Transfer

 

 Der Fachbereich 6: Kultur und Sozialwissenschaften übernimmt im Sinne des Leitbilds der Transferstrategie der Universität Koblenz-Landau durch seine zahlreichen Aktivitäten „Verantwortung für eine zukunftsfähige Gesellschaft“. Dies erfolgt vor dem Hintergrund des weitgefassten, mehrdimensionalen Transferverständnisses einer Universität in der Gesellschaft.

Insbesondere die Kultur- und Sozialwissenschaften am Campus Landau weisen einen starken Gesellschaftsbezug auf, der sich aus ihren Gegenständen sowie ihrer organisatorischen Verortung in der Institution Universität ergibt. Die zehn Fächer des Fachbereiches reflektieren in Forschung und Lehre die Bedingungen, Praktiken und Resultate menschlichen Handelns in den verschiedensten Lebensbezügen; von Religion, Literatur und Sprache über Kunst und Musik bis hin zu Politik, Wirtschaft und Gesellschaft. Aus diesen spezifischen Gegenständen folgt, dass den Methoden, Theorien und Wissensbeständen der jeweiligen Fächer stets der Brückenschlag in gesellschaftliche Kontexte  enthalten ist. Im Rahmen der  Freiheit von Forschung und Lehre  haben die Universitäten darüber hinaus seit je her den spezifischen Leistungsauftrag, Wissen zu erzeugen und zu vermitteln; nicht als Selbstzweck, sondern aus der Überzeugung, dass wissenschaftliche Gütekriterien die gesellschaftlich besten Effekte erzeugen können: Nicht das, was politisch opportun ist, ökonomisch als geboten erscheint oder ästhetisch geschätzt wird, steht im Mittelpunkt, sondern umgekehrt: Welche Fragen lassen sich wissenschaftlich beispielsweise an Politik, Wirtschaft sowie Kunst und Musik stellen? Die Antworten, die wir in Forschung und Lehre finden, tragen so zum Verständnis relevanter gesellschaftlicher Kontexte bei und können dort eine unmittelbare wie mittelbare Wirkung entfalten:       

  • die Absolventinnen und Absolventen, die sich aus den über dreitausend Erstfachstudierenden der Studiengänge am Fb 6 rekrutieren, werden später in den verschiedensten Bereichen (Schule, Verbände, Wirtschaft, Öffentlichkeit etc.) Verantwortung übernehmen: Durch die selbstständige Auseinandersetzung mit Wissensbeständen, Theorien, Methoden und Diskursen sind sie in der Lage, gerade auch mit Unsicherheiten, Neuem und Widersprüchlichkeiten in ihrem Wirkungsfeld umzugehen und dieses entsprechend zu gestalten.
  • insbesondere durch sein starkes Engagement in der alle Schularten umfassenden kultur- und sozialwissenschaftlichen Lehrerinnen- und Lehrerbildung wirkt der Fachbereich unmittelbar in das Bildungssystem hinein und trägt zur Stärkung der gesellschaftlichen Fundamente bei.
  • durch seine umfassende Forschungsarbeit leistet der Fachbereich indirekt wie direkt einen Beitrag zur Erhellung kultur- und sozialwissenschaftlicher Phänomene. Die Forschung erfolgt individuell oder in Verbund- und Projektstruktur. Die Ergebnisse in Form von Publikationen sind öffentlich. Sie können  von Interessierten aufgegriffen und für den jeweiligen Kontext genutzt werden: Von Effekten von Wahlkampfsendungen und ökonomischer Bildung in der Schule über Motive in Märchen,  interkulturelle Kommunikation in der Grenzregion bis hin zur Frage von Behinderung in der Bibel..  
  • durch regelmäßige Formate wie Ringvorlesungen und Verleihungen von Gast-Professuren besteht ein Dialogforum kultur- und sozialwissenschaftlicher Inhalte zwischen Fachbereich und regionaler Öffentlichkeit.
  • durch die Fachbereichsabende, zu denen regelmäßig Gäste aus Politik und Gesellschaft  eingeladen werden, existiert ein wechselseitiger Austauschkanal zwischen den verschiedenen Bereichen.

Konkrete Anfragen können Sie gerne an die jeweiligen Institute bzw. Abteilungen stellen.