Öffentlichkeit

  • Trennungsangstinventar (TAI) kostenlos zum Download zur Verfügung

Zur Diagnostik der Störung mit Trennungsangst kann das Trennungsangstinventar (TAI) herangezogen werden. Das TAI erfasst den Schweregrad des Vermeidungsverhaltens von Kindern mit einer Trennungsangstsymptomatik (z.B. nicht alleine Einschlafen, Schwierigkeiten in Trennungssituatione etc,). Der TAI liegt in zwei Version vor, zum Einen in einer Version für das Kind und zum anderen in einer Version für die Eltern. Der Altersbereich reicht je nach Lesefähigkeiten von 5–16 Jahren, wobei bei jüngeren Kindern der Fragebogen vorgelesen werden kann. Die beiden Versionen bestehen aus jeweil 16 Items, die sich auf verschiedene Situationen, die von Kindern aus Angst vor der Trennung vermieden werden, beziehen. Die Einschätzung erfolgt auf einer fünfstufigen Likert-Skala von 0 = nie bis 4 = immer.  Je höher der Summenwert über alle Items desto höher das Vermeidungsverhalten.

Das TAI dient zur Beschreibung der Schwere der Trennungsangstsymptomatik und kann zur Planung der Therapie sowie zur Beurteilung des Behandlungserfolgs eingesetzt werden.

Der Fraegbogen ist frei verfügbar. Hier können sie die Elternversion (TAI-E) und die Kinder-Verison (TAI-K) herunterladen. Von dem Fragebogen existiert auch eine englische Version, sowohl für Eltern (SAAI-P) als auch für Kinder (SAAI-C).

Weitere Informationen zur Faktorenstruktur und den Gütekriterien können Sie folgenden Quellen entnehmen:

In-Albon, T., Meyer & Schneider (2013).Separation anxiety avoidance inventory-child and parent version: psychometric properties and clinical utility in a clinical and school sample. Child Psychiatry Hum Dev 44(6):689-97. doi: 10.1007/s10578-013-0364-z.

 

  • Landauer Psychotherapie-Ambulanz für Kinder und Jugendliche bei Instagram

Unsere Ambulanz ist ab sofort unter @psychotherapie4jugendliche bei Instagram zu finden

 

  • Twitter-Account der Forschungsgruppe um Prof. Dr. Tina In-Albon

Die Forschungsgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie des Kindes- und Jugendalters der Universität Koblenz-Landau, Campus Landau, um Prof. Dr. Tina In-Albon ist jetzt unter @KiJu_LD bei Twitter zu finden

 

  • SWR Aktuell: Interview mit Dipl.-Psych. Andrea Kircher, Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin und Geschäftsleitung der Landauer Psychotherapie-Ambulanz für Kinder und Jugendliche

Zum Thema "Ein Jahr Corona - eine Jugend in der Krise"

https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/ludwigshafen/interview-jugendliche-corona-100.html

 

  • Pressemitteilung der Uni Landau über Traumatherapie-Programm "Bestforcan" in der LPA KiJu Landau

https://www.uni-koblenz-landau.de/de/aktuell/archiv-2021/traumabehandlung

 

 

Informationsabende der Landauer Psychotherapie-Ambulanz für Kinder und Jugendliche

Für Kolleg*innen, Fachleute und interessierte Eltern. Unsere Informationsabende sind von der Landespsychotherapeutenkammer Rheinland-Pfalz als Fortbildungen zertifiziert.

 

Archiv Informationsabende:

2022

"Umgang mit Krisen - Psychotherapeutische Handlungsempfehlungen*

2021

"Nichtsuizidales selbstverletzendes Verhalten bei Jugendlichen"

 

2020

"Diagnostik von Autismus-Spektrums-Störungen"

"Kinder und Jugendliche mit traumatischen Erlebnissen"

 

für weitere Informationen wenden Sie sich gerne an unser Sekretariat (Kontakt)

 

 

 

Hilfreiche Links und Materialien

 

  • Hilfestellungen für Eltern in Corona-Zeit

Mit den steigenden Corona-Infektionszahlen wachsen auch die Sorgen von Familien: Was kann ich tun, wenn mein Kind Angst hat? Wie kann ich selbst  trotz Stress und Unsicherheit  positiv bleiben und den Familienalltag am besten gestalten? Was hilft, wenn die Nerven blank liegen?
Zwölf kurze, animierte Erklärvideos geben Ratschläge mit einfach umsetzbaren Hilfestellungen für den Umgang mit Kindern in psychisch belastenden Situationen. Diese wurden von Wissenschaftler*innen und Expert*innen für psychische Gesundheit zusammengestellt.
Das Projekt "Familien unter Druck" steht unter der Schirmherrschaft von Familienbundesministerin Franziska Giffey.
Alle Filme finden Sie unter: www.familienunterdruck.de

 

  • Psychologische Hilfe während der Corona-Krise

Die DGPs und unith e.V. haben eine zentrale Website eingerichtet, um Familien psychologische Unterstützung während der aktuellen Zeit zukommen zu lassen: https://psychologische-coronahilfe.de/

 

  • Aktuelle Informationen zur Covid-19-Pandemie und deren Auswirkungen auf Kinder und Jugendliche

http://ig-kjpt.de/covid-19-pandemie-auswirkungen-auf-die-psychische-gesundheit-von-kindern-und-jugendlichen/

 

 

Informationen zu Praktika in der Ambulanz

 

Was bieten wir an?

Unsere Ambulanz zeichnet sich durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit eines jungen und dynamischen Teams aus. Bei uns erhalten Praktikant:innen einen vielfältigen Einblick in die Arbeit von Kinder- und Jugendpsychotherapeut:innen. Zu den Aufgabenfeldern unserer Praktikant:innen zählen unter anderem das Begleiten von Erstgesprächen und Diagnostik-Terminen. Hospitation bei Einzeltherapie-Sitzungen ist nur in Einzelfällen in Absprache möglich.

Falls im Zeitraum des Praktikums Gruppentherapien stattfinden, ist hierbei ebenfalls eine Hospitation/Unterstützung durch Praktikant:innen möglich. Praktikant:innen können auch an stattfindenden Fortbildungen und Fachkonferenzen teilnehmen. Außerdem dürfen unsere Praktikant:innen selbstständig individuelle längerfristige Aufgaben bearbeiten. Ein Zugang zu unserer umfangeichen Bibliothek an Fachliteratur, Therapiemanualen und Testinstrumenten steht unseren Praktikant:innen zur Verfügung.

Was wünschen wir uns? Was erwarten wir?

Wir freuen uns auf aufgeschlossene und zuverlässige Teamplayer, die uns bei der Bewältigung von anfallenden Tätigkeiten unterstützen. Eine eigenständige Arbeitsweise und ein gewisses Grad an Selbstständigkeit sind für das Arbeiten in unserer LPA von großem Vorteil. Bei der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen ist ein sensibles Händchen und Geduld oft gefragt.

Das Praktikum ist als Vollzeitpraktikum für eine Dauer von drei Monaten und 37,5 Wochenstunden vorgesehen.

Bei Interesse oder Fragen einfach eine Mail an ambulanz-kiju@uni-landau.de schreiben.

Wir freuen uns auf neue Gesichter!