Aggressive Störungen

Bei den aggressiven Verhaltensstörungen werden zwei verschiedene Störungen unterschieden. Die Störung mit Oppositionellem Trotzverhalten und die Störung des Sozialverhaltens.

 

 

Störung mit Oppositionellem Trotzverhalten

Hauptmerkmale der Störung mit Oppositionellem Trotzverhalten sind häufiges Auftreten von trotzigem, ungehorsamen oder feindseligem Verhalten gegenüber den Eltern oder anderen Erwachsenen. Kinder mit oppositionellem Trotzverhalten werden schnell wütend, streiten sich sehr häufig mit Erwachsenen und weigern sich Regeln oder Anweisungen zu befolgen bzw. auszuführen. Die Schuld für eigene Fehler wird häufig auf andere abgeschoben. Da diese Verhaltensweisen in bestimmten Lebensphasen bei sehr vielen Kindern vorkommen, sollte die Störung nur diagnostiziert werden, wenn die Häufigkeit der Symptome das übliche Ausmaß deutlich überschreitet und zu Beeinträchtigungen im Alltag führt.

 

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Störung des Sozialverhaltens

Bei der Störung des Sozialverhaltens zeigen sich wiederholt Verhaltensmuster, bei denen grundlegende Rechte anderer sowie altersentsprechende Normen und Regeln verletzt werden. Die häufigsten Symptome sind: mehrmalige Bedrohungen oder Einschüchterungen anderer, Beginn von Schlägereien, Quälen von Tieren, Einsatz von Waffen, Zerstörung von Eigentum, Betrug oder Diebstahl und schwere Regelverstöße wie Schuleschwänzen oder trotz Verbot über Nacht wegbleiben.

 

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