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...auf der Homepage der Arbeitseinheit "Politische Kommunikation" an der Universität Koblenz-Landau!

Moderne Demokratien sind ohne eine umfassende politische Kommunikation unvorstellbar: Bürger kommen nur selten direkt mit Politik in Kontakt. Sie erfahren vor allem durch die Berichterstattung der Massenmedien, welche Themen auf der politischen Agenda stehen und über welche Maßnahmen die von ihnen gewählten Repräsentanten nachdenken, um die anstehenden Probleme zu lösen. Politische Entscheidungsträger wiederum nutzen insbesondere die massenmedialen Kommunikationskanäle um über ihre Politik zu informieren, Unterstützung zu generieren und ihre Handlungen zu legitimieren. Die Medien nehmen in der Kommunikation zwischen Wählern und Gewählten eine Schlüsselfunktion ein. Sie sind aber nicht nur Informationsplattformen mit von Medium zu Medium spezifischen Stärken und Schwächen, sondern auch Akteure, ohne die eine effektive Kontrolle politischer Akteure in einer Massengesellschaft nicht möglich wäre.

Wie aber funktioniert die Kommunikation über Politik zwischen Bürgern und Eliten im Detail und welche Rolle spielen dabei die Massenmedien? Wer nutzt politische Medieninhalte und unter welchen Rahmenbedingungen lassen sich die Bürger davon mit Blick auf ihre politischen Einstellungen und ihr Wahlverhalten beeinflussen? Und wie kann man eigentlich Wirkungen politischer Kommunikation nachweisen?

Diesen und anderen Fragen gehen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der im Jahr 2009 eingerichteten Arbeitseinheit "Politische Kommunikation" am Campus Landau nach. Erfahren Sie auf nachfolgenden Seiten mehr über unser Team, unsere Forschungsaktivitäten und unser Lehr- und Prüfungsangebot.

 

Aktuelle Informationen


10. Februar 2019 - Die Arbeitseinheit "Politische Kommunikation" wird mit zwei Vorträgen auf der Jahrestagung der International Society of Political Psychology (ISPP) vertreten sein, die im Juli  2019 in Lissabon stattfindet. Jürgen Maier präsentiert die Studie "Are acclaims or attacks the key to success? Comparing the effectiveness of candidates’ positive and negative campaign messages in the 2017 German televised debate". Weiterhin stellt er die Untersuchung "Are disagreeable candidates more likely to go negative? Personality, campaigning strategies, and electoral results in the 2018 US Midterm and in elections across the globe" vor (mit A. Nai).

9. Februar 2019 - Jennifer Bast hat auf der gemeinsamen Jahrestagung der Arbeitskreise "Politik und Kommunikation" (DVPW), "Kommunikation und Politik (DGPuK) und der Fachgruppe "Politische Kommunikation" (SGKM) in Duisburg einen Vortrag zum Thema "Capable Clinton, ignorant Trump? Eine Inhaltsanalyse von Geschlechterstereotypen in der Berichterstattung zum US-Präsidentschaftswahlkampf 2016" gehalten.

4. Februar 2019 - Anna-Maria Renner hat ihre Dissertation zum Thema "Beyond the emotional double bind - nature and effects of female politicians' televised emotions" erfolgreich verteidigt. Die kumulative Dissertation basiert auf drei Artikeln, die in Communications, Politische Psychologie und in der Politischen Vierteljahresschrift veröffentlicht sind oder zur Veröffentlichung angenommen wurden.

25. Januar 2019 - Julia C. Dupont und Evelyn Bytzek veröffentlichen in der aktuellen Ausgabe von Electoral Studies eine neue Studie zur Frage, welche Aussagen Bürger als Wahlversprechen wahrnehmen: "Which kind of political campaign messages do people receive as election pledges?" (mit M. C. Steffens und F. M. Schneider).

22. Januar 2019 - Jürgen Maier veröffentlicht eine neue Studie zu Persönlichkeit und Kampagnenstil von Spitzenkandidaten unter besonderer Berücksichtigung von US-Präsident Donald Trump in Presidential Studies Quarterly: "Donald Trump, populism, and the age of extremes. Comparing the personality traits and campaigning styles of Trump and other leaders worldwide" (mit A. Nai und F. Martínez i Coma).