Diversitätsmuster

Diversitätsmuster und Betadiversität, verursacht durch rezente und historische Störungen in den Queichwiesen

Störungen sind Events, die Ökosysteme und die Struktur und Gesellschaft von Flora und Fauna beeinflussen. Zudem verändern sie Ressourcen und die physikalische Umgebung eines Habitats. Daraus entstehen Muster, die weitere Aufschlüsse über die Biodiversität einer Landschaft geben. Vorstudien der Forschungsinitiative aus den Jahren 2012 und 2013 berücksichtigten die (Alpha-) Diversität von Flora und Fauna überwiegend im Hinblick auf das Bewässerungssystem und Düngung. Das rezente Störungsregime ist jedoch umfangreicher und umfasst neben weiteren Störungstypen auch unterschiedliche zeitliche wie räumliche Parameter.
Daneben beeinflussen jedoch auch historische Störungsereignisse die Zusammensetzung und Diversität der Arten. Diese Störungen können zum Beispiel eine Beweidungsperiode oder die Nutzung als Ackerfläche sein, oder auf Umbaumaßnahmen an den Gräben und die militärische Nutzung in den Kriegsjahren zurück gehen. Es wird erwartet, dass bestimmte Diversitätsmuster mit bestimmten (Kombinationen von) Störungen zu erklären sind. Diese Studie soll daher die punktuellen Aufnahmen mit dem Störungsregime korrelieren (Metaanalysen) und auf Landschaftsebene extrapolieren.

 

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