KODDAS - Kognitive Defizite bei Depressionen im ambulanten Setting

KODDAS - Kognitive Defizite bei Depressionen im ambulanten Setting

Projektbeschreibung

In unserem Forschungsprojekt zu kognitiven Defiziten bei Depressionen im ambulanten Setting (KODDAS) stehen ambulante Patienten mit unipolarer Depression im Fokus. Nach aktuellem Stand der Forschung treten kognitive Defizite vor allem bei schweren Verlaufsformen der Depression auf, die einer stationären Behandlung bedürfen. Es gibt jedoch vermehrt Hinweise darauf, dass diese Symptome bereits bei ambulanten Patienten mit leichter bis mittlerer Depression auftreten und deren Alltag merklich beeinträchtigen können. Ziel unserer Studie ist es, zu untersuchen, wie häufig kognitive Defizite bei ambulanten Patienten mit Depressionen auftreten und wie schnell diese im Rahmen einer erfolgreichen Psychotherapie zurückgehen. Die Untersuchung erfolgt mit einem computerbasierten neuropsychologischen Testprogramm zu insgesamt drei Messzeitpunkten: Vor Beginn der ambulanten Therapie, nach Abschluss der Therapie und nach einem Intervall von 6 Monaten. Angestrebt ist eine Stichprobe von ca. 100 Patienten, die erreichte Fallzahl beträgt zurzeit 65 Patienten. Auf den Ergebnissen werden Ansätze zur Verbesserung der ambulanten Depressionstherapie diskutiert.

Akronym: KODDAS

Projektinformationen

Projektpartner
  • Psychotherapeutische Universitätsambulanz Landau (WiPP)
Zeitraum: 01.12.2014

Mitarbeiter

Ostbahnstr. 10, Raum 3.1.07
+49 06341 28035643
schwert at uni-landau.de

Literatur

Veröffentlichungen

  • 34. Symposium der Fachgruppe Klinische Psychologie und Psychotherapie (Bielefeld, Mai, 2016)
  • 50. Kongress der Deutschen Gesellschaft für Psychologie (Leipzig, Sept. 2016, Beitrag angenommen)
  • GNP-Kongress: 3 Länder-Tagung (Würzburg, Okt. 2016, Beitrag eingereicht)
abgelegt unter: