Masterarbeiten

Betreuung Masterarbeiten

 

Themen für Masterarbeiten werden im Masterkolloquium bzw. im Freien Workload Kinder und Jugendliche von Prof. Dr. In-Albon erarbeitet und orientieren sich an den Forschungsschwerpunkten der AE. Für die Betreuung einer Masterarbeit ist Voraussetzung, dass das Masterkolloquium ab dem 2. Semester besucht wird (als freier Workload oder freiwillig als Teil der Masterarbeit) um eine Fragestellung im Rahmen der Projekte zu entwickeln und durchzuführen.

Vorrang bei der Vergabe von Masterarbeiten haben zunächst die Studierenden des Klinischen Profils, welche auch das Aufbaumodul Psychotherapeutische Basiskomponenten M.E. (ab WS 14/15) bzw. M.N. (bis WS 14/15) besuchen.

 

Aktuell zu vergeben (24.09.2020) :

Wie können Anpassungsstörungen besser erfasst werden? - Anpassungsstörungen im Kindes- und Jugendalter

Die Diagnose Anpassungsstörungen wird in der klinischen Praxis sehr oft vergeben, aber es gibt dazu kaum Forschung, weshalb die Diagnose, Prävalenzraten und der Verlauf weitgehend unbekannt sind.

Sowohl für die Erfassung von Prävalenzraten als auch die Erfassung von Symptomen braucht es validierte diagnostische Verfahren.

Daher ist das Ziel dieses Projekts die Erstellung eines Fragebogens zu Anpassungsstörungen im Kindes- und Jugendalter und die Untersuchung der Gütekriterien dieses Instruments. 

Bewerbungen und Anfragen bitte an: in-albon@uni-landau.de

 

Welchen Einfluss hat eine Psychotherapie auf die Lebensqualität von Kindern und Jugendlichen- Therapieerfolgsmaß Lebensqualität in der Kinder- und Jugendpsychotherapie

Die Psychotherapie ist bei vielen psychischen Störungen des Kindes- und Jugendalters wirksam, was sich bspw. bei den Angststörungen durch moderate bis hohe Effektstärken bezüglich der Reduktion des Vermeidungsverhaltens führt oder bei ADHS in einer Reduktion der Kernsymptome Hyperaktivität, Unaufmerksamkeit und Impulsivität. Vergleichsweise gering ist aber die Betrachtung des Therapieerfolgs anhand von Kriterien der Lebensqualität oder anderen Funktionsfähigkeiten im Leben der Kinder und deren Familien (z.B. Schule, Peers).

Ziel dieser Arbeit ist zunächst eine Literatursuche bei Therapiestudien durchzuführen, die als Therapieerfolgsmaße explizit diese Kriterien berücksichtigt haben und dann ggf. eine Meta-Analyse durchzuführen, inwieweit die Psychotherapie einen Effekt auf diese Bereiche hat. 

Bewerbungen und Anfragen bitte an: in-albon@uni-landau.de

 

Evaluation einer Präventionsbroschüre zum Thema Angststörungen für Jugendliche

Angststörungen gehören zu den häufigsten psychischen Störungen im Jugendalter. Im deutschsprachigen Raum fehlen jedoch spezifische Informationsbroschüren für diese Altersgruppe. Deshalb wurde auf dem Hintergrund aktueller Forschungsergebnisse eine Informationsbroschüre für Jugendliche zwischen 13 und 17 Jahren entwickelt. Sie liefert Informationen rund um das Thema Angst, gibt Tipps im Umgang mit Ängsten und klärt über Hilfeangebote auf.

In einer Expertenbefragung wurde die Vorversion der Broschüre bereits für geeignet befunden. In Anlehnung an die Kommentare der Experten wurde die Vorversion nochmals überarbeitet.

Als nächster Schritt ist nun zu prüfen, wie die Broschüre bei der jugendlichen Zielgruppe ankommt. Dazu soll anhand von Fragebögen die Akzeptanz und ein möglicher Wissenszuwachs untersucht werden. Dies kann durch ein Prä-Post-Design (Wissenstand vor und nach Lesen der Broschüre) erreicht werden. Zusätzlich kann mit Angstfragebögen erhoben werden, ob sich klinische von gesunden Stichproben unterscheiden.

 

Kognitive Faktoren bei NSSV

Kognitive Faktoren zur Entstehung und Aufrechterhaltung sollen untersucht werden. Bewerbungen und Anfragen bitte an: in-albon@uni-landau.de

 

Der Stundenbogen für Kinder

Das Ziel des Stundenbogens für Kinder ist ein Instrument zu etablieren, welches verlässlich ermöglicht, Psychotherapieprozessmerkmale beim Kind zu erfassen. Das Instrument dient zur kontinuierlichen Erfassung der Psychotherapiequalität und zur Abbildung des individuellen Therapieverlaufs anhand verschiedener Parameter wie zum Beispiel Beziehung zur Behandlungsperson, Problemaktualisierung und motivationale Bereitschaft. Der Fragebogen erlaubt somit die Qualitätssicherung im psychotherapeutischen Prozess wie auch die Identifikation von Schwierigkeiten und Ressourcen in der Kind-Therapeut/in Beziehung.

Der Stundenbogen wird bereits in einigen Ambulanzen eingesetzt. Ziel der Abschlussarbeit ist die Untersuchung des Stundenbogens und Zusammenhängen mit der Psychopathologie. Betreuung: Frau Prof. Dr. Tina In-Albon (in-albon@uni-landau.de).

 

Clinical Global Impression

Mit dem CGI liegt ein kurzes Verfahren zur Einschätzung des Schweregrads der psychischen Beeinträchtigung von Patientinnen vor (CGI-S). Des Weiteren ist der CGI-C ein Veränderungsmaß nach der Therapie, welches vom Patienten, Therapeuten und Bezugsperson ausgefüllt wird. Ziel der Arbeit ist die Untersuchung der Gütekriterien des CGI im Kindes- und Jugendalter. Betreuung: Frau Prof. Dr. Tina In-Albon (in-albon@uni-landau.de).

 

Kompetenzentwicklung und Selbstwert bei Psychotherapeuten in Ausbildung

Bisher gibt es sehr wenig Forschung im Bereich der therapeutischen Kompetenzentwicklung im Rahmen der Ausbildung zum Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten. An unserem Institut beginnen jährlich 10-12 Therapeuten ihre Ausbildung. Ziel der Forschungsarbeit ist es die wahrgenommene Kompetenzentwicklung (Therapeutische Kompetenzen, therapeutischer Selbstwert), Einflussfaktoren auf therapeutische Kompetenzen (z.B. Interpersonelle Kompetenzen, Empathie, Emotionsregulation, Selbstreflexion) sowie die Arbeitszufriedenheit zu erfassen. Im Rahmen des Masterprojektes soll das finale Fragebogenpaket geplant werden und dann im Querschnitt an alle Ausbildungsteilnehmer unseres Institutes ausgegeben werden. Ziel daraus ist die Gestaltung einer längsschnittlichen Befragung mit der einmal jährlich alle unsere Ausbildungskandidaten befragt werden können, um Veränderungen im Rahmen der Ausbildung aufzeigen zu können. Betreuung:  Frau Dr. Daniela Schwarz (schwarzd@uni-landau.de).

 

Angstbehandlung in der Großgruppe: One Session Treatment (Thema schon vergeben)

Das One-Session-Treatment (OST) ist eine von Öst (1989) entwickelte Sonderform der verhaltenstherapeutisch fundierten Expositionstherapie bei Angststörungen , die auch bei Jugendlichen erfolgreich eingesetzt werden kann (Öst et al., 2001). Hierbei wird die Exposition nur in einer Sitzung von maximal 3 Stunden durchgeführt, dennoch ergeben sich deutliche Hinweise auf eine anhaltende Besserung der Symptomatik. Wannemüller et al. (2016, 2017, 2018, 2019) konnten zeigen, dass die OST ebenfalls wirksam ist in der Reduktion verschiedener Ängste beim Einsatz in der Großgruppe.

Ziel der Masterarbeit soll die Begleitung und Evaluation einer Großgruppen-OST bei Kindern und Jugendlichen mit Angststörungen sein. Betreuung: Raphael Gutzweiler (gutzweiler@uni-landau.de)