Fallzahl Landau: 1 (Warnstufe Gelb bis 01.02.2021) Maßnahmenkonzept

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11.11.2020     

Prof. Dr. Ekaterini Kepetzis (Landau)

’Tis now the rage, The law and fashion of the Age”.

Thomas Rowlandsons Tour of Doctor Syntax in Search of the Picturesque zwischen Elitenkultur und populärem Bild

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25.11.2020

Prof. Dr. Susanne Wittekind (Köln)

Bild – Stadt – Geld. Zur Selbstdarstellung von Städten auf mittelalterlichem Münz- und modernem Notgeld

Geld ist mehr als ein pragmatisches Zahlungs- und Tauschmittel – es ist ein massenhaft verbreitetes Bildmedium. In riesigen Stückzahlen produziert, erreicht es Menschen jeden Standes, jedermann. Geldmünzen und Geldscheine werden von Obrigkeiten ausgegeben, sie sind es, die letztlich ihre Gestaltung (mit)bestimmen. Unter Nutzung von Zeichen, Bildern und Inschriften werden sie als mobiles und damit weit zu verbreitendes Repräsentations- und Propagandamedium eingesetzt. Dies möchte der Vortrag anhand von Beispielen aus zwei ganz unterschiedlichen Epochen aufzeigen: Zum einen anhand von hochmittelalterlichen Brakteaten, d. h. nur einseitig geprägten Silbermünzen, welche die Wirkmacht der heiligen Stadtpatrone bzw. der Stadtherren propagieren. Zum anderen widmet der Vortrag sich der städtischen Selbstdarstellung auf dem bunten, mit einfachen Druckverfahren hergestellten Papier-Notgeld aus den Anfängen der Weimarer Republik (1919-22).
These des Vortrags ist, daß in beiden Fällen die besondere, künstlerische Gestaltung des Geldes einerseits mit Erwartungen bricht und damit Konventionen sprengt. Andererseits wird hier das bildkommunikative Angebot der Münzen bzw. Scheine genutzt, um auf andere Weise Anerkennung des Geldes zu erreichen. Dies geschieht durch Einsatz (bild)rhetorischer Mittel, durch den Gebrauch von Formen aus anderen bildmedialen Kontexten sowie durch direkte Ansprache der Nutzer*- und Betrachter*innen. Insbesondere im Fall des Notgelds wird zudem künstlerisch-spielerisch auf die Konstruiertheit von (Geld)Wert hingewiesen. 

Prof. Dr. Susanne Wittekind ist
seit 2002 Inhaberin des Lehrstuhls für Mittelalterliche Bildkünste an der Universität zu Köln.

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09.12.2020     

Dr. Maria Männig (Landau)

Die Lichtbildprojektion als populäres Wissensmedium des langen 19. Jahrhunderts

Der Vortrag untersucht die Rolle der Lichtbildprojektion für die Etablierung des Faches Kunstgeschichte. Dazu befasse ich mich einleitend mit der Phänomenologie des projizierten Bildes, als Paradigma des Diaphanen. Die mediengeschichtliche Herleitung führt zurück in die höchst diversifizierte Unterhaltungskultur des späten 18. und frühen 19. Jahrhunderts.

Neben dieser medienkulturhistorischen Perspektive verfolgt der Vortrag einen weiteren Argumentationsstrang: Betrachtet wird das Panorama bildungsgeschichtlicher Neuerungen des 19. Jahrhunderts mit seinem Gegensatz zwischen humanistischem und realistischem Ansatz im Spektrum von weiterführenden Schulen bis hin zur Universität sowie die damit einhergehenden Diskurse um die Herstellung von Anschaulichkeit – ein damals zentrales Thema.

Beide Komplexe kondensieren in der Figur Bruno Meyers, dem Karlsruher Ordinarius, der als Erfinder der kunsthistorischen Diaprojektion gelten kann. Das Scheitern des Meyer’schen Projekts, die zunächst vorhandene Skepsis gegenüber der Diaprojektion, wird aus einem latenten Spannungsverhältnis zwischen Erkenntnis und Erlebnis erläutert.

Dr. Maria Männig ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Kunstwissenschaft der Universität Koblenz-Landau

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27.01.2021
Prof. em. Dr. Dr. Peter Wagner
Vorläufer des Comic? Zur Popularität der Hogarthischen Bilderserien
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10.02.2021
Prof. Dr. Stephan Packard (Köln)
Erfindungen des Populus: Medienwissenschaftliche Perspektiven auf die Geschichte populärer Kultur
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Verschoben auf 12.05.2021
PD Dr. Andreas Beck (Bochum)
Zum Davonlaufen. Zur Popularisierung des französischen Tonholzstichs in deutschen Printmedien der 1860er Jahre
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zum Veranstaltungsflyer hier

zum OLAT-Kurs (für Studierende): https://olat.vcrp.de/url/RepositoryEntry/2835448526