Hambacher Gespräch: Worte, Wut – und Waffen? Verschwörungstheorien als Gefahr für die innere Sicherheit

Der Leiter des Verfassungsschutzes Rheinland-Pfalz, Elmar May, diskutiert mit Publizistin und Netzaktivistin Katharina Nocun über Verschwörungstheorien als Sicherheitsproblem.

 

„Worte führen zu Taten.“ Viele politische Analysen berufen sich auf diesen Satz, um Anschläge auf Geflüchteten-Unterkünfte oder die Ermordung von Politikern wie Walter Lübcke zu erklären. Die Worte, um die es dabei geht, formulieren immer häufiger Verschwörungserzählungen. In ihrem Glauben an die dunklen Machenschaften mächtiger Verschwörer verfangen sich Menschen in Parallelwelten – und lassen sich im Extremfall zu Gewalttaten motivieren.

Die Verbindung von Verschwörungstheorien und politischer Gewalt wirft eine Vielzahl an Fragen auf: Welche Verschwörungstheorien sind derzeit besonders sicherheitsrelevant in Deutschland? Welche Verbindungen gibt es zwischen Verschwörungstheorien und politischem Extremismus? Schafft das Internet hier neue Gefahren? Und welche Gegenstrategien kennen Sicherheitsbehörden und Wissenschaft?

 

Diese Fragen diskutieren:

Elmar May, Leiter des Verfassungsschutzes Rheinland-Pfalz

Katharina Nocun, Netzaktivistin, Politikwissenschaftlerin und Publizistin

 

Die Hambacher Gespräche sind eine Kooperation des Frank-Loeb-Instituts der Universität Koblenz-Landau, der Stiftung Hambacher Schloss und der Landeszentrale für politische Bildung Rheinland-Pfalz.

Sie werden unterstützt durch das BMW Autohaus Vogel Landau.

 

Wann 12.10.2022
von 19:00 bis 21:00
Wo Hambacher Schloss (bei Neustadt an der Weinstraße)
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