2-Fach-Bachelor Wahlfach Soziologie

Hier finden Sie Informationen zu den konkreten Studieninhalten und den Zielen des 2-Fach BA Wahlfach Soziologie.

Allgemeine Informationen rund um den 2-Fach-Bachelor Studiengang entnehmen Sie bitte der Hauptseite des Studiengangs.

 

Inhalte, Ziele und Perspektiven

Die Absolventinnen und Absolventen verstehen die spezifischen Eigenschaften des soziologischen Gegenstandsbereiches und sind mit der besonderen Perspektive soziologischen Denkens vertraut. Sie kennen das Spektrum makro- und mikrosoziologischer Theorieansätze sowie die elementaren Grundbegriffe und die zentralen Arbeitsfelder der Soziologie, wie soziale Ungleichheit und Sozialstrukturanalyse, Modernisierung, Globalisierung und Gegenwartsdiagnose, Kultur, Kommunikation und Medien, Wissen und Wissensgesellschaft, Organisation, Arbeit und Bildung. In den Kontexten dieser Begriffs- und Themenfelder können sie die unterschiedlichen theoretischen Ansätze und empirischen Zugänge entwicklungsgeschichtlich herleiten und beschreiben, argumentativ unterscheiden und vergleichend reflektieren. Auf der Grundlage dieser Kenntnisse und Kompetenzen können sie Zusammenhänge, Entwicklungen und Probleme in sich modernisierenden Gesellschaften aus soziologischer Perspektive erkennen und in ersten Ansätzen diskursiv erfassen, terminologisch beschreiben und analytisch einschätzen.

Neben der Chance zur Weiterqualifikation an Universitäten und Hochschulen sind die Absolventinnen und Absolventen des Zwei-Fach-Bachelor mit Wahlfach Soziologie für Tätigkeiten bei Organisationen, Behörden, Verbänden und im politischen Bereich grundlegend qualifiziert. Perspektiven für Berufseinstiege eröffnen sich im Feld der Beratungstätigkeiten, des Personalwesens und der Personalentwicklung, aber auch in der Markt- und Meinungsforschung sowie im Bereich der Medien. Einen hohen Stellenwert für die frühe Berufsfeldorientierung hat das während des Studiums zu absolvierende Praktikum.

nach oben

 

Studienverlaufsplan

Bitte beachten Sie, dass hier lediglich die soziologischen Inhalte aufgeführt sind. Informationen zu weiteren Studieninhalten, wie Wahlpflichtbereich, Studium Generale, Praktika etc. entnehmen Sie bitte direkt der Studiengangsseite.

Studienverlaufsplan Wahlfach Soziologie

nach oben

 

Modulhandbuch Wahlfach Soziologie

 

Basisfach Soziologie

Wahlfach Soziologie

Modul 1: Grundlagen soziologischen Denkens

X

X

Modul 2: Diagnose der Gesellschaft

X

X

Modul 3.1: Grundlagen der Methoden der empirischen Sozialforschung

X

 

Modul 3.2*: Optionales Erweiterungsmodul Quantitative Sozialforschung II

(X)*

 

Modul 3.3: Erweiterungsmodul Qualitative Sozialforschung

X

 

Modul 4: Theoretische Perspektiven

X

X

Modul 5.1: Bildung, Arbeit und Organisation

(X)**

(X)***

Modul 5.2: Medien und Gesellschaft

(X)**

(X)***

Modul 5.3: Wissen und Kultur

(X)**

(X)***

Modul 6: Bachelor-Arbeit

X

 

*      Modul 3.2 ist im Basisfach in optionaler Erweiterung studierbar

**    In der Modulgruppe 5 sind im Basisfach zwei aus drei Modulen zu wählen

***   In der Modulgruppe 5 ist im Wahlfach eines aus drei Modulen zu wählen

 

Modul 1: Grundlagen soziologischen Denkens

Kennnummer:

work load

Leistungspunkte

Studiensemester

Dauer

 

180 h

6 LP

1

1 Semester

Lehrveranstaltungen

Kontaktzeit

Selbststudium / Prüfungsvorbereitung

Leistungspunkte

1.1 Vorlesung:

Allgemeine Soziologie

2 SWS / 30 h

60 h

3 LP

1.2 Übung:

Übung zur Allgemeinen Soziologie

2 SWS / 30 h

60 h

3 LP

2.

Lehrformen

Vorlesung/Übung

3.

Gruppengröße

Vorlesung: 240

Übung: 30

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

Die Studierenden erwerben Kenntnisse über die spezifischen Eigenschaften des soziologischen Gegenstandsbereichs und der besonderen Aufgaben sowie den spezifischen Anforderungen soziologischen Denkens. Zentrales Qualifikationsziel ist die Entwicklung von Reflexionskompetenzen über die historische Genese theoretischer Positionen, über zentrale soziologische Grundbegriffe und über soziologische Analyseperspektiven. In den Übungen werden die Inhalte der Vorlesung durch Textlektüren vertieft.

5.

Inhalte

  • Eigenschaften des soziologischen Gegenstandsbereiches und die besondere Perspektive soziologischen Denkens.
  • Soziologische Theoriegeschichte, soziologische Grundbegriffe, Vergleich soziologischer Analyseperspektiven.
  • Vertiefung und beispielhafte Anwendung des Stoffes sowie Vorbereitung auf die Modulabschlussprüfung in den Übungen.
6.

Verwendbarkeit des Moduls

1.1    BA Sozial- und Kommunikationswissenschaften: Modul C1, BA Erziehungswissenschaften (Ergänzungsfach Soziologische Grundlagen): Modul 1 ,

1.2    BA Sozial- und Kommunikationswissenschaften: Modul C1

7.

Teilnahmevoraussetzungen

Keine

8.

Prüfungsformen

Klausur (90 Minuten)

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Regelmäßige Teilnahme und Bestehen der Studienleistung in 1.2 sowie der Modulprüfung

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Gewichtung anhand der ECTS-Punkte.

11.

Häufigkeit des Angebots

Jährlich zum Wintersemester.

12.

Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende

Prof. Dr. Jürgen Raab; Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Soziologie

13.

Sonstige Informationen

 

nach oben

Modul 2: Diagnose der Gesellschaft

Kennnummer:

work load

Leistungspunkte

Studiensemester

Dauer

 

210 h

7 LP

2&3

2 Semester

1. 

Lehrveranstaltungen

Kontaktzeit

Selbststudium / Prüfungsvorbereitung

Leistungspunkte

2.1  Vorlesung

Sozialstruktur

2 SWS / 30 h

60 h

3

 

2.2 Seminar

Gegenwartsdiagnosen

2 SWS / 30 h

90 h

4

2.

Lehrformen

Vorlesung/Seminar

3.

Gruppengröße

Vorlesung: 240

Seminar:  30

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

Die Studierenden erhalten Kenntnisse über soziologische Ansätze zur sozialstrukturellen Analyse und zur Diagnose von Gegenwartsgesellschaften. Erworben werden Kompetenzen zur vergleichenden Interpretation und kritischen Einschätzung von soziologischen Gegenwarts- und Zeitdiagnosen. Vermittelt werden relevante sozialstrukturelle Analyseverfahren, Strukturmodelle moderner Gesellschaften sowie empirische Grundlagen des gegenwärtigen Ungleichheitsgefüges.

5.

Inhalte

  • Soziologische Ansätze zur theoretischen Analyse und Diagnose von Gegenwartsgesellschaften
  • Vergleichende Interpretation und kritische Einschätzung von soziologischen Gegenwarts- und Zeitdiagnosen
  • Gesellschaftliche Strukturmodelle und Modernisierungsprozesse
  • Bevölkerung und Lebensformen
  • Dimensionen, Determinanten und Wandel sozialer Ungleichheit

6.

Verwendbarkeit des Moduls

BA Sozial- und Kommunikationswissenschaften: Modul C2

7.

Teilnahmevoraussetzungen

Keine

8.

Prüfungsformen

Hausarbeit (4 Wochen) oder Klausur (90 Minuten)

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Regelmäßige Teilnahme sowie Bestehen der Studienleistung in 2.2 und der Modulprüfung

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Gewichtung anhand der ECTS-Punkte

11.

Häufigkeit des Angebots

2.1 jährlich zum Sommersemester; 2.2 jährlich zum Wintersemester

12.

Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende

Prof. Dr. Thomas Müller-Schneider; Wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Abteilung Soziologie

13.

Sonstige Informationen

 

 

nach oben

Modulgruppe 3: Methoden der empirischen Sozialforschung (Modul 3.2 ist in optionaler Erweiterung studierbar)

Modul 3.1: Grundlagen der Methoden der empirischen Sozialforschung

Kennnummer:

work load

Leistungspunkte

Studiensemester

Dauer

 

330

11 LP

1&2

2 Semester

1.

Lehrveranstaltungen

Kontaktzeit

Selbststudium / Prüfungsvorbereitung

Leistungspunkte

3.1.1 Vorlesung

Einführung in die Methoden der empirischen Sozialforschung

2 SWS / 30 h

60 h

3 LP

 

3.1.2 Vorlesung

Quantitative Methoden I

3 SWS / 45 h

75 h

4 LP

 

3.1.3 Übung

Quantitative Methoden I

3 SWS / 45 h

75 h

4 LP

2.

Lehrformen

Vorlesung/Übung

3.

Gruppengröße

Vorlesung: 240

Übung: 30

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

Die Studierenden erhalten Einsicht und grundlegende Kenntnisse über die Ansätze, Methoden und Verfahrensweisen der qualitativen und quantitativen Sozialforschung.

Zentrales Qualifikationsziel ist, die besonderen Zugangsperspektiven der Methoden standardisierter und nicht-standardisierter Forschung einsetzten, theoretisch verorten und methodologisch reflektieren zu können.

Im Rahmen der Übungen werden erste Kompetenzen im eigenen Einsatz grundlegender Analyseverfahren erworben.

 

5.

Inhalte

  • Vorstellung und Diskussion der theoretischen Fundierungen, der methodologischen Voraussetzungen sowie der methodischen Grundannahmen qualitativer und quantitativer Sozialforschung.
  • Überblick über die wichtigsten Datenerhebungs- und Datenanalyseverfahren.
  • Durchführung kleinerer empirischen Studien: Selbstständige Erprobung und Einübung zentraler, in der Vorlesung vermittelter Verfahrensschritte in den Übungen.

6.

Verwendbarkeit des Moduls

3.1.1  BA Sozial- und Kommunikationswissenschaften: Modul B1

3.1.2 und 3.1.3 BA Sozial- und Kommunikationswissenschaften: Modul B4

7.

Teilnahmevoraussetzungen

Keine

8.

Prüfungsformen

Mündliche Prüfung (30 Minuten) oder Klausur (90 Minuten)

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Regelmäßige Teilnahme sowie Bestehen der Studienleistungen in 3.1.1 und 3.1.3 und der Modulprüfung

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Gewichtung anhand der ECTS-Punkte

11.

Häufigkeit des Angebots

3.1.1 jährlich zum Wintersemester; 3.1.2 und 3.1.3 jährlich zum Sommersemester

 

12.

Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende

Prof. Dr. Thomas Müller-Schneider; Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Soziologie

13.

Sonstige Informationen

 

 

nach oben

Modul 3.2: Optionales Erweiterungsmodul Quantitative Sozialforschung II

Kennnummer:

work load

Leistungspunkte

Studiensemester

Dauer

 

210

7 LP

3

1 Semester

1.

Lehrveranstaltungen

Kontaktzeit

Selbststudium / Prüfungsvorbereitung

Leistungspunkte

3.2.1 Vorlesung

Quantitative Methoden II

(optionale Erweiterung)

2 SWS / 30 h

60 h

3 LP

 

3.2.2 Übung

Quantitative Methoden II

3 SWS / 45 h

75 h

4 LP

2.

Lehrformen

Vorlesung/Übung

3.

Gruppengröße

Vorlesung: 240

Übung:  30

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

Kenntnis und Anwendung grundlegender Verfahren der multivariaten Statistik

Verständnis theoretischer Grundlagen der induktiven Statistik

Kenntnis und Anwendung wichtiger statistischer Schätz- und Testverfahren

5.

Inhalte

  • Drittvariablenkontrolle und multiple Regression
  • Grundlagen induktiver Statistik (einschließlich Stichprobentheorie)
  • Wichtige Schätz- und Testverfahren
  • Einübung der statistischen Verfahren

6.

Verwendbarkeit des Moduls

BA Sozial- und Kommunikationswissenschaften: Modul B4

7.

Teilnahmevoraussetzungen

Kompetenzen aus Modul 3.1

8.

Prüfungsformen

Klausur (90 Minuten)

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Regelmäßige Teilnahme sowie Bestehen der Studienleistung in 3.2.2 und der Modulprüfung

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Gewichtung anhand der ECTS-Punkte

11.

Häufigkeit des Angebots

Jährlich zum Wintersemester

12.

Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende

Prof. Dr. Thomas Müller-Schneider; Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Soziologie

13.

Sonstige Informationen

 

 

nach oben

Modul 3.3: Erweiterungsmodul Qualitative Sozialforschung

Kennnummer:

work load

Leistungspunkte

Studiensemester

Dauer

 

180

6 LP

4

1 Semester

1.

Lehrveranstaltungen

Kontaktzeit

Selbststudium / Prüfungsvorbereitung

Leistungspunkte

3.3.1 Vorlesung

Qualitative Methoden

2 SWS / 30 h

60 h

3 LP

 

3.3.2 Übung

Qualitative Methoden

2 SWS / 30 h

60 h

3 LP

2.

Lehrformen

Vorlesung / Übung

3.

Gruppengröße

Vorlesung: 240

Übung: 30

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

Die Studierenden erhalten Einsicht und grundlegende Kenntnisse über die Ansätze und Verfahrensweisen der qualitativen Sozial- und Medienforschung. Zentrales Qualifikationsziel ist, die besondere Zugangsperspektive der Methoden nicht-standardisierter Forschung theoretisch verorten und methodologisch reflektieren zu können. Hierfür nehmen die Studierenden anhand aktueller Themen und ausgewählter Probleme Einblick in die konkrete Forschungspraxis: in die Entwicklung von Forschungsfragen und Forschungsdesigns ebenso, wie in die Vorgehensweise bei Datenerhebung und Datenanalyse. Im Rahmen der Übungen werden erste Kompetenzen im eigenen Einsatz grundlegender Verfahren wie Beobachtung, Befragung und rekonstruktive Analyse erworben.

5.

Inhalte

  • Vorstellung und Diskussion der theoretischen Fundierungen, der methodologischen Voraussetzungen sowie der methodischen Grundannahmen qualitativer Forschung.
  • Überblick über die wichtigsten Datenerhebungs- und Datenanalyseverfahren.
  • Durchführung kleinerer empirischen Studien: Selbstständige Erprobung und Einübung zentraler, in der Vorlesung vermittelter Verfahren in den Übungen.

6.

Verwendbarkeit des Moduls

BA Sozial- und Kommunikationswissenschaften: Modul B5

7.

Teilnahmevoraussetzungen

Keine

8.

Prüfungsformen

Hausarbeit (4 Wochen) oder Klausur (90 Minuten)

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Regelmäßige Teilnahme sowie Bestehen der Studienleistungen in 3.3.1 und 3.3.2 und der Modulprüfung

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Gewichtung anhand der ECTS-Punkte.

11.

Häufigkeit des Angebots

Jährlich zum Sommersemester

12.

Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende

Prof. Dr. Jürgen Raab; Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Soziologie

13.

Sonstige Informationen

 

 

nach oben

Modul 4: Theoretische Perspektiven

Kennnummer:

work load

Leistungspunkte

Studiensemester

Dauer

 

210

7 LP

4

1 Semester

1.

Lehrveranstaltungen

Kontaktzeit

Selbststudium / Prüfungsvorbereitung

Leistungspunkte

4.1 Vorlesung

Sozialtheorien

2 SWS / 30 h

60 h

3 LP

 

4.2 Seminar

Wissenssoziologie und Wissensgesellschaft

2 SWS / 30 h

90 h

4 LP

2.

Lehrformen

Vorlesung/Seminar

3.

Gruppengröße

4.1 Vorlesung: 240

4.2 Seminar: 30

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

Die Studierenden erwerben Grundlagenkenntnisse über sozialwissenschaftliche Theoriebildung sowie über die gesellschaftlich-kulturelle Bedeutung wissenssoziologischen Denkens und die soziologische Zeitdiagnose einer sich entwickelnden Wissensgesellschaft. Zentrale Qualifikationsziele sind die Einsicht in die Entwicklung wissenssoziologischer Perspektiven und Positionen sowie ein reflektiertes und kritisches Verständnis der Wissensgesellschaft. Vermittelt werden weiterhin Perspektiven und Ergebnisse fachübergreifender Theoriebildung, anthropologische Grundlagen sozialen Handelns sowie das Verständnis spezifischer Erklärungsleistungen und Defizite einzelner Sozialtheorien.

5.

Inhalte

  • Verständnis der historischen Entwicklung und Kenntnis verschiedener Positionen der Soziologie des Wissens.
  • Kenntnis und Verständnis der Grundlagen und Begriffe, der Perspektiven und Probleme der Wissensgesellschaft.
  • Kenntnisse soziologischer Analysen und Zeitdiagnosen über die sich entwickelnde Wissensgesellschaft.
  • Kompetenzen in der Einschätzung unterschiedlicher praktischer Umgangsweisen mit Wissen und Nicht-Wissen, Komplexität und Ambivalenz, Sicherheit und Unsicherheit.
  • Grundlagen soziologischer Erklärung, biosoziale Perspektiven, Handeln in sozialen Situationen, Kooperation
  • Sozialer Wandel und gesellschaftliche Transformation

6.

Verwendbarkeit des Moduls

4.1 BA Sozial- und Kommunikationswissenschaften: Modul B2, BA Erziehungswissenschaften (Ergänzungsfach Soziologische Grundlagen): Modul 1

4.2 BA Sozial- und Kommunikationswissenschaften: Modul D.1

7.

Teilnahmevoraussetzungen

Keine

8.

Prüfungsformen

Hausarbeit (4 Wochen) oder Klausur (90 Minuten)

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Regelmäßige Teilnahme sowie Bestehen der Studienleistung in 4.2  und der Modulprüfung

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Gewichtung anhand der ECTS-Punkte.

11.

Häufigkeit des Angebots

Jährlich zum Sommersemester

12.

Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende

Prof. Dr. Thomas Müller-Schneider; Prof. Dr. Jürgen Raab; Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Soziologie

13.

Sonstige Informationen

 

 

nach oben

Modulgruppe 5: Soziologische Wahlbereiche (Im Basisfach sind 2 aus 3 Modulen zu wählen, im Wahlfach ist 1 Modul aus 3 zu wählen)

Modul 5.1: Bildung, Arbeit und Organisation

Kennnummer:

work load

Leistungspunkte

Studiensemester

Dauer

 

240

8 LP

5&6

2 Semester

1.

Lehrveranstaltungen

Kontaktzeit

Selbststudium / Prüfungsvorbereitung

Leistungspunkte

5.1.1 Seminar

Soziologie der Arbeit und Organisation

 

5.1.2 Seminar

Bildung im gesellschaftlichen Kontext

 

2 SWS / 30 h

 

 

2 SWS / 30 h

 

90 h

 

 

90 h

 

4 LP

 

 

4 LP

2.

Lehrformen

Seminar

3.

Gruppengröße

Seminar: 30

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

Die Studierenden erhalten Einsicht in soziologische Ansätze und Befunde zum Verständnis von Bildungs-und Arbeitsprozessen In formalen Organisationen und im gesellschaftlichen Kontext. Zentrale Qualifikationsziele sind: Kenntnis und das Verständnis von soziologischen Organisationstheorien und die Kompetenz zur theoriegeleiteten soziologischen Organisationsanalyse; Kenntnis der Produktion und Reproduktion von Bildungsungleichheit in der Wissensgesellschaft.

5.

Inhalte

  • Verständnis des Phänomens der Arbeit und von Arbeitsprozessen in Organisationen aus soziologischer Perspektive.
  • Kenntnis und Verständnis von soziologischen Organisationstheorien.
  • Vermittlung der Kompetenz zur theoriegeleiteten soziologischen Organisationsanalyse
  • Soziologische Theorien der Bildungsungleichheit und bildungsbezogenen Milieubildung
  • Zentrale bildungssoziologische Befunde
  • Aktuelle bildungspolitische Diskussion

6.

Verwendbarkeit des Moduls

5.1.1 BA Sozial- und Kommunikationswissenschaften: Modul D1.2

5.1.2 BA Sozial- und Kommunikationswissenschaften: Modul D1.3 & D2.2

7.

Teilnahmevoraussetzungen

Keine

8.

Prüfungsformen

Hausarbeit  (4 Wochen)  oder Klausur (90 Minuten) sowie Studienleistung in  5.1.1 und 5.1.2

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Regelmäßige Teilnahme sowie Bestehen der Studienleistungen (je eine Präsentation in 5.1.1 und 5.1.2) und der Modulprüfung

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Gewichtung anhand der ECTS-Punkte.

11.

Häufigkeit des Angebots

5.1.1 jährlich zum Wintersemester; 5.1.2 jährlich zum Sommersemester

12.

Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende

Prof. Dr. Thomas Müller-Schneider; Prof. Dr. Jürgen Raab; Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Soziologie

13.

Sonstige Informationen

 

 

nach oben

Modul 5.2: Medien und Gesellschaft

Kennnummer:

work load

Leistungspunkte

Studiensemester

Dauer

 

240

8  LP

5&6

2 Semester

1.

Lehrveranstaltungen

Kontaktzeit

Selbststudium / Prüfungsvorbereitung

Leistungspunkte

5.2.1 Seminar

Medien und Gesellschaft: Theoretische Positionen und Perspektiven

5.2.2 Seminar

Methodische Ansätze und ausgewählte Forschungsfelder der soziologischen Medienanalyse

 

2 SWS / 30 h

 

 

2 SWS / 30 h

 

90 h

 

 

90 h

 

4 LP

 

 

4 LP

2.

Lehrformen

Seminar

3.

Gruppengröße

Seminar: 30

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

 

Die Studierenden erwerben Grundkenntnisse über die kommunikative und über die technisch-mediale Konstruktion von gesellschaftlicher Wirklichkeit. Im Zentrum stehen symbolische und rituelle Formen kommunikativen Handelns sowie die technischen, historischen und kulturellen Entwicklungen von medialen Ausdrucksformen. Vermittelt und diskutiert werden theoretische Positionen und empirisch-analytische Zugänge zu Fragen und Problemen der kommunikativen Aushandlung sowie der technisch-medialen Darstellung von Gruppen, Gemeinschaften, Gesellschaften mit ihren konkurrierenden Selbst-, Fremd- und Weltbildern. Hierfür vermittelt vor allem der zweite Veranstaltungsteil (5.2.2) Einblicke in aktuelle Forschungen und Methodenentwicklungen.

5.

Inhalte

  • Verständnis der Bedeutung von kommunikativen Prozessen medialen Repräsentationen für die Herstellung, Stabilisierung und Veränderung von Sozialität in und zwischen sich modernisierenden Gesellschaften.
  • Kenntnis und Verständnis von soziologischen Kommunikations- und Medientheorien.
  • Verständnis der Zusammenhänge zwischen gesellschaftlicher Dynamik, Medienentwicklung und kultureller Globalisierung.
  • Befähigung zur eigenständigen Entwicklung von Fragestellungen im Bereich aktueller Fragen und Probleme der Kommunikations- und Mediensoziologie.

6.

Verwendbarkeit des Moduls

BA Sozial- und Kommunikationswissenschaften: Modul D3.4, 2-Fach BA Wahlfach Kultur, Medien, Kommunikation: Modul 4

 

7.

Teilnahmevoraussetzungen

Voraussetzung für den Besuch des Seminars 5.2.2 "Methodische Ansätze und ausgewählte Forschungsfelder der soziologischen Kommunikations- und Medienanalyse" ist der Besuch des Seminars 5.2.1 "Kommunikation und Medien: Theoretische Positionen und Perspektiven".

8.

Prüfungsformen

Hausarbeit  (4 Wochen)  oder Klausur (90 Minuten) sowie Studienleistung in  5.2.1 und 5.2.2

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Regelmäßige Teilnahme sowie Bestehen der Studienleistungen (je eine Präsentation in 5.2.1 und 5.2.2) und der Modulprüfung

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Gewichtung anhand der ECTS-Punkte

11.

Häufigkeit des Angebots

5.2.1 jährlich zum Wintersemester, 5.2.2 jährlich zum Sommersemester

12.

Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende

Prof. Dr. Jürgen Raab; Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Soziologie

13.

Sonstige Informationen

 

nach oben

Modul 5.3: Kultur und Wissen

Kennnummer:

work load

Leistungspunkte

Studiensemester

Dauer

 

240

8 LP

5&6

2 Semester

1.

Lehrveranstaltungen

Kontaktzeit

Selbststudium / Prüfungsvorbereitung

Leistungspunkte

5.3.1  Seminar

Kultur und Wissen: Soziologische Grundlagen und Konzepte

5.3.2 Seminar

Ausgewählte Themen der empirischen Wissens- und Kultursoziologie

 

 

2 SWS / 30 h

 

 

2 SWS / 30 h

 

90 h

 

 

90 h

 

4 LP

 

 

4 LP

2.

Lehrformen

Seminar

3.

Gruppengröße

Seminar: 30

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

Die Studierenden erwerben ein Verständnis von Kultur als Bedeutungsrahmen, in dem Ereignisse und Handlungen, Wissensformen und Wissensorganisationen soziologisch zugänglich und beschreibbar werden. Vermittelt und diskutiert werden theoretische Konzepte und empirische Zugänge bspw. zu Identität, Politik, Religion, Kunst, Sport, Wirtschaft, Wissenschaft, Erziehung, Recht unter den Vorzeichen aktueller gesellschaftlicher Entwicklungs- und Wandlungsprozesse wie Globalisierung, Hybridisierung, Ästhetisierung etc.

5.

Inhalte

  • Kenntnis verschiedener soziologischer Wissen- und Kulturbegriffe und ihrer theoretischen Konzeption.
  • Kenntnis und Verständnis der Entwicklungen und aktuellen Diskussionen in ausgewählten wissens- und kultursoziologischen Vertiefungsgebieten.
  • Kompetenz zur Diskussion von wissens- und kultursoziologischen Fragestellungen.
  • Befähigung zur eigenständigen Entwicklung anspruchsvoller Fragestellungen im Bereich aktueller Fragen und Probleme der Wissens- und Kultursoziologie.

6.

Verwendbarkeit des Moduls

2-Fach BA Wahlfach Kultur, Medien, Kommunikation: Modul 3

 

7.

Teilnahmevoraussetzungen

Voraussetzung für den Besuch des Seminars 5.3.2 "Ausgewählte Themen der empirischen Kultur- und Wissenssoziologie" ist der Besuch des Seminars 5.3.1 "Wissen und Kultur: Soziologische Grundlagen und Konzepte".

8.

Prüfungsformen

Hausarbeit  (4 Wochen)  oder Klausur (90 Minuten) sowie Studienleistung in  5.3.1 und 5.3.2

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Regelmäßige Teilnahme sowie Bestehen der Studienleistungen (je eine Präsentation in 5.3.1 und 5.3.2) und der Modulprüfung

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Gewichtung anhand der ECTS-Punkte.

11.

Häufigkeit des Angebots

5.3.1 jährlich zum Wintersemester, 5.3.2 jährlich zum Sommersemester

12.

Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende

Prof. Dr. Jürgen Raab; Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Abteilung Soziologie

13.

Sonstige Informationen

 

nach oben

Modul 6: Bachelor-Arbeit

Kennnummer:

work load

Leistungspunkte

Studiensemester

Dauer

 

300

10 LP

6. Semester

1 Semester

1.

Lehrveranstaltungen

Kontaktzeit

Selbststudium / Prüfungsvorbereitung

Leistungspunkte

keine

 

individuelle Beratung und Betreuung

 

300 h

 

10 LP

2.

entfällt

3.

entfällt

4.

Qualifikationsziele/Kompetenzen

Die Studierenden können

•              eine eigenständige schriftliche wissenschaftliche Arbeit verfassen

•              selbständig den Forschungsstand zu einem selbst gewählten Thema aus den Sachbereichen der                 Soziologie erheben und auswerten

•              eine eigenständige Fragestellung zu einem selbstgewählten Thema unter Anwendung geeigneter                Methoden selbständig und in angemessener Breite und Tiefe bearbeiten

•              die Regeln des wissenschaftlichen Arbeitens korrekt anwenden.

5.

Inhalte

  • Erarbeitung der Bachelorarbeit unter Betreuung eines dazu berechtigten Dozenten/einer berechtigten Dozentin.

6.

Verwendbarkeit des Moduls

 

7.

Teilnahmevoraussetzungen

erfolgreiche Anmeldung zur Bachelorarbeit und Erbringung von mindestens 120 Leistungspunkten

8.

Prüfungsformen

Bachelorarbeit

 

9.

Voraussetzungen für die Vergabe von Leistungspunkten

Bestehen der Bachelorarbeit

10.

Stellenwert der Note in der Endnote

Gewichtung anhand der ECTS-Punkte.

11.

Häufigkeit des Angebots

Nach Bedarf

12.

Modulbeauftragter und hauptamtlich Lehrende

Prof. Dr. Müller-Schneider, Prof. Dr. Jürgen Raab

13.

Sonstige Informationen

 

nach oben


Weitere Informationen & Kontakt

nach oben