Kulturen der Transformation

 

Im Rahmen der Profibildung hat der Fachbereich 5: Erziehungswissenschaften das Querschnittsthema „Kulturen der Transformation. Praxis – Sprache –Kompetenz“ definiert. Die Veranstaltungen zu diesem Querschnittsthema bieten Freiräume, um die Auswirkungen von gesellschaftlichem Wandel auf die Fachkulturen in Erziehungswissenschaft und Philosophie zu reflektieren.

logo-kulturen-der-transformation.png

 

 Dabei ist uns im Fachbereich 5 ein wechselseitiger Wissenstransfer zwischen Universität und außeruniversitären Akteuren wichtig. Forscher*innen und Lehrende reagieren nicht nur auf soziale Veränderungen, sondern gestalten diese mit. Ab dem Sommersemester 2018 werden die drei Aspekte Kompetenz, Sprache und Praxis thematisch fokussiert.

Bei der Kick-off-Veranstaltung am 6.7.2018 stand Kompetenz im Fokus. Dabei wurden aktuelle Forschungsergebnisse und -perspektiven zu Kompetenzerwerb, zu professioneller und pädagogischer Kompetenz präsentiert. Diese betreffen schulische, aber auch außerschulische Lernorte und gehen unter anderem auf die Frage nach der Veränderung von Kompetenzbegriffen in einer digitalen Lebenswelt ein. Darüber hinaus wurden auch die Standards für Kompetenzmessung und die Argumente für Kompetenzorientierung in den Blick genommen.

 

Link zum Termin/Programm der Veranstaltung am 06.07.2018

 

Am 30.11.2018 fand ein Fachbereichskolloquium zum Fokus Sprache statt. Bei diesem Kolloquium hatten wir unter anderem die Auswirkung von Migration auf Spracherwerb und Unterricht thematisiert. Es wurden des Weiteren die Transformation von Sprachstandards, insbesondere des Standards gesprochener Sprache thematisiert. Zudem wurden auch sprachphilosophische Fragen, etwa im Zusammenhang mit der Popularisierung von Wissen und der medialen Darstellung von Wissenschaft erörtert.

 

Link zum Termin/Programm der Veranstaltung am 30.11.2018

 

Das Fachbereichskolloquium am 25.01.2019 hatte den Fokus Praxis. Bei dieser Veranstaltung ging es unter anderem um den Praxisbezug von Wissenschaft und Lehre, den Wissenstransfer zwischen Erziehungswissenschaft und pädagogischer Berufspraxis, aber auch etwa um die Unterscheidung zwischen stabilisierenden und transformativen Praxen. Diese Unterscheidung betrifft sowohl individuelle als auch institutionelle Lernprozesse. Schließlich sind auch Forschungsinteressen zum Scheitern von Prozessen, zu kompetenzlosen Praxen und zu Handlungsformen, die sich einer Transformation widersetzen, zur Sprache gekommen.

 

Link zum Termin/Programm der Veranstaltung am 25.01.2019 

 

Herr Prof. Dr. Hans-Christoph Koller (Universität Hamburg) hielt auf Einladung des Fachbereichs 5: Erziehungswissenschaften am 27.06.2019 im Festsaal der Universität einen Fachvortrag mit dem Titel "Transformatorische Bildungsprozesse". Der Vortrag thematisierte auf innovative Weise bildungstheoretische Grundfragen und regte zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Themenkomplex des Querschnittsthemas an.

 

Link zum Bericht aus Studierendenperspektive