderung in alltäglichen und fachlichen Kontexten). Der besondere Fokus liegt auf der Sprachförderung im Mathematikunterricht in der Grundschule.

Erhoben werden die Umsetzung (alle Konzepte), unmittelbare Auswirkungen auf die pädagogischen Fachkräfte und mittelbare Auswirkungen auf die Kinder (v.a. der Klassen 3/4). Die Evaluation erfolgt in insgesamt drei Modulen. Da die Verbünde sehr heterogen arbeiten, ist die formative Evaluation ein wesentlicher Bestandteil. Jedes Evaluationsmodul schließt mit einer Rückmeldung an die Verbünden ab. Nach der ersten Kontaktaufnahme werden die Verbünde mit Hilfe eines Fragebogens aufgefordert, ihre bisherige Arbeit darzulegen (Bestandsaufnahme). Des Weiteren steht der Kompetenzzuwachs der pädagogischen Fachkräfte im Fokus: Fachliches und fachdidaktisches Wissen im Sprachförderbereich, aber auch in den verschiedenen fokussierten Domänen (z.B. Mathematik) sowie Einstellungen zur Sprachförderung in alltäglichen und fachlichen, z.B. mathematischen Kontexten werden gemessen. Die Ergebnisse werden den Verbünden als Feedback mitgeteilt und Entwicklungspotenziale im fachlichen und fachdidaktischen Bereich verdeutlicht, so dass die verschiedenen Verbünde passgenaue Weiterbildungsangebote organisieren können. Zusätzlich wird in einer qualitativen Teilstichprobe eine Unterrichtseinheit gefilmt und mit der Methode des nachträglichen lauten Denkens zusammen mit den pädagogischen Fachkräften analysiert. Die so gewonnenen Unterrichtsvideos werden in der Forschergruppe auf die sprachliche Anregungsqualität in der Interaktionssituation analysiert. Auf Kindebene interessieren die Veränderungen in der Sprachkompetenz, speziell der bildungssprachlichen Kompetenzen. Die quantitativen Daten werden mit einer Kontrollgruppe abgeglichen. Neben einer Beschreibung der Entwicklung ist die Identifikation von Gelingensbedingungen und Best-Practice-Beispielen wesentliches Ziel.

Bundesministerium für Bildung und Forschung

 

Eine Interventionsstudie zur Förderung von Sprachkompetenzen und Sprachbewusstheit in der Grundschule (BMBF-Projekt, Förderkennzeichen 01JM1603)

MehrSprachen-Banner

Das Transferprojekt «MehrSprachen im Deutschunterricht – eine Interventionsstudie zur Förderung von Sprachkompetenzen und Sprachbewusstheit in der Grundschule» (Akronym: MehrSprachen) untersucht die Auswirkungen eines sprachreflexiven Deutschunterrichts, in dem explizit Sprachthematisierungen herbeigeführt werden, auf die allgemein- und metasprachlichen Kompetenzen mono- und multilingualer Schüler/innen am Ende der Primarstufe. Die zentrale Fragestellung dabei ist, ob Schüler/innen von einem Deutschunterricht, in dem sprachliche Phänomene explizit und durch Einbeziehung mehrerer Sprachen thematisiert werden, profitieren. Förderzeitraum 2016-2019.

Weitere Informationen

Bundesministerium für Bildung und Forschung

Sprachförderung für Kinder und Jugendliche mit geringen Deutschkenntnissen

Logo KiSsDas Projekt KiSs zielt einerseits darauf ab, Schülerinnen und Schüler mit anderer Erstsprache als Deutsch in ihrer zielsprachlichen Entwicklung systematisch zu unterstützen und andererseits die professionellen Kompetenzen von angehenden Lehrkräften in den Anforderungsbereichen Deutsch als Zweitsprache (DaZ) und interkulturelles Handeln im Praxisfeld auszubilden. Gefördert wird das Projekt von 2017 bis 2019 vom Stifterverband. Bildung.Wissenschaft. Innovation.

Weitere Informationen

Stifterverband

Als Folge der Covid-19-Pandemie haben die Schulen geschlossen und alle Kinder sollen zuhause imHOMEschooling2020 Homeschooling lernen. Was bedeutet das für Eltern? Und wie funktioniert Homeschooling aus Sicht der Eltern? Das wollten wir wissen. 

Mittlerweile ist die Auswertung der Elternbefragung der Studie HOMEschooling 2020 abgeschlossen. Wir freuen uns, Ihnen den zusammenfassenden Bericht vorlegen zu können, damit wir gemeinsam einen Beitrag zur Verbesserung der schulischen Situation nach der Covid-19-Pandemie leisten können. Mit dem Bericht liefern wir erste Ergebnisse zum Homeschooling in Deutschland und die daraus resultierenden Herausforderungen.

Geleitet wird die Studie von Frau Prof. Dr. Anja Wildemann (Erziehungswissenschaft) und Herrn Prof. Dr. Ingmar Hosenfeld (Psychologie). Für Fragen und Anregungen können Sie uns unter folgender Mailadresse erreichen:  homeschooling@zepf.uni-landau.de

 

Homeschooling_Berichtvorschau 

 

Pressestimmen