Landau Lectures on Art III

Unter dem Titel „Ruine, Relikt, Fragment – Ästhetik der Zerstörung“ fragt die dritte Ausgabe der Landau Lectures on Art nach der Dialektik von Destruktion und Produktion. Die Vorträge finden jeweils mittwochs, 18 Uhr statt. Alle Veranstaltungen werden online übertragen und sind in dieser Form öffentlich. Um teilzunehmen, müssen Sie sich vor Beginn der Veranstaltung unter dem entsprechenden Link anmelden.

Die hybriden Vorträge finden in der Reithalle statt, als Präsenzformat sind sie vorerst nur Universitätsangehörigen vorbehalten. Weitere Informationen dazu werden kurzfristig auf dieser Seite bekanntgegeben.

 

24.11.2021

Prof. Dr. Alexander Markschies (Aachen)

Detonation Deutschland

Online-Vortrag

 

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Information zu den Hybrid-Vorträgen (Stand 29.11.2021)

Die Veranstaltung findet in hybrider Form in der Reithalle statt und wird online via ZOOM gestreamt.

Die Teilnahme in Präsenz ist möglich für Hochschulangehörige. Studierende des Instituts für Kunstwissenschaft und Bildende Kunst benötigen keine Anmeldung. Hochschulangehörige, Mitarbeiter*innen und Studierende anderer Fächer bitten wir um eine Anmeldung per Mail unter: landaulecturesonart@gmail.com.

Für sonstige Interessierte wird die Veranstaltung via Livestream ausgespielt. Hierfür müssen Sie sich vorher bitte online unter dem entsprechenden Link registrieren!

Für die Teilnahme in Präsenz gilt die 2G-Regel (Zutritt für Genesene und Getestete auf Basis eines entsprechenden Nachweises) sowie Maskenpflicht im Haus sowie für die Dauer der gesamten Veranstaltung. 2G wird durch Einlasskontrolle gewährleistet. Die Kontaktverfolgung wird mittels Check-in (Corona-Warn-App) sichergestellt. Besucher*innen ohne Corona-Warn-App werden gebeten, die Anwendung möglichst vorab zu installieren, oder das Formular [Link Formular] auszufüllen und mitzubringen.

 

08.12.2021

Dr. Maria Männig (Landau)

Capitol Riots: Eine Bildgeschichte zerstörter Machtsymbole

Hybrides Format (Reithalle)

Der Vortrag befasst sich mit dem Washingtoner „Sturm auf das Kapitol“ im Januar 2021. Er fragt nach Formen der visuell-medialen Konstruktion und Vermittlung des Ereignisses in der Live-Berichterstattung insbesondere in den Sozialen Medien. Der Fokus der Betrachtungen liegt auf der Ästhetik der Destruktion und ihrem bildgenerativen Potenzial, das kunsthistorisch wie bildwissenschaftlich zu untersuchen und zu kontextualisieren ist. 

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12.01.2022

Prof. Dr. Ekaterini Kepetzis (Landau)

„… take his stand on a broken arch of London”. Der Zeichner beschwört die Ewigkeit der Kunst

Hybrides Format (Reithalle)

In ihrem Vortrag zeigt Frau Prof. Ekaterini Kepetzis auf, wie Ruinen und Fragmente es frühneuzeitlichen Antiquaren, Architekten und Wissenschaftlern ermöglichten, aus überkommenen Relikten Erkenntnisse über eine untergegangene Welt und deren einstige Größe abzuleiten sowie Normen für das eigene Schaffen zu formulieren. Viele Künstler aber konfrontierten die fragmentierten Überreste der Vergangenheit auch mit der Vergänglichkeit des eigenen Schaffens, was sie dazu herausforderte, dieser Gefahr im Bild zu begegnen.

Das Motiv des vor den Artefakten einer glorreichen Vergangenheit zeichnenden Künstlers zeigt die der künstlerischen Auseinandersetzung mit dem Ruinösen inhärente Ambivalenz von Kontingenz und Ewigkeit. Dieses sowohl in die Vergangenheit zurück- als auch in die Zukunft vorausweisende sentimentalische Potenzial, ein "clash of creativity and destruction" (Christopher Woodward), zeigt sich gleichermaßen als Bewältigung des drohenden Unheimlichen wie als Bestärkung der Macht, welche der eigenen Kunst innewohne. 

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 26.01.2022

Prof. Dr. Elisabeth Décultot (Halle)

Arbeit am Fragment. Zu Winckelmanns Umgang mit Bruchstücken aus Stein und Text

Online-Vortrag

Fragmente stehen im Mittelpunkt von Johann Joachim Winckelmanns Werk. Der Autor der Geschichte der Kunst des Alterthums (1764) hat sich nicht nur für die bruchstückhaften Überreste antiker Statuen interessiert und dabei die modernen Ergänzungen antiker Skulpturenfragmente kritisiert, sondern auch seine eigenen Schriften auf der Grundlage von Exzerpten, d. h. von Fragmenten aus gelesenen Texten verfasst. Ziel des Vortrags ist es, nach dem Status des Fragments sowohl in Winckelmanns Schreibpraxis als auch in seiner Kunstauffassung zu fragen und so dem Spannungsverhältnis zwischen Totalität und Bruchstück auf die Spur zu kommen, das sein Verständnis der Antike prägt. 

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 09.02.2022

Künstlergespräch mit Voré (Karlsruhe)

Hybrides Format (Reithalle)

Das Künstlergespäch mit Voré wird auf einen Termin im Sommersemester verschoben, der noch bekannt gegeben wird.

 

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