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Studie zum Wandel der Sprach- und Debattenkultur von Prof. Dr. Christian Bermes in Berlin vorgestellt
Am 17. Juni wurde die Studie von Prof. Dr. Christian Bermes verfasste Studie „Wandel der Sprach- und Debattenkultur. Verbindlichkeit - Artikulation - Meinung“ in Berlin von Prof. Dr. Norbert Lammert im Rahmen eines Pressefrühstücks vorgestellt.
Die Studie erörtert den aktuellen Wandel der Sprach- und Debattenkultur. In der politischen und öffentlichen Diskussion wird in den letzten Jahren vermehrt kritisch auf Schmähungen, Beschimpfungen und Beleidigungen hingewiesen, die als Ausdruck einer riskanten oder toxischen Rhetorik angesehen werden. Der damit einhergehende Wandel der Sprach- und Debattenkultur wird in der Öffentlichkeit häufig unter den Schlagworten „Verrohung“ oder „Radikalisierung“ gefasst. Mit diesen Ausdrücken werden Erfahrungen von Defiziten in der gesellschaftlichen sowie politischen Kommunikation zum Ausdruck gebracht. Die entfachte Kontroverse ist motiviert durch Invektiven, die in den digitalen Medien und populistischen Ten- denzen der zeitgenössischen Politik zum Ausdruck kommen und den Bereich der gesellschaftlichen Selbstverständigung insgesamt betreffen. Die Diagnosen und Stellungnahmen werden in einem Überblick zusammengestellt und die Komplexität des Problemfelds strukturiert, indem die Befunde zum Wandel der Sprach- und Debattenkultur mit Blick auf die Aspekte Sprache und Verbindlich- keit, Kultur und Artikulation sowie Orientierung und Meinung the- matisiert werden. Vor diesem Hintergrund lässt sich ebenso ein vertieftes Verständnis des diagnostizierten Wandels erzielen. Denn die aktuellen Problemdiagnosen, die die öffentliche und politische Sprache betreffen, machen auf eine Krisis der Repräsentation auf- merksam. Von einer Krisis der Repräsentation kann gesprochen werden, wenn die Momente der Stellvertretung und der symbo- lischen Vermittlung, die beide die Repräsentation auszeichnen, auseinandertreten. Dies hat Konsequenzen für die Funktion der öffentlichen Sprache und die Rolle der Stellvertretung und damit für die Verfassung einer liberalen demokratischen Ordnung.
Foto: Juliane Liebers
Foto: Juliane Liebers
LINKS: Die Studie ist hier abrufbar & hier finden Sie weitere allgemeine Informationen
 
 
Projekt von Prof. Dr. Bermes ist in die Förderlinie "Originalitätsverdacht" der Volkswagenstiftung aufgenommen!

Hate Speech, Fake News oder Filterblasen: Ein neues Forschungsprojekt am Institut für Philosophie untersucht, was Meinungen angesichts der Verunsicherungen durch technische, gesellschaftliche und politische Entwicklungen für die menschliche Orientierung noch bedeuten können. Das Projekt von Prof. Dr. Christian Bermes ist von der VolkswagenStiftung in die Förderlinie „Originalitätsverdacht“ aufgenommen worden und wird mit 66.900 Euro gefördert.

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Termine zu den Prüfungen im Sommersemester 2019

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Formen ziviler und politischer Repräsentation

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Vortrag von Michael Großheim: Ironismus und politischer Existentialismus in modernen Protestbewegungen zwischen Deutschland und Frankreich

Im Rahmen des Forschungsateliers "Protest und Kulturkritik - Differenzen, Übergänge, Schnittstellen" des Forschungsschwerpunkts KulturNorm spricht Prof. Dr. Michael Großheim in einem öffentlichen Vortrag über "Ironismus und politischer Existentialismus in modernen Protestbewegungen zwischen Deutschland und Frankreich". Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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Vortrag von Andreas Pettenkofer: Die Unwahrscheinlichkeit egalitärer Proteste

Im Rahmen des Forschungsateliers "Protest und Kulturkritik - Differenzen, Übergänge, Schnittstellen" des Forschungsschwerpunkts KulturNorm spricht PD Dr. Andreas Pettenkofer in einem öffentlichen Vortrag über "Die Unwahrscheinlichkeit egalitärer Proteste". Alle Interessierten sind herzlich eingeladen!

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