Geographie und Sportgroßveranstaltungen

Dr. Michael Horn

Projektbeschreibung:

Neben dem aktiven Sporttreiben hat der passive Konsum von Sport, das Verfolgen von sportlichen Geschehen unmittelbar im Stadion oder mittelbar über die Medien, ökonomische, soziale und ökologische Wirkungen auch für Tourismus, Unternehmen der Baubranchen oder das Zusammengehörigkeitsgefühl der Bewohner des Austragungsortes. Mit Sportgroßveranstaltungen verfolgen unterschiedliche Akteure unterschiedliche Ziele. Während private Unternehmen auf das individuelle Marketing (Werbung, Sponsoring) setzen, beruht das Interesse von Städten und Regionen an der Ausrichtung sportlicher Großereignisse auf positiven regional wirksamen Effekten. Attraktive Veranstaltungen im Sportbereich und die damit einhergehende Steigerung des Freizeitwertes können „weiche“ Standortfaktoren erheblich verbessern. Ziel der Forschung ist die Erfassung und Bilanzierung aller Wirkungen von Sportgroßveranstaltungen.

 

Diagramm Georaphie und Sportgroßveranstaltungen

 

 

Ausgewählte Publikationen zum Forschungsfeld:

Horn, M.; Gans, P. (2018): Die ökonomische Bedeutung des Hockenheimrings für die Stadt und die Region Hockenheim. In: Nowak, G. (Hrsg.): (Regional-)Entwicklung des Sports. Reihe Sportökonomie, Bd. 20. Schorndorf, S. 17-36.

Horn, M.; Gans, P. (2012): Sport als Wirtschafts- und Standortfaktor. In: Geographische Rundschau, H. 5, S. 4-10.

Horn, M.; Zemann, C. (2006): Ökonomische, ökologische und soziale Wirkungen der Fußball-Weltmeisterschaft 2006 für die Austragungsstädte. In: Geographische Rundschau, H. 6, S. 4-12.

Horn, M. (2005): Steigerung des Gemeinwohls durch die Ausrichtung einer Sportgroßveranstaltung. Entwicklung eines Bewertungsverfahrens zur Erfolgskontrolle von sportlichen Großereignissen. Mannheimer Geographische Arbeiten, Bd. 57. Mannheim.

Gans, P.; Horn, M.; Zemann, C. (2003): Sportgroßveranstaltungen – ökonomische, ökologische und soziale Wirkungen. Ein Bewertungsverfahren zur Entscheidungsvorbereitung und Erfolgskontrolle. Schriftenreihe des Bundesinstituts für Sportwissenschaft, Bd. 112. Schorndorf.