Prof. Dr. Alfred Langewand

Professor
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  • Systematische Erziehungswissenschaft
  • Erziehungs- und Bildungstheorie
  • Historische Erziehungswissenschaft
  • Pädagogik, Philosophie und Theologie um 1800
  • Historiografie der pädagogischen Terminologie
  • In Vorbereitung: Transkription und Edition der Pädagogik-Vorlesungen von F. A. Trendelenburg
  • DFG-Projekt "Wie ist Erziehung möglich? Entstehung und Entwicklung der Diskussion über die Bedingungen der Möglichkeit der Erziehung von 1790 - 1810 ("Transzendentalpädagogik")"01.04.2014 - 30.09.2016

Im Kontext der Rezeption der Kantischen Philosophie entwickelt sich ab 1790 auch in der Pädagogik die der kritischen Philosophie eigene Untersuchungsart über die Bedingungen der Möglichkeit, in diesem Falle von Erziehung. Anfangs vor allem auf Moralphilosophie konzentriert, greifen diese Untersuchungen in höchst vielfältiger Weise auf Grundbegriffe anderer disziplinärer Diskussionen zurück. In ihr ist die Stimme Herbarts nur eine; die Frage selbst tritt ansonsten in ein hundertjähriges Moratorium ein und wird erst um 1900, vor allem in der kantianisch inspirierten Soziologie (Simmel, Durkheim) wieder zu Tage gefördert. Die "transzendentalpädagogische" Frage lautet von Beginn an, wie Erziehung möglich sei, nicht, ob; nicht, was die beste Art der Erziehung sei, und nicht, wie erzogen werde. "Erziehung" wird als gegebenes Faktum vorausgesetzt, und von diesem Faktum zurückgefragt, welche Bedingungen anzunehmen sind, um die Möglichkeit des Faktums einzusehen. - Die moralphilosophische Option der pädagogischen Kantianer erwies sich bald als widersprüchlich, allerdings nicht wegen irgendwelcher "Technologiedefizite" oder "-verdikte" - beides gibt es um 1800 nicht, mithin nicht im Erziehungsgedanken, sondern umgekehrt in der Kantschen Moralphilosophie selbst (sog. intelligibler Fatalismus). Mit dieser These des Kantianers Schmid und den Versuchen ihrer Ausschaltung sind sowohl in der Philosophie als auch in der Pädagogik neue Begründungsstrategien notwendig geworden, und die transzendentalpädagogische Frage entwickelt ab 1795 im Kontakt mit Rechtsphilosophie, Naturphilosophie, Psychologie, Ästhetik usw. einen breiten Diskussionsraum im Rahmen transzendentalphilosophischer Voraussetzungen. Diese Diskussion zwischen 1790 und 1810, in der ihr bekanntester Autor, Herbart, nur eine unter vielen anderen Positionen vertreten hat, ist Gegenstand des Forschungsvorhabens. Die verwendeten Forschungsmethoden dienen daher unterschiedlichen Aufgaben der Diskussionsanalyse: Systematisch erläuternde Interpretationen unter Einschluss von Kontextualisierung bestimmen die Analyse von Einzeltexten; historisch-genetische Interpretationen unter Einschluss von Kontextualisierungen bestimmen die Entwicklungsanalyse der Diskussion; systematisch-rekonstruktive Analysen zeigen die Systematiken im Aufbau transzendentalpädagogischer Argumente auf.

*1950         
1969   Abitur
1970  

Staatsexamen zum Krankenpflegehelfer

1975 Münster Diplom Erziehungswissenschaft (Westfälischen-Wilhelms-Universität zu Münster)
1978   Münster Promotion zum Dr. phil.  (Westfälischen-Wilhelms-Universität zu Münster)
1986 Berlin  Habilitation in Erziehungswissenschaft 
(Freie Universität Berlin)
    Lehre, Vakanz- und Gastprofessuren an der Hochschule der Künste zu Berlin, Humboldt-Universität zu Berlin, Westfälische-Wilhelms-Universität zu Münster; Evangelische Fachhochschule für Sozialarbeit und Sozialpädagogik Berlin, Universität Zürich.
1993 Berlin Professur für Erziehungswissenschaft 
(Freie Universität Berlin (apl.))
1994 München Professur für Historische Pädagogik (Ludwig-Maximilians-Universität zu München)
1995 Flensburg   Professur für Allgemeine und Historische Erziehungswissenschaft 
(Universität Flensburg).
2004 Landau

Professur für Pädagogik 
(Universität Koblenz-Landau, Campus Landau)

 

A Monographien

Die Methodisierung des Unterrichts. Untersuchungen zu steuerungs- und verständi­gungstheoretischen Reduktionen des Begriffs der Unterrichtsmethode vor dem Hin­tergrund der Diskussion in Reformpädagogik und geisteswissenschaftlich-bildungs­theoretischer Didaktik. Dissertation Münster 1978.

Moralische Verbindlichkeit oder Erziehung. Herbarts frühe Subjektivitätskritik und die Entstehung des ethisch - educativen Dilemmas. Im Anhang: Anonyme Rezensionen und Selbstanzeigen Johann Friedrich Herbarts. Freiburg/München: Alber 1991 (Reihe „Praktische Philosophie“ Bd. 38).

 

B Sammelwerke

D. Hoffmann, A. Langewand, C. Niemeyer (Hrsg.): Begründungsformen der Pädagogik in der 'Moderne', Weinheim: Deutscher Studienverlag 1992 (Beiträge zur Theorie und Geschichte der Erziehungswissenschaft Bd. 13. Hg. v. d. Kommission Wissenschaftsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft).

dass. 2. Auflage 1994.

A. Langewand, A. v. Prondczynsky (Hrsg.): Lokale Wissenschaftskulturen in der Erziehungs-wissenschaft. Weinheim: Deutscher Studienverlag 1999 (Beiträge zur Theorie und Geschichte der Erziehungswissenschaft Bd. 20. Hg. v. d. „Kommission Wissenschaftsforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft.)

S. Schlüter/A. Langewand: Neurobiologie und Erziehungswissenschaft. Die neuen Konjunkturen pädagogischer Wissenschaftsforschung aus historischer und systematischer Perspektive. Bad Heilbrunn 2010 (Beiträge zu Theorie und Geschichte der Erziehungswissenschaft Bd. 34).

S. Schlüter/A. Langewand: Philosophie – Pädagogik – Wissenschaft. Neuere Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Frankfurt a. M. 2008 (Pädagogische Rundschau, 62, 2008, Nr. 1).

F. Bernstorff/A. Langewand: Darwin, Darwinismus und Erziehung aus historischer Perspektive, Münster 2012 (i. Dr.).

 

C Öffentliche Vorträge (Abdrucke siehe D)

Die Formalisierung der Didaktik - zurück zur geisteswissenschaftlichen Pädagogik? Öffentlicher Vortrag auf dem IPN - Seminar 17 „Didaktische Modelle in der Unterrichtsvorbereitung“ am 21. März 1979 an der Universität Kiel.

Von der Erziehungskunst zur Erziehungswissenschaft. Zur historischen Vergewisserung des Kunstbegriffs in den Erziehungsvorstellungen des 18. und 19. Jahrhunderts. Öffentlicher Vortrag  im Rahmen der Ringvorlesung „Kunst und Pädagogik“ an der Hochschule der Künste Berlin, am 8.November 1988.

Über die Unmöglichkeit einer Begründung der Pädagogik durch Wissenschaftstheorie im engeren Sinne. Öffentlicher Vortrag an der Sektion Pädagogik „F.A.W. Diesterweg“ der Humboldt – Universität zu Berlin am 29. Mai 1990.

Historische Beispiele normativer Pädagogik. Eine kritische Analyse. Öffentlicher Vortrag im Rahmen des deutsch-deutschen DFG - Rundgesprächs „Erziehungs- und Bildungstheorie versus normative Pädagogik“ am 4.Oktober .1990  an der Universität Münster.

Der junge Herbart. Öffentlicher Vortrag auf dem „Herbart – Symposium“ der Ernst- Moritz – Arndt - Universität Greifswald, Abteilung Neubrandenburg, am 13.November 1991.

Der fiktionale Überschuß einer kongenialen Rekonstruktion pädagogischer Theoriegeschichte am Beispiel Herbarts. Öffentlicher Vortrag auf dem 13. Kongreß der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Freie Universität Berlin, März 1992.

Immediacy and Reflection. An internal contradiction in educational theory. Öffentlicher Vortrag auf dem Symposion „Crisis of school“, Universität Leuven, Belgien, März 1992.

Kontextualisierung als Methode der pädagogischen Historiographie. Öffentlicher Vortrag auf dem Internationalen „Pestalozzi – Symposium“ der Universität Bern vom 23.-24. Juni 1994.

Die Fichte - Lektüre des jungen Herbart (1796-1798). Öffentlicher Vortrag auf der Tagung der „Internationalen Johann – Gottlieb – Fichte – Gesellschaft“: „Die Philosophie Johann Gottlieb Fichtes - 200 Jahre Wissenschaftslehre“, Universität Jena, 26. September bis 10. Oktober 1994.

Öffentlichkeit als Problem der deutschen Reformpädagogik. Öffentlicher Vortrag auf dem Internationalen Symposion „Die Pädagogik des fin de siècle“. Monte Verità, Ascona, Schweiz, vom 4. - 8.September.1995.

Newtonianische Pädagogik und stoische Beharrungskraft. Eine wissenschaftshistorische Studie zum Verhältnis von Naturwissenschaften, Pädagogik und Neostoizismus im 18. Jahrhundert. Öffentlicher Vortrag auf der 17. Tagung der International Standing Conference for the History of Education (ISCHE) an der Freien Universität Berlin vom 13.-17. September 1995.

Was ist ein Kind? Öffentlicher Vortrag auf den „Flensburger pädagogischen Gesprä­chen“, Oktober 1996, Universität Flensburg.

Wie haben die Pädagogen Kant gelesen? Zur Kant-Rezeption in der Pädagogik zwischen 1785 und 1805. Vortrag auf der Frühjahrstagung der „Kommission Wissenschaftsforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft „Pädagogik im Kontext“, März 1997, Pädagogische Hochschule Karlsruhe.

Pädagogik und Erziehungswissenschaft. Eine jenenser Differenz um 1800. Vortrag auf der Herbsttagung der „Kommission Wissenschaftsforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft, Universität Flensburg, September 1997.

Children’s rights and education. A hermeneutical approach. Vortrag auf dem International Symposion „Methods in the Philosophy of Education“, Universität Amsterdam (NL), Oktober 1997.

Die „große Wende in der Pädagogik“. Vortrag an der VHS Lübeck, Mai 1999

„Wie ist Erziehung möglich?“ Über Entstehung, Entwicklung und Verschwinden der erziehungswissenschaftlichen Fragestellung um 1800. Ein Forschungsbericht. Vortrag an der Universität Zürich, Juni 1999.

Unsere heidnische Kindheit. Vortrag auf dem Internationalen Symposion „Das Zeitalter der Aufklärung – Zugänge zu den Ambivalenzen einer Epoche“ an der Universität Osnabrück, September 1999.

Pragmatismus und das demokratietheoretische Defizit der hermeneutischen Pädagogik. Vortrag auf der Internationalen DFG - Fachtagung "Gesellschaft, Demokratie, Erziehung", Flensburg  im November 2000.

Notwendigkeit. Zur theologie- und metaphysikkritischen Vorgeschichte des Konstruk tivismus. Vortrag im Rahmen der „Konstruktivismus“ - Ringvorlesung im WS 2001 / 2002 an der Universität Flensburg.

Hölderlins „Sokrates und Alcibiades“ bei Johann Friedrich Herbart. Druckfehler und Erinnerungslücken. Vortrag auf dem Symposion  „Die aufgegebene Aufklärung“ an der Universität Erlangen/Nürnberg im März 2002.

„Wie ist Erziehung möglich?“ Zum Verhältnis von Allgemeiner Soziologie und Erziehungswissenschaft. Vortrag an der TU Braunschweig im Juli 2005.

Von Fichte über Kant zu Schmid. Die „misslungene“ Abwehr des „intelligiblen Fatalismus“ als Vorbedingung seiner Wiederkehr bei Johann Friedrich Herbart. Vortrag auf dem sechsten internationalen Kongress der Johann-Gottlieb-Fichte-Gesellschaft in Halle (Saale). „Wissen, Freiheit, Geschichte. Die Philosophie Fichtes im 19. und 20. Jahrhundert“, Oktober 2006.

Gibt es einen modernen Bildungsbegriff? Ein Blick in die Zukunft aus historischer Perspektive. Vortrag auf der 91. Tagung der Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung an der Universität Koblenz-Landau, Mai 2010.

Die Genese der pädagogischen Welt. Vortrag auf dem „Professorium“ der Universität Koblenz-Landau, Oktober 2010.

„Umschuldungen“. Die Entwicklung der pädagogischen Welt am Ende des 18. Jahrhunderts. Vortrag an der Universität Bern (CH), November 2010.

 

D Aufsätze

Geisteswissenschaftliche Pädagogik am Ausgang ihrer Epoche? In: Jahrbuch kontrovers.

Repliken zum Jahrbuch für Erziehungswissenschaft 1977/78, „Wissenschaft im Reformprozess - Aufklärung oder Alibi?“, hg. v. H.-D. Haller / D. Lenzen, Stuttgart: Klett – Cotta  1978, S. 69 - 74.

Die Formalisierung der Didaktik - zurück zur geisteswissenschaftlichen Pädagogik? in: Seminar: Unterrichtsvorbereitung, hg. v.  B. Adl - Amini / R. Künzli, Kiel: IPN 1980, S.116 – 135 (IPN Arbeitsberichte Bd. 38).

Zum Programm einer Theorie alltäglichen pädagogischen Handelns ( zus. m. D. Lenzen), in: Seminar: Unterrichtsvorbereitung, hrsg. v. B. Adl - Amini / R. Künzli, Kiel: IPN 1980, S.89 – 116 (IPN – Arbeitsberichte Bd. 38).

Didaktik, Methodik, Technik,  in: Didaktik und Methodik, hrsg. v. B. Adl - Amini, Weinheim / Basel: Beltz  1981, S.61 - 82.

Bildsamkeit, in: Enzyklopädie Erziehungswissenschaft. Handbuch und Lexikon der Erziehung. Bd. I: Theorien und Grundbegriffe der Erziehung, hg. v. D. Lenzen / K. Mollenhauer, Stuttgart: Klett-Cotta 1983, S. 347 – 350.

dass., in: Pädagogische Grundbegriffe, Bd. I, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1989, S. 204 - 208.

Handeln/Verhalten, in: Enzyklopädie Erziehungswissenschaft. Handbuch und Lexikon der Erziehung. Bd. I: Theorien und Grundbegriffe der Erziehung, hg. v. D. Lenzen / K.Mollenhauer, Stuttgart: Klett - Cotta 1983, S.427 – 431.

dass., in: Pädagogische Grundbegriffe, Bd. I, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1989, S. 699  - 705.

Autobiographie (zus. m. G. de Haan / Th. Schulze),in: Enzyklopädie Erziehungs­wissenschaft. Handbuch und Lexikon der Erziehung. Bd. I: Theorien Und Grundbegriffe der Erziehung, hg. v. D. Lenzen / K.Mollenhauer, Stuttgart: Klett – Cotta 1983, S. 316 – 321.

dass., in: Pädagogische Grundbegriffe, Bd.I, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1989, S.123  130.

Das Ende der Erziehung und ihrer Theorie. Ein Versuch über den entwicklungsgeschichtlichen Spinozismus von Schleiermachers Erziehungslehre und eine Verteidigung gegen seine „geschichtliche“ Vereinnahmung durch die Dilthey-Schule. In: Zeitschrift für Pädagogik, Jahrgang 33, 1987, Heft 4, S. 513 ff.

Theorie und Praxis, in: Pädagogische Grundbegriffe, Bd. II, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1989, S.1520 ff.

Aufklärung, in: Pädagogische Grundbegriffe, Bd. I, Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1989, S.93 ff.

Von der Erziehungskunst zur Erziehungswissenschaft. Zur historischen Vergewisserung des Kunstbegriffs in den Erziehungsvorstellungen des 18. und 19. Jahrhunderts. In: Kunst und Pädagogik. Erziehungswissenschaft auf dem Weg zur Ästhetik? Darmstadt: Wissenschaftliche Buchgesellschaft 1990, S.18 - 28.

Historische Beispiele normativer Pädagogik. Eine kritische Analyse. In: Erziehung, Bildung, Normativität. Versuch einer deutsch - deutschen Annäherung, München: Juventa 1991, S. 41 – 55.

Der fiktionale Überschuss einer kongenialen Rekonstruktion pädagogischer Theorie-geschichte am Beispiel Herbarts, in: Erziehungswissenschaft zwischen Modernisierung und Modernitätskrise. Beiträge zum 13. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft 1992, Weinheim und Basel: Beltz 1992 , S. 181 – 182 (29. Beiheft der Zeitschrift für Pädagogik).

Pädagogische Moderne? Überlegungen zur religionsphilosophischen querelle der klassischen deutschen Pädagogik, in: Begründungsformen der Pädagogik in der `Moderne', hrsg. v. D. Hoffmann / A. Langewand / Chr. Niemeyer,: Weinheim: Deutscher Studienverlag 1992, S.225-245 (Beiträge zur Theorie und Geschichte der Erziehungswissenschaft Bd.13, hg. v. d. „Kommission Wissenschaftsforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft).

dass.2. Auflage 1994.

Eine pädagogische Kritik der reinen praktischen Vernunft? In: Zeitschrift für Päd­agogik, 39, 1993, H. 1, S.135 -159.

Pädagogische Applikation und erziehungswissenschaftliche Forschung. Eine Replik auf N. Hilgenheger. In: Zeitschrift für Pädagogik, 39, 1993, H. 6, S. 1015 - 1020.

Historische Argumentationsanalyse. In: Pädagogik und Geschichte. Pädagogische Historiographie zwischen Wirklichkeit, Fiktion und Konstruktion, hrsg. v. D. Lenzen, Weinheim und Basel: Deutscher Studienverlag 1993, S. 43 – 61.

Herbart and Education. In: The International Encyclopedia of Education, Second Edition, Vol. V, ed. by T. Husen / N. Postlethwaite. Oxford, New York, Tokyo: Pergamon Press 1994; Sp. 2575 - 2578.

dass. 21995.

Bildung. In: Erziehungswissenschaft. Ein Grundkurs. Reinbek bei Hamburg: Rowohlt 1994, S. 69 – 99 (Rowohlts Enzyklopädie 531).

dass. 21995.

Immediacy and Reflection. An internal contradiction in educational theory. In: The School: Its Crisis - Éduquer après la République, ed. by M. Hellemans / J. Masschelein / P. Smyers, Leuven: Acco 1994, S. 39 ff.

Die Fichte - Lektüre des jungen Herbart (1796-1798). In: Fichte und die Romantik. Hölderlin, Schelling, Hegel und die späte Wissenschaftslehre, hg. v. W. Schrader, Fichte - Studien Band 12, Amsterdam / Atlanta 1997, S. 273-285.

Newtonianische Pädagogik und stoische Beharrungskraft. Eine wissenschaftshisto­rische Studie zum Verhältnis von Naturwissenschaften, Pädagogik und Neostoizis­mus im 18. Jh. (erscheint demnächst).

Ästhetisch begründete Ethik bei Johann Friedrich Herbart, in: Pädagogik des Ästhetischen, hg. v. G. Biewer / P. Reinhartz, Bad Heilbronn: Klinkhardt 1997, S 112-122.

Pädagogik und Ästhetik - Auf dem Weg zu einer Bildungstheorie? in: Erziehungs­wissenschaft, Nachbardisziplinen und Öffentlichkeit. Themenfelder und Themen­rezeption der Allgemeinen Pädagogik in den achtziger und neunziger Jahren, hg. v. A. Stroß / F. Thiel, Weinheim: Deutscher Studienverlag 1998, S. 213-239 (Bibliothek für Bildungsforschung Band 9).

Johann Friedrich Herbart. In: The Routledge Encyclopedia of Philosophy, ed. by E. Craig, London/New York 1998, Vol. V, S. 369 ff.

Pädagogik und Erziehungswissenschaft. Eine jenenser Differenz um 1800, in: Lokale Wissenschaftskulturen in der Erziehungswissenschaft, hg. v. A. Langewand / A. v. Prondczynsky, Weinheim: Deutscher Studienverlag 1999, S 9 – 33 (Beiträge zur Theorie und Geschichte der Erziehungswissenschaft, Bd. 20, hg. v. d. „Kommission Wissenschaftsforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft).

Öffentlichkeit als Problem der deutschen Reformpädagogik, in: Die neue Erziehung. Beiträge zur Internationalität der Reformpädagogik, hg. v. J. Oelkers / F. Osterwalder, Bern / Berlin / Bruxelles / Frankfurt/M / New York / Wien: Peter Lang 1999, S. 127 – 141 (Explorationen – Studien zur Erziehungswissenschaft, hg. v. d. Schweizerischen Gesellschaft für Bildungsforschung, Bd. 29).

Kontextanalyse als Methode der pädagogischen Geschichtsschreibung, in: Zeitschrift für Pädagogik, 45, 1999, Nr. 4, S. 505 – 519.

Unsere heidnische Kindheit, in: Das Zeitalter der Aufklärung – Zugänge zu den Ambivalenzen einer Epoche, hg. v. I. Bürmann / M. Fiegert / P. Korte, Münster / Hamburg / London: Lit Verlag 2000, S. 111 - 133 (Texte zur Theorie und Geschichte der Bildung, hg. v. F. Brüggen / K.-F. Göstemeyer, Bd. 15).

Antwortzwang. Rousseaus bildungstheoretische Wirkungsgeschichte. Eine Replik auf J. Oelkers, in: Neue Pestalozzi Blätter, 6, 2000, H. 1, S. 26-31.

Children’s rights and education. A hermeneutical approach, in: Methods in Philo­sophy of Education, ed. by F. Heyting et al., London / New York: Routledge 2001, S.144 – 160 (Routledge International Studies in the Philosophy of Education).

F. A. Trendelenburg: Aristotelische Pädagogik um 1850, in: Pädagogik Unter den Linden. Von der Gründung der Berliner Universität im Jahre 1810 bis zum Ende des 20. Jahrhunderts. Hg. v. K. P. Horn / H. Kemnitz, Stuttgart: Steiner 2002, S.79 – 101 (Pallas Athene. Beiträge zur Universitäts- und Wissenschaftsgeschichte, Bd. 6, hg. v. R. vom Bruch / E. Henning ).

Notwendigkeit. Konstruktionismus als Resultat theologiekritischer Selbstbescheidung, in: Zeitschrift für Kultur- und Bildungswissenschaften. Flensburger Universitätszeitschrift, Bd. 13, 2002 ,S.73-79.

Über die Schwierigkeit, Erziehung als Aufforderung zur Selbsttätigkeit zu begreifen. In: Zeitschrift für Pädagogik,48, 2003, Heft 2, S.274-290.

Wie haben die Pädagogen Kant gelesen? Zur Kant - Rezeption in der Pädagogik zwi­schen 1785 und 1800 , in: Das verdrängte Erbe. Pädagogik im Kontext von Religion und Theologie, hg. v. J. Oelkers/ F. Osterwalder / H.-E. Tenorth, Weinheim: Deutscher Studienverlag 2003, S.107 – 123 (Beiträge zur Theorie und Geschichte der Erziehungswissenschaft, Bd.25, Hg. v. d. „Kommission Wissenschaftsforschung“ der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft).

Moralerziehung/Tugendbildung. In: Historisches Wörterbuch der Pädagogik, hg. v. D. Benner/J. Oelkers,  Weinheim: Beltz 2004, S. 660-687.

Theorie und Praxis. In: Historisches Wörterbuch der Pädagogik, hg. v. D. Benner/J. Oelkers, Weinheim: Beltz 2004,  S. 1016-1031.

Hölderlins „Sokrates und Alcibiades“ bei Johann Friedrich Herbart. In: Die aufgegebene Aufklärung. Experimente pädagogischer Vernunft. Hg.v. J.Hopfner/M.Winkler. München :Juventa 2004, S. 71-85.

Von Fichte über Kant zu Schmid. In: Wissen, Freiheit, Geschichte. Die Philosophie Fichtes im 19. und 20. Jahrhundert. Bd. II. Beiträge des sechsten internationalen Kongresses der Johann-Gottlieb-Fichte-Gesellschaft in Halle (Saale) vom 03. - 07. Oktober 2006, hg. v. J. Stolzenberg/O. P. Rudolph, Amsterdam/New York 2012, S. 33 - 45.

S. Schlüter/A. Langewand: Philosophie – Pädagogik – Wissenschaft. Neuere Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, in: S. Schlüter/A. Langewand: Philosophie – Pädagogik – Wissenschaft. Neuere Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Frankfurt a. M. 2008 (Pädagogische Rundschau, 62, 2008, Nr. 1), S. 3 – 9.

Wie ist X möglich, wenn für X „Erziehung“ eingesetzt wird? Applikationshermeneutische Überlegungen zum Beginn des langen 19. Jahrhunderts, in: S. Schlüter/A. Langewand: Philosophie – Pädagogik – Wissenschaft. Neuere Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Frankfurt a. M. 2008 (Pädagogische Rundschau, 62, 2008, Nr. 1), S. 25 – 39.

Instantane Bildung. Zu einem Tagtraum Descartes‘, in : Bildung: Angebot oder Zumutung? Hg. v. Y. Ehrenspeck u. a., Wiesbaden 2008, S. 15 – 25.

S. Schlüter/A. Langewand: Neurobiologie und Erziehungswissenschaft. Die neuen Konjunkturen pädagogischer Wissenschaftsforschung aus historischer und systematischer Perspektive. Bad Heilbrunn 2010 (Beiträge zu Theorie und Geschichte der Erziehungswissenschaft Bd. 34), S. 7 – 13.

Gibt es einen modernen Bildungsbegriff? Ein Blick in die Zukunft aus historischer Perspektive, in: Abhandlungen der Humboldt-Gesellschaft für Wissenschaft, Kunst und Bildung e. V., Bd. 27, Roßdorf 2011, S. 121 – 135.

Rousseau über Lockes Grundsatz, mit Kindern vernünftig zu reden, in: Pädagogische Rundschau, 66, 2012, Heft 3, S. 303 – 317.

 

E Wissenschaftliche Übersetzungen

Sylyia Harrop: Faith above faction: The Role of religious affiliation in the foundation and growth of Liverpool’s higher education institutions in the late nineteenth century. (Dt. u. d. T. „Die Rolle der Religionszugehörigkeit bei der Gründung und Entwicklung des höheren Bildungswesens in Liverpool im späten 19. Jahrhundert“), in: Lokale Wissenschaftskulturen in der Erziehungswissenschaft“. Hg.: A. Langewand/A. v. Prondczynsky, Weinheim: Deutscher Studienverlag 1999, S. 33 – 53. (Beiträge zur Theorie und Geschichte der Erziehungswissenschaft), Bd. 20; Hg. v. d. „Kommission Wissenschaftsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft“.

Theresa Richardson: Evangelical Protestantism, Scientific Philanthropy and the University of Chicago: Theological Foundations of the Secular Social Sciences, (Dt. u. d. T. „Evangelischer Protestantismus, wissenschaftliche Philantrophie und die Universität von Chicago: Theologische Grundlagen der säkularen Sozialwissenschaften") in: Lokale Wissenschaftskulturen in der Erziehungswissenschaft. Hg.: A. Langewand/A. v. Prondczynsky, Weinheim: Deutscher Studienverlag 1999, S. 53 – 75. (Beiträge zur Theorie und Geschichte der Erziehungswissenschaft), Bd. 20;Hg. v. d. „Kommission Wissenschaftsforschung der Deutschen Gesellschaft für Erziehungswissenschaft“.

Carole Maigné: Métaphysique realiste et pédagogie scientifique, (Dt. u. d. T. „Realistische Metaphysik und pädagogische Wissenschaft“), in: S. Schlüter/A. Langewand: Philosophie – Pädagogik – Wissenschaft. Neuere Beiträge zur Wissenschaftsgeschichte des 19. und 20. Jahrhunderts, Frankfurt a. M. 2008 (Pädagogische Rundschau, 62, 2008, Nr. 1, S. 9 - 25).

 

F Editionen

((Joh. Fr. Herbart)): (Rezension von) Karl Salomo Zachariae: Über die Erziehung des Menschengeschlechts durch den Staat, Leipzig: Fleischer 1802, in: Göttingische Gelehrte Anzeigen unter der Aufsicht der königl. Gesellschaft der Wissenschaften, 41. Stück (12. März 1804) 401 – 408.

((ders.)): (Rezension von) Immanuel Kant über Pädagogik, Königsberg: Nicolovius 1803, in: Göttingische Gelehrte Anzeigen unter der Aufsicht der königl. Gesellschaft der Wissenschaften, 27. Stück (18. Februar 1804) 257 – 261.

((ders.)): (Rezension von) August Hermann Niemeyer: Grundsätze der Erziehung und des Unterrichts, für Eltern, Hauslehrer und Schulmänner. Dritter Theil. Nachträge und Zusätze, Halle: Waisenhaus-Buchhandlung 1806, in: Göttingische Gelehrte Anzeigen unter der Aufsicht der königl. Gesellschaft der Wissenschaften, 50. Stück (28. März 1807) 489 – 495

((ders.)): (Selbstanzeige von) Kurze Darstellung eines Plans zu philosophischen Vorlesungen von J. Fr. Herbart, Göttingen: Röwer 1804, in: Göttingische Gelehrte Anzeigen unter der Aufsicht der königl. Gesellschaft der Wissenschaften, 47. Stück (24. März 1804) 457 f.

((ders.)): (Selbstanzeige von) Ueber philosophisches Studium von J. Fr. Herbart, Göttingen: Dieterich 1807, in: Göttingische Gelehrte Anzeigen unter der Aufsicht der königl. Gesellschaft der Wissenschaften, 20. Stück (2. Februar 1807) 193 – 197. 

F. A. Trendelenburg: Pädagogik. Die Vorlesungen an der Friedrich – Wilhelm - Universität in Berlin 1837 – 1870 ( nach der Handschrift in der Berliner Staatsbibliothek - in Vorbereitung).

 

G Rezensionen

Klassiker und Außenseiter. Pädagogische Veröffentlichungen des 20. Jahrhunderts, hg. v. Klaus Peter Horn / Christian Ritzi, Baltmannsweiler: Schneider Hohengehren 2001. In: Erziehungswissenschaftliche Revue 1 (2002) Nr. 3 (Veröffentlicht am 19. 7. 2002) URL: http://WWW.klinkhardt.de/ewr/89676482.htm

Enrique M. Urena: Philosophie und gesellschaftliche Praxis. Wirkungen der Philosophie K. C. F. Krauses in Deutschland (1833 – 1881), mit einem Vorwort von Rudolf Vierhaus, Stuttgart – Bad Cannstatt: Frommann – Holzboog 2001 (Spekulation und Erfahrung. Texte und Untersuchungen zum Deutschen Idealismus, Abt. II: Untersuchungen, Bd. 23).  In: Zeitschrift für pädagogische Historiographie, Jg. 8 (2002). .

Christiane Ruberg: Wie ist Erziehung möglich? Moralerziehung bei den frühen pädagogischen Kantianern. Bad Heilbrunn: Klinkhardt 2002. In: Erziehungswissenschaftliche Revue 2 (2003) Nr. 1 (Veröffentlicht am 30.1.2003, RRL: <http://www.klinkhardt.de/ewr/78151235.htm>).

Follak, Andrea: Eine vergleichende Studie zur Platonischen Pädagogik bei Friedrich Schleiermacher, Paul Natorp und Werner Jaeger. Göttingen: Vandenhoeck & Ruprecht 2005, in: Erziehungswissenschaftliche Revue 5 (2006), Nr. 5 (September/Oktober 2006).

 

H Sonstiges

Peer review für "Zeitschrift für Erziehungswissenschaft“, „Zeitschrift für Pädagogik“