Gescher - Die Brücke

Am 23. Mai war die Leiterin des ARD-Studios Tel Aviv, Dr. Susanne Glass, in der Reihe Gescher in Landau zu Gast. Bei einem Gespräch mit Studierenden und in einem Abendvortrag schilderte sie sowohl ihren Blick auf die Situation in Nahost als auch in die Arbeitsweise einer Korrespondentin. Nächster Gast der Reihe ist die israelische Generalkonsulin Sandra Simovich (November 2019). Die Veranstaltung im November erfolgt in Zusammenarbeit mit der Friedensakademie Rheinland-Pfalz.  

 

Dr. Susanne Glass beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt mit OB Thomas Hirsch und Geschäftsführer Dr. Timo Werner
Dr. Susanne Glass beim Eintrag ins Goldene Buch der Stadt mit OB Thomas Hirsch und Geschäftsführer Dr. Timo Werner

 

GESCHICHTE DER REIHE

Auf Initiative von Oberbürgermeister Thomas Hirsch haben die Stadt Landau und das Frank-Loeb-Institut an der Universität im Februar 2017 eine neue Reihe mit dem Titel: Gescher – Die Brücke ins Leben gerufen (Gescher ist das hebräische Wort für Brücke).

HINTERGRUND UND ZIELSETZUNG

Zielsetzung der Reihe ist es, Verständnis und Interesse für Israel und die Region des Nahen Ostens zu wecken. Themen den Staat Israel oder das deutsch-israelische Verhältnis betreffend, sollen dabei im Vordergrund stehen. Da die Region des Mittleren - und Nahen Ostens aber auch durch ihre Konflikthaftigkeit geprägt ist, sollen im Kontext der Reihe auch Stimmen zu Wort kommen, die einen kritischen Blick auf die israelische Innen- und Außenpolitik werfen und so einen Perspektivwechsel ermöglichen. Hierzu werden Personen aus dem gesamten Nahen Osten eingeladen oder Personen, die sich mit dieser Region wissenschaftlich, literarisch oder als Reisende intensiv beschäftigt haben.

Die Region des Nahen- und Mittleren Ostens ist zwar häufiger Gegenstand der Berichterstattung in den Medien, gleichsam ist dabei selten Raum für hintergründige Darstellungen, die einen Einblick in die tieferen gesellschaftlichen Zusammenhänge erlauben. Das breitere Bild, zudem die Veranstaltungen beitragen sollen, mag insofern einen Beitrag zu einem intellektuellen Brückenschlag leisten – neue Einsichten und Perspektivwechsel ermöglichen.

Mit dem Schwerpunkt Israel dokumentieren sowohl die Stadt, als auch das Frank-Loeb-Institut ihre besondere Verbundenheit.

In der Regel wird zweimal jährlich ein Gast eingeladen, der nach Möglichkeit, einen zweitägigen Aufenthalt in Landau verbringt, in dessen Rahmen ein Besuch in einer Schulklasse und/oder eines universitären Seminars sowie ein öffentlicher (Abend-) Vortrag stattfinden.

BISHERIGE GÄSTE

Der langjährige Botschafter Israels Dan Ashbel war Anfang Mai 2017 erster Gast der Reihe ihm folgte der ehemalige Europa- und Bundestagsabgeordnete Christian Sterzing.  Im April 2018 war der ehemalige Abgeordnete von Bundes- und Landtag, Dr. h.c. Johannes Gerster zu Gast. Gerster war Präsident der deutsch-israelischen Gesellschaft und Leiter des Büros der Konrad-Adenauer-Stiftung in Jerusalem.

 

Prof. Dr. Doron Kiesel beim Vortrag: Judentum in Deutschland - heute. Vortrag in der Reihe Gescher-Die Brücke, im Säulenraum des Frank-Loebschen-Hauses
Prof. Dr. Doron Kiesel beim Vortrag: Judentum in Deutschland - heute. Vortrag in der Reihe Gescher-Die Brücke, im Säulenraum des Frank-Loebschen-Hauses

Dr. Susanne Glass beim Vortrag im Alten Kaufhaus Landau
Dr. Susanne Glass beim Vortrag im Alten Kaufhaus Landau

Im Januar 2018 war der Wissenschaftlicher Direktor der Bildungsabteilung beim Zentralrat der Juden in Deutschland, Prof. Dr. Doron Kiesel, zu Gast. Im Mai 2019 sprach die Journalistin und Leiterin des ARD-Studios Tel Aviv, Dr. Susanne Glass, über den Nahostkonflikt aus Sicht einer Auslandskorrespondentin.

 

Die nächster Gast der Reihe ist die Generalkonsulin des Staates Israel Sandra Simovich (November 2019).