Josephine Berndt

Wissenschaftliche Mitarbeiterin (AG Biologiedidaktik)
Sprechstunde: nach Vereinbarung
Kontakt
Gebäude C1, Raum 101b

Lebenslauf

Seit Nov. 2016

Wissenschaftliche Mitarbeiterin und Doktorandin in der AG Biologiedidaktik
2013-2016 Studium der Geographie mit Spezialisierung in Bildung für nachhaltige Entwicklung (Master of Arts), Katholische Universität Eichstätt - Ingolstadt
2010-2013 Studium der Geographie (Bachelor of Science), Rheinische Friedrichs-Wilhelm-Universität Bonn
2001-2010 Erwerb der Allgemeinen Hochschulreife, Gymnasium Marienberg, Neuss

 

 

Forschungsinteressen

  • Citizen Science
  • Bildung für nachhaltige Entwicklung
  • Umweltbildung

 

 

Promotionsvorhaben

Das Ziel von Citzen Science (CS) Projekten ist es Bürger in den wissenschaftlichen Prozess mit einzubeziehen. Dabei lassen sich viele unterschiedliche Formen und Arten der Teilnahme unterscheiden. Eine Möglichkeit der Unterscheidung bieten der Top-down und Bottom-up Ansatz sowie verschiedene Modelle, die auf diesem Ansatz aufbauen (siehe folgende Tabelle).

 

Tabelle: Modelle der Partizipationsstufen in Zusammenhang mit der Datenqualität und dem Bildungspotenzial (Teilnehmer - TN, Wissenschaftler - W) (eigene Abbildung nach Bonney et al., 2009; Burger, 2016; Shirk et al., 2012)

Modelle der Partizipationsstufen in Zusammenhang mit der Datenqualität und dem Bildungspotenzial (Teilnehmer - TN, Wissenschaftler - W) (eigene Abbildung nach Bonney et al., 2009; Burger, 2016; Shirk et al., 2012)

 

CS Projekte haben sowohl einen Mehrwert für die Wissenschaftler als auch für die Teilnehmer. Wissenschaftler können mit Hilfe von CS Projekten Daten über große räumliche und zeitliche Skalen generieren und die Teilnehmenden können z.B. neues Wissen generieren. Im Rahmen meiner Promotion untersuche ich, inwiefern ein Top-down oder ein Bottom-up Ansatz innerhalb eines Citizen Science Projekts Einfluss auf die Teilnehmenden haben und ob Unterschiede in den gemessenen Daten feststellbar sind. Basierend auf diesen Ergebnissen sollen evidenzbasierte Aussagen über die Ausgestaltung von CS Projekten gegeben werden, bei denen sowohl die Bildungsprozesse auf Seiten der Teilnehmenden als auch die Qualität der gewonnenen Daten berücksichtigt werden. Meine Studie wird im Rahmen des Citizen Science Projekts QueichNet durchgeführt, innerhalb dieses Projekts beschäftigen sich Schüler mit der Gewässergüte der Queich.

 

Weiterführende Literatur

Bonney, R., Ballard, H., Jordan, R., Mccallie, E., Phillips, T., Shirk, J., & Wilderman, C. C. (2009). Public Participation in Scientific Research: Defining the Field and Assessing Its Potential for Informal Science Education: A CAISE Inquiry Group Report. Washington, D.C.: Center for the Advancement of Informal Science Education.

Burger, D. (2016). Citizen Science, Partizipation und geographische Schulbildung. GW-Unterricht, 1, 18–27. https://doi.org/10.1553/gw-unterricht142/143s18

Evans, C., Abrams, E., Reitsma, R., Roux, K., Salmonsen, L., & Marra, P. P. (2005). The Neighborhood Nestwatch Program: Participant Outcomes of a Citizen-Science Ecological Research Project. Conservation biology: the journal of the Society for Conservation Biology, 19(3), 589–594. Retrieved from http://www.jstor.org/stable/3591040

Gommermann, L., & Monroe, M. C. (2012). Lessons Learned from Evaluations of Citizen Science Programs. Jordan, R., Crall, A., Gray, S., Phillips, T., & Mellor, D. (2015). Citizen Science as a Distinct Field of Inquiry. BioScience, 65(2), 208–211. https://doi.org/10.1093/biosci/biu217

Externe Plattformen für Publikationen