Neues aus dem FLI 2019/7


05.11.2019

Hambacher Gespräch 7.11. | 19 Uhr | Hambacher Schloss

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Freunde des FLI, 

am Donnerstag, 7.11, steht schon unser nächstes Hambacher Gespräch an. Politik und politische Bildung 4.0. Nachdem wir beim letzten Termin quasi ein Solo veranstaltet haben, sind wir sehr zuversichtlich, zu diesem Termin mehrere Gäste begrüßen zu können. Ihr Kommen zugesagt haben:

Christine Neumann-Martin (Mitglied des Landtags von Baden-Württemberg, CDU)
Frau Neumann-Martin ist eine der jüngsten Abgeordneten im Landtag von Baden-Württemberg. Sie ist dort Mitglied der CDU-Fraktion und gehört den Ausschüssen für »Wissenschaft, Forschung und Kunst« und »Soziales und Integration« an. 

Prof. Dr. Inken Heldt, Juniorprofessorin für Didaktik der Politischen Bildung (TU Kaiserslautern)
Inken Heldt ist Juniorprofessorin für die Didaktik der Politischen Bildung am Fachbereich Sozialwissenschaften der TU Kaiserslautern. Ihre Arbeitsschwerpunkte liegen u.a. im Bereich von Partizipation und Engagement, internationalen und europäischen Ansätzen und der Digitalisierung in der Politischen Bildung.

Kurt Beck (Ministerpräsident a.D., Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung, SPD)
Kurt Beck war Ortsbürgermeister und ab 1979 Mitglied des Landtags von Rheinland-Pfalz. Fast zwanzig Jahre war Beck Ministerpräsident des Landes. Er war Vorsitzender der SPD und ist heute Vorsitzender der Friedrich-Ebert-Stiftung. 

Hintergrund: 

Die Art wie Politik gemacht aber auch wie sie vermittelt, diskutiert oder gelehrt wird, ist von gesellschaftlichen Bedingungen und Wandlungsprozessen abhängig. Insofern ist die stete Erneuerung ihr quasi eingeschrieben. Die sich abzeichnenden Veränderungen der letzten Jahre auf der nationalen wie auf der internationalen Ebene dürften trotzdem von vielen als radikale Entwicklung wahrgenommen werden. Abnehmende Parteiidentifikation, Populismus, Politikerverdrossenheit aber auch die Veränderungen durch die Digitalisierung (sog. soziale Netzwerke) hinsichtlich Kommunikation und Partizipation kennzeichnen neben anderen Faktoren diesen Prozess. Junge Menschen, denen häufig der Vorwurf gemacht wurde, politisch desinteressiert zu sein, zeigen u.a. bei der »Fridays for Future« Bewegung großes politisches Engagement. Das Video eines YouTubers wird zum heiß diskutierten Thema eines Europawahlkampfs und die etablierten Parteistrukturen tun sich schwer mit derlei Interventionen umzugehen.

Wie und vom wem wird in Zukunft Politik gestaltet? Wie sieht eine politische Bildung aus, die den neuen Rahmenbedingungen Rechnung trägt? Welche Anforderungen stellen sich an aktuelle und zukünftige politische Akteure? Diese und weitere Fragen stehen im Zentrum der Diskussion am 7. November auf dem Hambacher Schloss.  

In Zusammenarbeit mit der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz in Kooperation mit der Stiftung Hambacher Schloss. Mit freundlicher Unterstützung durch BMW Vogel Landau und Vinissima.

Herzliche Grüße

Ihr Timo Werner

P.s. Wir möchten bei diesem Hambacher Gespräch auch auf das zehnjährige Jubiläum der Reihe anstoßen.

Für unsere Planung freuen wir uns über eine Anmeldung unter: anmeldung@politische-bildung-rlp.de