Podiumsgespräch: Corona und Fragen von Demokratie und Menschenrechten

Am 8. Juli fand am Campus Landau eine Podiumsdiskussion zum Thema "Corona und Fragen von Demokratie und Menschenrechten" statt.

Die Arbeitsstelle Menschenrechtsbildung und das Fach Anglistik der Universität in Landau luden für den 8. Juli zu einem Podiumsgespräch auf den Campus (Hörsaal 1, Gebäude B1) ein.

Aus der Perspektive der Menschenrechtsbildung stand die Frage im Mittelpunkt, welche Spuren in unserer Gesellschaft und Herausforderungen für das Demokratieverständnis die Pandemie hinterlässt – lokal und global gesehen. Eine Reihe von Maßnahmen der Pandemieeindämmung bedeuteten und bedeuten eine in der Geschichte der Bundesrepublik bisher nie gekannte Einschränkung von Grundrechten. Wir erleben eine hoch polarisierte Debatte um die Angemessenheit und Legitimität dieser Maßnahmen, geführt in allen Feldern der Gesellschaft, in Familien, in den öffentlichen und sozialen Medien, auf der Straße in Form von Protestdemonstrationen. Die Debatte erfolgt in Teilen mit einer Vehemenz und einer konfrontativen Art, die die Gesellschaft vor eine Zerreißprobe zu stellen scheinen. Aus einem globalen Blickwinkel gesehen lässt die Pandemiesituation bestehende eklatante Verteilungsungerechtigkeiten in der Welt umso deutlicher hervortreten, ohne allerdings bisher eine breitere Debatte hierzu hervorzurufen. 

Auf dem Podium diskutierten Matthias Martins Brünger (Humanmedizin/Arzt)Dr. Joachim Görgen (SWR)Prof. Dr. Andreas Musolff (Linguistik/Anglistik) und Prof. Dr. Jürgen Raab (Soziologie), moderiert von Prof. Dr. Matthias Bahr (Arbeitsstelle Menschenrechtsbildung) und Prof. Dr. Francesca Vidal (Schwerpunkt Rhetorik).

 

Corona und Fragen der Demokratie und Menschenrechte


Datum der Meldung 09.07.2021 00:00
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