Dr. Jochen Scheid

Supervisor (Graduate School Teaching & Learning Processes (UpGrade))
Sprechstunde: Termine nach Absprache (bitte eine Woche vorher anfragen)
Kontakt
Gebäude CI; Raum 201a

Forschungsschwerpunkt

Schulorientierte Fachdidaktik in Physik

Empirische Unterrichtsforschung, Lehr- und Lernprozesse

Kompetenzentwicklung, Testkonstruktion und Empirie

Repräsentationale Kohärenzfähigkeit

Lernen mit Darstellungsformen


Forschungsprojekte

Erfassung und Förderung von Repräsentationskompetenz bzw. repräsentationaler Kohärenzfähigkeit in Bezug zu physikalischen Experimenten bei Schülerinnen und Schülern der Sekundarstufen I und II und auf Hochschulniveau.

Evaluation verschiedener innovativer Zugänge zur Quantenphysik zur Entwicklung des Konzeptwissens durch Repräsentationen oder Experimente (in Kooperation mit den Universitäten Münster, Innsbruck und Braunschweig).

Schulbuchforschung: Nutzung von Schulbüchern durch Lehrkräfte der Primarstufe und Sekundarstufe I und Zufriedenheit von Lehrkräften mit Schulbüchern (in Kooperation mit PH Luzern).

Einflussfaktoren auf die Risikowahrnehmung in Biologie.

Kontextualisierte Physik: Die Bedeutung des Kontexts für die Modellanwendung im Physikunterricht

Der Einfluss von manueller Kompetenz auf Experimente im Physikunterricht.


Abgeschlossene Projekte

Multiple Repräsentationen, Verständnis physikalischer Experimente und kognitive Aktivierung: Ein Beitrag zur Entwicklung der Aufgabenkultur.

Lernen mit multiplen Repräsentationen aus Experimenten – physikalische Konzepte verstehen: Eine empirische Untersuchung zu den Effekten kognitiv aktivierender Aufgaben in der Strahlenoptik.

Entwicklung von Erhebungsinstrumenten zur Erfassung des Konzeptverständnisses.


Skizze eines ausgewählten Projektes

Verständnis und Vorstellungen Studierender zur Quantenphysik

Verständnis von Quantenphysik kann als ein Schlüssel zum Begreifen moderner Physik und damit dem Erlangen einer modernen physikalischen Weltsicht angesehen werden. Dem stehen Verständnisprobleme entgegen, so treten z.B. klassisch-partikelhafte Vorstellungen von Quantenobjekten und u.a. damit zusammenhängend auch inadäquate Interpretationen auf. Die Wirkung einiger potentiell hilfreicher didaktischer Ansätze, wie z.B. ein Einsatz moderner quantenphysikalischer Experimente wie dem Quantenradierer, ist jedoch wenig beforscht.
Daher wurde der qualitativen Frage, welches Verständnis und welche Einstellungen Lernende nach Durchführung des Mach-Zehnder Experimentes haben, nachgegangen. Als Stichprobe dienten Ma. Ed. Studierende. In vielen Bereichen wie z.B. Interferenz oder Superposition zeigte sich nur Basiswissen. Der Welle-Teilchen-Dualismus wird als Relikt aus den Anfängen der Quantenphysik angesehen, als Schlüssel zum Verständnis von Quantenphysik wurde der Formalismus benannt. Perspektivisch sollten Ma. Sc. Studierende einbezogen werden, um detailliertere Einsichten zu ermöglichen.


Kooperationen mit anderen Hochschulen

International

University of Geneva, Switzerland; Faculty of Sciences / Physics Education and Institute of Teacher Education Prof. Dr. Andreas Müller,
Universität Innsbruck, Institut für Theoretische Physik und Physikdidaktik Prof. Dr. Wolfgang Dür
Pädagogische Hochschule Luzern, Schweiz, Naturwissenschaftsdidaktik, Prof. Dr. Katrin Bölsterli Bardy

National

Universität Münster, Institut für Didaktik der Physik, Prof. Dr. Stefan Heusler
Universität Braunschweig, Physik und Physikdidaktik, Prof. Dr. Rainer Müller
Universität Frankfurt, Fachbereich Erziehungswissenschaften, Institut für Pädagogik der Elementar- und Primarstufe, Dr. Rosa Hettmannsperger