Forschung und Entwicklung

 

Aktuell wird an folgenden Forschungsprojekten gearbeitet:

Beratung im schulischen Kontext

 

Beratungslehrer*innen und ihr Umgang mit kultureller Diversität

In dem Projekt wird der Frage nachgegangen, inwieweit Beratungslehrkräften durch ethnisch-kulturelle Vielfalt an den Schulen in ihrem Handeln herausgefordert werden, welche diesbezüglichen Handlungsgrundlagen sie entwickelt haben und welche Professionalisierungsbedürfnisse vorhanden sind. Die Fragen werden mittels Interviews, Fragebogenerhebungen und Fallanalysen zu beantworten gesucht.

 

Vielfalt im Lehrer*innenzimmer: ein Weg differenzsensibler Schulentwicklung?

Das Projekt ist aus einer Anschubfinanzierung durch die Bayerische Forschungsallianz  hervorgegangen und wird in Kooperation mit dem Lehrerbildungszentrum der Universität Wien durchgeführt. In Interviews und Gruppendiskussionen wird der Frage nachgegangen, welche Effekte eine gezielte Diversifizierung der Lehrer*innenschaft für den Umgang mit Heterogenität an den Schulen hat.

 

Differenzerfahrungen und Umgang mit Fremdheit im schulischen Kontext

 Das durch die Schweizer Mercatorstiftung geförderte und in Kooperation mit der PH Zug durchgeführte Projekt widmet sich der Bedeutung biographischer Erfahrung für die professionelle Entwicklung von Lehrkräften. Insbesondere wird untersucht, inwieweit und auf welche Weise der Transfer biographisch geprägter Differenzerfahrungen auf den Umgang mit schulischen Differenzlinien bedeutsam wird.

 

Lehrende mit Migrationshintergrund aus Sicht der Schüler*innen (LeMihi)

In dem vorrangig qualitativ ausgerichteten Projekt wird mittels Unterrichtsbeobachtungen, Gruppendiskussionen und Interviews untersucht, welche Relevanz dem Migrationshintergrund von Lehrkräften in der Wahrnehmung Ihrer Schülerinnen und Schüler zukommt und welche Typen des Umgangs mit kultureller Heterogenität im Klassenzimmer sich rekonstruieren lassen.