Lehre

Lehr- und Prüfungsfächer

Bachelor Studiengang Psychologie

Nähere Informationen entnehmen Sie bitte den entsprechenden Modulhandbüchern.

Diplomstudiengang Psychologie

Grundstudium:

Differentielle und Persönlichkeitspsychologie
Methodenlehre

Hauptstudium:

Diagnostik und Intervention
Evaluation und Forschungsmethodik

Veranstaltungsmaterialien:

Alle Dozierenden stellen begleitend zu ihren Veranstaltungen nützliche Materialien wie Folien, Übungsaufgaben, Texte in elektronischer Form und andere Hilfsmittel online zur Verfügung. Der Zugang zu diesen Unterlagen wird von den Dozierenden zu Beginn einer Veranstaltung bekannt gegeben und erläutert.

Prüfung:

Genaueres zum Ablauf der Prüfung, Themenpläne sowie aktuelle Literaturlisten finden Sie im Internet unter Prüfungsanforderungen.

Sprechzeiten:

Die Sprechzeiten der Dozierenden entnehmen Sie bitte den Veranstaltungsbeschreibungen in KLIPS.

Forschungskolloquium:

Diplomandinnen und Diplomanden des Arbeitsbereichs nehmen am Forschungskolloquium teil, in dem geplante und laufende Arbeiten vorgestellt und diskutiert werden. Zeit und Ort des Kolloquiums werden in KLIPS bekannt gegeben.

Hier finden Sie die jeweils aktuellen Termine und Beiträge.


Differentielle und Persönlichkeitspsychologie

Die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie beschäftigt sich mit psychologisch relevanten Unterschieden zwischen Menschen, insbesondere mit Unterschieden in ihrem Temperament und ihrer Leistungsfähigkeit, aber auch mit Unterschieden in Motiven, Werthaltungen, Einstellungen, Bedürfnissen, Voreingenommenheiten im Urteil und der Neigung, bestimmte Gefühle wie Angst, Ärger, Eifersucht zu erleben. Die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie stellt sich die Aufgabe, diese Unterschiede zu beschreiben und auf der Basis von Theorien zu erklären. Weiterhin verfolgt sie das Ziel, Maße für Persönlichkeitsmerkmale zu entwickeln. Sie nutzt die mit diesen Maßen gewonnenen Messwerte zur Vorhersage künftigen Verhaltens. Diese Aufgabe ist eng mit den Aufgaben der Psychologischen Diagnostik verzahnt.


Die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie steht in einem Ergänzungsverhältnis zu anderen Grundlagenfächern der Psychologie wie der Allgemeinen Psychologie, der Entwicklungspsychologie, der Sozialpsychologie und der Biologischen Psychologie. Da sich die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie als empirische Teilwissenschaft versteht, verlangt ihr Verständnis Methodenwissen und Methodenkompetenz. Gemeinsam mit der Methodenlehre und den anderen Grundlagenfächern bildet die Differentielle und Persönlichkeitspsychologie die Grundlage für die Bereiche der Angewandten Psychologie, also die Arbeits- und Organisationspsychologie, die Klinische Psychologie, die Pädagogische Psychologie und die Medienpsychologie.

Die Lehre der Differentiellen und Persönlichkeitspsychologie gliedert sich in zwei aufeinander aufbauende Vorlesungen und mehrere Seminare zu wechselnden Themen, in denen ausgewählte Bereiche, Fragestellungen, Theorien und Methoden der Differentiellen und Persönlichkeitspsychologie angeboten werden. In den Seminaren wird ein aktiver Beitrag der Studierenden erwartet, beispielsweise ein Referat und dessen schriftliche Ausarbeitung oder eine Hausarbeit. Mit solchen und ähnlichen Leistungen, die von den Dozierenden definiert werden, kann der laut Prüfungsordnung vorgeschriebene Leistungsnachweis (Schein) erbracht werden.
Die beiden Vorlesungen sind für Studierende im 2. und 3. Fachsemester vorgesehen, die Seminare für Studierende des 2., 3. und 4. Fachsemesters.

Weitere Angaben und Informationen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen bietet KLIPS.


Psychologische Methodenlehre

Im Allgemeinen beschäftigt sich die Methodenlehre mit den Verfahren, die zur Gewinnung und Überprüfung der Erkenntnisse einer Wissenschaft eingesetzt werden können. Gegenstand der psychologischen Methodenlehre sind daher alle Verfahren, die zur Beschreibung, Erklärung, Voraussage, Kontrolle und Veränderung menschlichen Verhaltens und Erlebens herangezogen werden können. Im Rahmen der Methodenlehre wird das Wissen über verfügbare Methoden der Datenerhebung und -auswertung und der Untersuchungsplanung vermittelt.

  • Methoden der Datenerhebung umfassen alle Verfahren, die eingesetzt werden können, um menschliches Verhalten und Erleben zu erfassen Dies sind z. B. Beobachtungsmethoden, Gesprächsmethoden, psychophysiologische Methoden, Fragebogenverfahren und psychologische Tests.
  • Methoden der Datenauswertung beziehen sich vor allem auf statistische Verfahren, die herangezogen werden können, um Verhalten und Erleben zu beschreiben und Forschungsfragestellungen (Hypothesen) zu überprüfen.

Zentraler Gegenstand der Untersuchungsplanung ist die Frage, wie Untersuchungen angelegt werden müssen, um psychologische Fragestellungen mit größtmöglicher Genauigkeit, Zuverlässigkeit und Eindeutigkeit beantworten zu können.

  • Schließlich beschäftigt sich die Methodenlehre mit den wissenschaftstheoretischen Grundlagen wissenschaftlichen Erkennens in der Psychologie im Allgemeinen und des Messens (Messtheorie) im Besonderen.

Die "psychologische Methodenlehre" nimmt im Studienplan des Grundstudiums einen großen Stellenwert ein. Die schematische Darstellung (s.u.) der Lehrveranstaltungen beinhaltet alle Veranstaltungen der Methodenlehre, die Sie im Grundstudium besuchen können und teilweise als Pflichtveranstaltung besuchen müssen.

1. Fachsemester

2. Fachsemester

3. Fachsemester

4. Fachsemester

Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie
(Vorlesung)

Versuchsplanung und -auswertung
(Vorlesung)

 

 

Quantitative Methoden I
(Vorlesung)

Quantitative Methoden II
(Vorlesung)

Quantitative Methoden III
(Vorlesung)

 

Tutorium zur Vorlesung „Quantitative Methoden I“ (4 parallele Kurse)

Tutorium zu den Vorlesungen „Versuchsplanung und -auswertung“ und „Quantitative Methoden II“ (6 parallele Kurse)

Tutorium zur Vorlesung „Quantitative Methoden III“ (4 parallele Kurse)

 

Beobachtungs-praktikum

 

Empiriepraktikum I

Empiriepraktikum II

 

Einführung in die Forschungsmethoden der Psychologie

(Vorlesung, empfohlen für das 1. Fachsemester)
Die Vorlesung führt in die methodologischen Grundlagen der Psychologie als empirischer Wissenschaft ein. Zunächst wird das Methodenverständnis der Psychologie behandelt. Danach werden verschiedene Methoden zur Erfassung des Verhaltens und Erlebens vorgestellt (z.B. Tests, Fragebogen, psychobiologische Methoden, Internet-Erfassungsmethoden, Interviewtechniken, computerisiertes Testen) und psychometrische Verfahren zur Beurteilung der Güte von Erfassungsmethoden vermittelt. Nach einer Einführung in die wesentlichen Grundlagen der Untersuchungsplanung und -auswertung werden schließlich wesentliche wissenschaftstheoretische Fragen der psychologischen Forschung diskutiert.

Quantitative Methoden I

(Vorlesung, empfohlen für das 1. Fachsemester)
Versteht man Psychologie als Wissenschaft, kommt neben der Beobachtung der Beschreibung von psychologisch relevanten Phänomenen eine besondere Bedeutung zu. Die zentrale Beschreibungsstrategie ist die deskriptive Statistik. Wir widmen uns den Schwerpunkten:

  • Deskriptive univariate und bivariate Auswertung der Daten
  • Verteilungen und grafische Darstellungen
  • Deskriptive Varianzanalyse

Quantitative Methoden II

(Vorlesung, empfohlen für das 2. Fachsemester)
Schwerpunkt der Vorlesung sind inferenzstatistische Verfahren. Folgende Themen werden behandelt:

  • Stichprobenverteilung
  • Mittelwerts- und Varianzvergleiche
  • Konfidenzintervalle
  • Testung der Korrelation
  • Varianzanalyse
  • Maße der praktischen Signifikanz
  • Stichprobenverteilung

Versuchsplanung und -auswertung

(Vorlesung, empfohlen für das 2. Fachsemester)
In dieser Vorlesung werden die Grundlagen, die der empirischen Prüfung von Unterschieds-, Zusammenhangs- und Veränderungshypothesen zugrunde liegen, vermittelt. Der Schwerpunkt liegt dabei auf experimentellen Untersuchungsdesigns. Zunächst werden unterschiedliche Designs und ihre jeweiligen Stärken und Schwächen behandelt. Anschließend werden quantitative und qualitative Methoden der Datengewinnung behandelt. Einen breiten Raum wird die Diskussion um interne und externe Validität von Untersuchungsdesigns einnehmen; insbesondere wird auf Möglichkeiten zur Erhöhung der internen Validität eingegangen. Schließlich werden Theorien des statistischen Hypothesentestens erörtert. Es wird dargestellt, inwiefern sich eine gute Untersuchungsplanung dazu nutzen lässt, die Präzision des statistischen Schlusses zu erhöhen.

Quantitative Methoden III

(Vorlesung, empfohlen für das 3. Fachsemester)
Die Erkenntnis, dass es vielfältige Bedingungen für die Unterschiede gibt, die zwischen Menschen im Erleben und Verhalten gefunden werden (Multideterminiertheit des Verhaltens), wird in der Psychologie generell akzeptiert. Um den Einfluss verschiedener Bedingungen des Verhaltens und Erlebens erfassen zu können, werden entsprechende statistische Verfahren benötigt, die unter dem Begriff der multivariaten Datenanalyse zusammengefasst werden. In der Vorlesung wird eine Einführung in die Analyse kontinuierlicher und kategorialer abhängiger Variablen mit multivariaten Verfahren gegeben (Allgemeines Lineares Modell, Generalisiertes Lineares Modell). Insbesondere werden die multiple Regressionsanalyse, die Kovarianzanalyse, die Moderatoranalyse und die logistische Regressionsanalyse behandelt.

Veranstaltungsbegleitende Tutorien

Zu allen Vorlesungen im Bereich Methodenlehre werden veranstaltungsbegleitende Tutorien angeboten. Diese Tutorien werden von Studierenden höherer Fachsemester geleitet. Dank einer Sonderfinanzierung der rheinland-pfälzischen Landesregierung (Hochschulsonderprogramm „Wissen schafft Zukunft“) können zurzeit 4-6 parallele Tutorien pro Semester angeboten werden. Dies ermöglicht die Ausbildung in Kleingruppen von maximal 15-20 Studierenden. Im Tutorium werden die Inhalte der jeweiligen Veranstaltung wiederholt und anhand von Beispieldaten, Übungsaufgaben und Diskussionsfragen veranschaulicht. Darüber hinaus wird den Studierenden am PC der Umgang mit Softwarepaketen zur statistischen Datenauswertung vermittelt.

Beobachtungspraktikum

(Praktikum; verpflichtend für Studierende im 1. Fachsemester)
Die Beobachtung ist eine der zentralen Strategien wissenschaftlichen und praktischen Arbeitens in der Psychologie. Im Rahmen der Veranstaltung werden theoretische Aspekte vermittelt und praktische Erfahrung erarbeitet.

Theorie:

  • Formen der Beobachtung
  • Beobachtungsfehler
  • Beobachtungsplanung
  • Beobachtungsdurchführung
  • Beobachtung in der Praxis (z.B. klinische Beobachtung; Assessment Center)


Praxis:

  • In Arbeitsgruppen werden konkrete Beobachtungen durchgeführt.

Empiriepraktikum

In Kleingruppen führen die Studierenden eine empirische Untersuchung durch, werten diese aus und verfassen einen Ergebnisbericht. Die inhaltlichen Fragestellungen orientieren sich dabei an den jeweiligen Forschungsinteressen der Dozierenden, die diese Veranstaltung anbieten.


Diagnostik

Die psychologische Diagnostik gehört im aktuellen Diplomstudiengang zum Fach „Diagnostik und Intervention“ des Hauptstudiums. Die Verknüpfung dieser beiden Fächer, deren Lehre in Landau von Dozierenden verschiedener Arbeitsbereiche abgedeckt wird, rührt daher, dass jede psychologische Maßnahme eine Indikation erfordert. Sie muss in einer Theorie und auf Daten begründet sein. Beispielsweise muss vor jeder psychotherapeutischen Behandlung genau abgeklärt werden, worin die Störung des Erlebens und Verhaltens einer Person besteht. Diese Aufgabe fällt der psychologischen Diagnostik zu.

Psychologische Diagnostik hat die Aufgabe, psychologische Größen so präzise wie möglich zu messen, die für eine bestimmte Fragestellung oder Entscheidung relevant sind. Dazu gehören Selektions- und Platzierungsentscheidungen ebenso wie Entscheidungen über Interventionsmaßnahmen. Zur Lösung dieser Aufgabe benötigt die Psychologische Diagnostik Theorien, Messinstrumente, Methoden der Datenanalyse und Regeln der Entscheidungsfindung. Zu den Aufgaben des Fachs gehört auch die Diagnostik von Systemen, etwa Institutionen oder Betrieben. Schließlich werden diagnostische Verfahren benötigt, um den Effekt von Maßnahmen wie z.B. einer Schulung oder einer Therapie zu evaluieren.

Die Psychologische Diagnostik baut auf den im Grundstudium gelehrten Grundlagenfächern auf, insbesondere der Methodenlehre und der Differentiellen und Persönlichkeitspsychologie. Gleichzeitig ist sie mit anderen Fächern, die im Hauptstudium gelehrt werden, eng verzahnt, insbesondere der Methodenlehre. Schließlich ist die Psychologische Diagnostik integraler Bestandteil der Anwendungsfächer (Arbeits- und Organisationspsychologie, Klinische Psychologie, Pädagogische Psychologie, Medienpsychologie), denn alle Bereiche der Angewandten Psychologie sind mit Aufgaben betraut, die letztlich in Entscheidungen münden, z.B. der Auslese von Bewerbern um Arbeitsplätze, der Organisationsentwicklung, der Behandlung von Störungen des Erlebens und Verhaltens, Bildungsmaßnahmen oder der Vermittlung von Medienkompetenz. Solche Entscheidungen werden auf der Basis von Daten gefällt, die mit diagnostischen Methoden erhoben werden.

Die Lehre in Psychologischer Diagnostik setzt sich aus zwei aufeinander aufbauenden Vorlesungen und Seminaren zu wechselnden Themen zusammen. Die beiden Vorlesungen „Grundlagen der Diagnostik“ und „Praxis der Diagnostik“ vermitteln einen breiten Überblick über das Fach und seine Aufgaben. In den Seminaren werden ausgewählte Themen des Fachs behandelt, beispielsweise diagnostische Verfahren (z.B. Intelligenztests) oder computergestützte Diagnostik. Zudem wird mindestens einmal jährlich ein Gutachtenseminar angeboten, in dem Studierende lernen, wie psychologische Gutachten zu typischen Fragestellungen in der Praxis aufgebaut sind und erstellt werden.

Weitere Angaben und Informationen zu den einzelnen Lehrveranstaltungen bietet KLIPS.


Evaluation und Forschungsmethodik

Das Fach Evaluation und Forschungsmethodik beschäftigt sich mit den methodischen Grundlagen anwendungsbezogener Forschung in der Psychologie, komplexen Verfahren der Datenanalyse sowie der Methodenforschung. In Bezug auf die methodischen Grundlagen anwendungsbezogener Forschung sind vor allem multivariate Verfahren, die Evaluationsforschung und die Testtheorie von Bedeutung.

  • Gegenstand der Evaluationsforschung sind die wissenschaftlichen Methoden, die zur Bewertung einer psychologischen Maßnahme (z. B. der Effektivität einer psychologischen Intervention) herangezogen werden können.
  • Multivariate statistische Analyseverfahren erlauben es, mehr als zwei Variablen simultan auszuwerten. Solche Techniken kommen beispielsweise bei der Prüfung von Mediator- oder Moderatorhypothesen zum Einsatz.
  • Die Testtheorie und Testkonstruktion beschäftigt sich mit den methodologischen Grundlagen der Konstruktion und der Analyse von Methoden der Datengewinnung (z. B. psychologische Tests, Fragebogenverfahren, Beobachtungsmethoden). Die Testtheorie stellt somit eine wichtige methodologische Grundlage der Psychodiagnostik dar. Im Rahmen der Forschungsmethodik werden schließlich in Weiterführung des Faches Methodenlehre des Grundstudiums insbesondere komplexere statistische Verfahren der Datenanalyse und qualitativer Erfassungs- und Auswertungsmethoden vermittelt.

Zu jedem der drei Teilbereiche des Faches „Evaluation und Forschungsmethodik“ werden Veranstaltungen angeboten.

Winter (5. Sem.)

Sommer (6. Sem.)

Winter (7. Sem.)

Evaluation

Grundlagen der Evaluation
(Vorlesung)

 

 

Forschungsmethodik

 

Multivariate Verfahren
(Vorlesung)

 

Testtheorie und Testkonstruktion

 

Testkonstruktion
(Seminar)

Testtheorie
(Vorlesung mit Übung)

Vertiefungsseminare

Zu den Teilbereichen werden pro Semester mindestens vier Vertiefungsseminare angeboten.

Grundlagen der Evaluation

Evaluation und Qualitätssicherung sind Schlagworte, die in vielen gesellschaftlichen Bereichen diskutiert werden und gerade auch Psychologinnen und Psychologen neue Berufsfelder eröffnen. In der Vorlesung werden die Grundlagen der Evaluationsforschung behandelt. Nach einer Einführung in das Wesen der Evaluationsforschung werden spezifische Fragen, die sich auf die Planung von Evaluationsstudien und Methoden der Analyse interventionsbedingten Veränderungen (Veränderungsanalyse, Kovarianzanalyse) beziehen, behandelt. Schließlich werden die Grundlagen und Probleme der Metaanalyse vorgestellt, einer statistischen Methode zur Integration bisheriger Untersuchungsergebnisse zu einem Themenbereich.

Multivariate Verfahren

Die Vorlesung bietet einen Überblick über verschiedene multivariate Verfahren der statistischen Datenanalyse (Multiple Regression und Pfadanalyse, Lineare Strukturgleichungsmodelle, Hierarchische Lineare Modelle, Explorative und Konfirmatorische Faktorenanalyse, messwiederholte und multivariate Varianzanalyse). Die Verfahren werden im Hinblick auf Voraussetzungen, Logik und rechnerische Durchführung vorgestellt und anhand beispielhafter Anwendungen veranschaulicht.

Testtheorie und Testkonstruktion

Aufbauend auf der Veranstaltung Testkonstruktion werden theoretische und praktische Aspekte der Testtheorie vorgestellt und eingeübt. Es werden die Klassische und die Probabilistische Testtheorie behandelt. Parallel lernen die Studierenden, mit verschiedenen Softwarepaketen Item- und Strukturanalysen durchzuführen.

Vertiefungsangebote

Pro Semester werden im Bereich Evaluation und Forschungsmethodik mindestens vier Vertiefungsseminare angeboten. Das genaue Angebot folgt keinem spezifischen Semesterturnus und wird in Abhängigkeit von Nachfragen, den Interessen der Dozierenden sowie der Verfügbarkeit externer Lehrbeauftragten zusammengestellt. Die folgende Liste soll einen Eindruck von den möglichen Seminarthemen geben; die genannten Seminare wurden in den vergangenen Semestern (seit Sommersemester 2005) angeboten:

  • „Evaluation in der Praxis“
  • „Evaluation von Beratung und Psychotherapie“
  • „Evaluation pädagogisch-psychologischer Maßnahmen“
  • „Methodenprobleme der psychologischen Bildungsforschung“
  • „Multivariate Verfahren – Vertiefung“
  • „Kleine Stichproben“
  • „Qualitative Methoden“
  • „Einführung in lineare Strukturgleichungsmodelle mit LISREL“
  • „Methodenkritisches Lesen empirischer Originalarbeiten“
  • „Veränderungsmessung“