Forschung

 

Der Fokus der Forschung am Institut für Umweltwissenschaften liegt auf neuen anthropogenen Stressoren in gekoppelten Ökosystemen. Übergangsbereiche zwischen Ökosystemen tragen erheblich zur regionalen Biodiversität bei und sind „hotspots“ für viele ökologische und biogeochemische Prozesse, stellen eine Vielzahl von „ecosystem services“, wie Hochwasserschutz, Retention und Abbau von Schadstoffen sowie den Erhalt von Biodiversität und Erholungslandschaften, bereit und sind von hoher sozio-ökonomischer Bedeutung. Zur gleichen Zeit gelten sie als besonders sensibel gegenüber Umweltveränderungen, beispielsweise durch Veränderungen der Überflutungsdynamik als Folge von menschlicher Nutzung oder globaler Klimaveränderung.


Erklärtes Ziel des Instituts für Umweltwissenschaften ist die Erforschung dieser Wechselbeziehungen in interdisziplinärer Kooperation zwischen den biologisch, chemisch, physikalisch, geowissenschaftlich und sozialwissenschaftlich ausgerichteten Arbeitsgruppen.

 

Aufland
Forschungsschwerpunkt AufLand: „Land-Wasser-Interaktionen  unter dem Einfluss neuer anthropogener Stressoren“


Der vom MBWWK im Rahmen der Forschungsinitiative geförderte Forschungsschwerpunkt zielt auf ein Prozessverständnis zur Wirkung und Transformation von Schadstoffen und synthetischen Nanopartikeln in Land-Wasser-Übergangsbereichen.

Aus dem Forschungsschwerpunkt sind zwei interdisziplinäre Kooperationsinitiativen entstanden:

 

Internano


INTERNANO: Mobilität, Alterung und Funktionsweise synthetischer Nanopartikel in der Land-Wasser-Übergangszone. DFG-Forschergruppe: Beteiligte Arbeitsgruppen: AG Umwelt- und Bodenchemie und AG Ökotoxikologie und Umwelt. Weitere Arbeitsgruppen an der TU Berlin, TU München, UFZ Halle und Universität Freiburg.

Weitere Informationen hier.

 

Wässerwiesen
 

Hydrologisch-ökologische Feldstation Wässerwiesen: Einfluss der Bewässerungswirtschaft der Queichwiesen auf die Konnektivität zwischen der Queich und ihrem Umland. Gemeinsamer Untersuchungsstandort auf dem Schwemmkegel der Queich bei Landau. Beteiligte Arbeitsgruppen: AG Umwelt- und Bodenchemie, AG Ökotoxikolgie und Umwelt, AG Geoökologie/Physische Geographie, Molekulare Ökologie, AG Ökosystemanalyse, AG Quantitative Landschaftsökologie, AG Umweltphysik.


Weitere Informationen hier.
 

HINWEIS: Viele weitere Forschungsprojekte finden Sie unter den jeweiligen Arbeitsgruppen.