Pädagogik bei erschwertem Lernen und auffälligem Verhalten

Arbeitsbereich II: Pädagogik bei herkunftsbedingter Benachteiligung, Lernschwierigkeiten und Verhaltensstörungen

stand: 18.11.2020

Die AE Pädagogik bei erschwerten Lernen und auffälligem Verhalten grüßt aus dem Homeoffice.
Von links oben nach rechts unten: Dirk Sponholz, Claudia Rückert, Andrea Dlugosch, Melanie Henter, Katharina Hendricks, Marian Kratz, Roxana Hank-Raab und Tanja Stiehl. Nicht im Bild: Lorena Asseburg

 

 

 

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Sie befinden sich auf der Startseite der Arbeitseinheit "Pädagogik bei erschwertem Lernen und auffälligem Verhalten" (Leitung: Prof. Dr. Andrea Dlugosch). Auf den folgenden Seiten finden Sie Informationen zu den in unseren Bereichen tätigen Personen in Forschung und Lehre, dem inhaltlichen Profil sowie Informationen zum Studium.

 

Kontur der sonderpädagogischen Fachrichtungen

Das Profil der Pädagogik bei erschwertem Lernen und auffälligem Verhalten bilden fachrichtungsspezifische und fachrichtungsübergreifende Inhalte professionellen pädagogischen Handelns in schulischen und außerschulischen Handlungsfeldern. Die Spezifik und die Überschneidungen der unterschiedlichen Fachrichtungen, auch über die beiden Förderschwerpunkte Lernen und sozial-emotionale Entwicklung hinaus, tragen dazu bei, Fragen des Lernens, des Erlebens und des Verhaltens zunächst vom Phänomen her - und damit in seiner Komplexität - zu betrachten. Dies ist insbesondere im Kontext der Entwicklung eines inklusive(re)n Bildungssystems unabdingbar.

Der Ausgangspunkt für die Pädagogik ist hierbei das Subjekt unter der Fragestellung, wie Bildungs- und Lernprozesse angeregt werden können, auch - oder besonders - wenn diese unter erschwerten Bedingungen initiiert und gestaltet werden (sollen). Fragen der Sinnhaftigkeit von verstörenden Verhaltensweisen, die Analyse von biographischen Strukturen sowie die Rekonstruktion individueller Lernausgangslagen und -prozesse in ihren Kontextbedingungen stellen die Basis für weitere Anschlüsse in Diagnostik, Unterricht und Förderung dar.

Für den Bereich der Pädagogik bei auffälligem Verhalten sind unter anderem Gruppenprozesse hierbei ein wichtiger Fokus. Besondere Berücksichtigung finden im Bereich der Pädagogik bei erschwertem Lernen risikobelastete Lernausgangslagen und -biographien sowie soziale Benachteiligungen.

Weitere inhaltliche Schwerpunkte beider Fachrichtungen liegen in Theorien und Methoden (sonder-)pädagogischer (systemischer) Beratung, in fallrekonstruktiven (verstehenden) Zugänge zu diagnostischen, unterrichts- und förderbezogenen Prozessen sowie in der Frage nach Möglichkeiten der Teilhabe und Partizipation im Spannungsfeld von Schule und Gesellschaft.

Die individuellen Arbeits- und Forschungsschwerpunkte entnehmen Sie bitte den Angaben auf den Seiten der einzelnen Personen.