Die Bedeutung emotionaler Botschaften für die politische Urteilsbildung

Kernanliegen des Projekts ist die Analyse von Informationsverarbeitungsprozessen von Medieninhalten und der Einstellungsbildung von Bürgern. Im ersten Projektteil wird mittels einer quantitativen Inhaltsanalyse deutscher Fernsehnachrichten und Diskussionsrunden das Kommunikationsverhalten politischer Akteure sowie deren Darstellung in unterschiedlichen Medienformaten erfasst. Mit Hilfe dieser visuellen Medieninhaltsanalyse wird u.a. analysiert, inwiefern medientechnische Emotionalisierungsstrategien wie die Verwendung bestimmter Kamerawinkel oder Einstellungsgrößen zum Einsatz kommen. Im zweiten Teil des Projekts wird eine umfangreiche Online-Umfrage durchgeführt, die auf das Medienverhalten, die Rezeption und die Medienwirkung politischer Talkshows und Nachrichten für eine internet-repräsentative Bevölkerung abzielt.

Projektträger des Forschungsprojektes ist die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) und wird gemeinsam von Prof. Dr. Oscar W. Gabriel am Standort Universität Trier und Prof. Dr. Jürgen Maier am Standort Universität Koblenz-Landau durchgeführt.

Sie finden auf der Projekthomepage Informationen über das Team, Projektpublikationen und detaillierte Beschreibungen der Medieninhaltsanalyse und des Online-Experimentes.