Fallzahl Landau: 1 (Warnstufe Gelb bis 01.02.2021) Maßnahmenkonzept

Lehre

 

 

Die Lehre soll Studierenden Perspektiven sowohl für die eigene Professionalisierung in pädagogischen Handlungsfeldern wie auch für die Begleitung von Professionalisierungsprozessen eröffnen. Der Anspruch an Lehre orientiert sich an einem Verständnis des bildungs- und erziehungswissenschaftlichen Studiums, dem es um die Vermittlung von Wissen und Kompetenzen zur Reflexion und Gestaltung von Situationen und Prozessen der Bildung, Erziehung und Qualifizierung geht.

Im Fach Bildungswissenschaften liegt das Schwergewicht im (Bachelor-) Modul 2 "Didaktik, Methodik, Kommunikation und Medien" sowie im (Master-) Modul 6 "Differentielle Didaktik und Methodik".

Im Bereich "Allgemeine Erziehungswissenschaft" liegen die Schwerpunkte in den Themenbereichen "D. Theorien pädagischen Handelns" und "F. Methoden erziehungswissenschaftlicher Forschung und Theoriebildung".

Im Wahlpflichtfach Digitale Bildung & E-Learning, das im Studiengang Bachelor Erziehungswissenschaft in der Regel ab dem 3. Fachsemester studiert werden kann. wird des gesamte Lehrangebot vom AB 4 organisiert.

 

Übersicht über die Lehrveranstaltungen im aktuellen Semester

  

Weiterentwicklung der Lehre:

Das Lehrangebot soll kontinuierlich weiterentwickelt werden. Dabei geben folgende Ziele Orientierung:

  • Aktuelle Herausforderungen (pädagogischer) Professionalität
    Um künftiges professionelles Handeln vorbereiten zu können soll sich Lehre inhaltlich verstärkt an aktuellen pädagogischen Herausforderungen durch langfristige gesellschaftliche Veränderungen orientieren, dazu gehören v.a.:
    • Die zunehmende ethnisch-kulturelle Vielfalt
    • Die Digitalisierung der Lebenswelten
  • Ausbau situierten und fallbasierten Lernens
    Der Erwerb professioneller Kompetenzen ist auf eine Weise zu fördern, welche der Komplexität, Unbestimmtheit und Ambivalenz pädagogischer Handlungsfelder Rechnung trägt. Hier haben sich, im Anschluss an Erkenntnisse der Expertiseforschung, Ansätze bewährt, in denen der Kompetenzerwerb anhand authentischer Situationen und Fälle erfolgt und die Reflexion eigenen Handelns gefördert wird.
  • Ausbau der Forschungsorientierung
    Forschungsorientierung stellt insbesondere im Bereich der LehrerInnenbildung ein drängendes Desiderat dar. Denn trotz der Expansion der Bildungsforschung und der damit einhergehenden Erkenntnisse zu Schule und Unterricht, gelingt es angehenden Lehrkräften oft nicht, bestehendes, pädagogisch relevantes Wissen angemessen zu rezipieren; zugleich ist der wissenschaftliche Nachwuchs aus den Lehramtsstudiengängen im Bereich der Bildungsforschung unterrepräsentiert. Um einen reflexiven und forschenden Habitus zu entwickeln, wird dabei Studierenden insbesondere ermöglicht, konkrete Forschungserfahrungen zu sammeln. Hier kann u.a. an bestehende Forschungsprojekte angeknüpft werden.
  • Stärkung nicht-fachlicher Kompetenzen
    Traditionellerweise werden im bildungswissenschaftlichen Studium fachbezogene und didaktische Aspekte des Unterrichtens betont. Professionelles Handeln in der Schule umfasst jedoch mehr als die Vermittlung fachlicher Inhalte. Deswegen sollen Angebote entworfen werden, die bislang eher vernachlässigte Kompetenzen v.a. im Bereich der Gesprächsführung und Beratung stärken sollen.