Drittmittelerfolg des Instituts für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst

Die Universität Koblenz-Landau hat für das universitätsweite Projekt „DigiKompASS“ zur Digitalisierung in der Hochschullehre von der Stiftung Innovation in der Hochschullehre eine Förderzusage in Höhe von mehr als 4,3 Millionen Euro erhalten. (Siehe auch hier.)

Dabei verzeichnet das Institut für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst für den Fachbereich Kultur- und Sozialwissenschaften einen besonderen Erfolg. Drittmittelerfolge sind in der Kunstpädagogik recht selten und das von Prof. Dr. Marc Fritzsche konzipierte Teilprojekt „Kreativitätsförderung auf Distanz“ ist für ein kunstpädagogisches Vorhaben relativ großzügig ausgestattet. Zudem ist es „eine der eher seltenen Bewilligungen, für die ein originär kunstpädagogisches Projekt nicht mit Blick auf Förderrichtlinien verbogen werden musste“, wie Fritzsche betont. 

Das auf drei Jahre angelegte Teilprojekt soll untersuchen, welche hochschulischen Distanzformate der Kreativitätsförderung in der Pandemie besonders erfolgreich waren, was nötige Rahmenbedingungen sind, welche Weiterentwicklungen sinnvoll erscheinen und welche Bedeutung sie in einer grundsätzlich auf Präsenz ausgerichteten Lehre haben können. Dabei geht die Forschung u.a. von im Landauer Kunstinstitut erprobten Verfahren aus, strebt aber Transfermöglichkeiten in andere Institutionen und Disziplinen an.

 

Fritzsches flankierend konzipierter Antrag auf ein Forschungssemester im kommenden Winter zielt auf die Frage, inwieweit die pandemiebedingte Distanzierung und Digitalisierung die theoretischen Grundlagen der Kunstpädagogik betreffen und fachdidaktische Konzepte womöglich dauerhaft verändern.

Die mit dem bewilligten Projekt verbundene Stelle soll schnellstmöglich ausgeschrieben werden (Kontakt: ).


Datum der Meldung 15.06.2021 00:00
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