Universitätspreis für digital unterstützte Lehre

Digitalisierung gehört zu den großen Herausforderungen im Bildungswesen. Die Universität Koblenz-Landau möchte deshalb Lehrende würdigen, die sich dieser Herausforderung stellen und sinnvolle Konzepte für den Einsatz digitaler Tools in der Lehre oder für die Digitalisierung ihrer Lehre entwickeln und als Vorbild für andere Lehrende wirken können. Dafür vergibt sie jedes Jahr den UNIVERSITÄTSPREIS FÜR DIGITAL UNTERSTÜTZTE LEHRE.

Der Preis ist mit 500 € dotiert und wird gemeinsam vergeben von:

  • der Vizepräsidentin für Studium, Lehre und wissenschaftlichen Nachwuchs (Prof. Dr. Gabriele E. Schaumann)
  • und der Hochschuldidaktischen Arbeitsstelle.

Der oder die Gewinner*in(nen) werden vom Steering Committee für Studium und Lehre des jeweiligen Campus auf Grundlage des Bewerbungsschreibens sowie den Ergebnissen der Lehrevaluation ausgewählt.

Durch die SARS-CoV2 Pandemie wurde die Lehre an der Universität "blitzartig" digitalisiert. Waren es bei der ersten Preisverleihung im Wintersemester 2018/19 noch wenige Ausnahmen, die sich mit digitalen Konzepten für den Preis beworben haben, sind digitale Konzepte aufgrund der Umstände nun schon fast zum "Standard" geworden. Genau deshalb ist es wichtig, besonders gelungene digitale Konzepte auszuzeichnen und mit diesem Preis zu würdigen.

Die nächste Ausschreibung findet am Campus Koblenz statt und bezieht sich auf das Sommersemester 2022 und das Wintersemester 2021/2022.  Sie können sich dann mit Lehrveranstaltungen aus diesen beiden Semestern bewerben, wichtig hierbei ist, dass Ihre Lehrveranstaltung Evaluiert wurde/wird.

Wir informieren Sie am Campus Koblenz im Sommer per Mail über die Ausschreibung.

Nähere Infos zum Bewebungsverfahren am Campus Landau WS 2021/2022 finden Sie hier.


LorbeerkranzBisherige Preisträger*innen:

2022

 Landau (SoSe 2021 und WS 21/22)

Shortlist:

Jun. Prof. Dr. Janpeter Schilling
Dr. Frank Behr
PD Dr. Jens Schirmel, Dr. Verena Rösch, Jun. Prof. Dr. Elisabeth Berger

Gewinner:

Jun. Prof. Dr. Janpeter Schilling
(FB 7, Umweltwissenshaften)
Exkursion/Geländeübung: Hamburg - Stadt im Wandel, Stadt der Gegensätzte
(SoSe 2021)

Zusammengefasst:

Digitale Exkursion

Digitale Elemente:

-Blended-Learning mit Videos und Fotos in der Mediathek
-Hamburg-Updates in OLAT
-Rundgänge mit Google Street-View
-Live Stream aus Hamburg durch "Schick-Deinen-Prof."
-Online-Vorträge von Experten und Diskussionen

Gründe für die Digitalisierung:

Exkursionen waren im Lockdown nicht möglich, aber eine wichtige Studienleistung.

Pro:

  • sehr gelungene Online-Lösung in Pandemie-Zeiten
  • besondere Herausforderung in der Digitalisierung
  • alle Studierenden, konnten von zu Hause an der Exkursion teilnehmen

Aus den Studierendenrückmeldungen:

"Mir hat die Exkursion, obwohl sie im Onlineformat stattgefunden hat, wirklich sehr gut gefallen. Sie haben wirklich versucht uns einen guten Eindruck von Hamburg zu verschaffen, hier hat mir die "Schick deinen Prof"-Zeit sehr gut gefallen. Aber auch die kritischen Diskussionen untereinander waren echt toll und es wurde viel Zeit für Interaktion eingeräumt. Gut fand ich außerdem, dass Sie nicht strikt dem Zeitplan gefolgt sind, sondern je nachdem ob ein Punkt vielleicht doch etwas mehr Zeit in Anspruch genommen hat, den Zeitplan einfach etwas abgeändert. Insgesamt: Großes Lob!"

"Ich muss ehrlicherweise sagen, dass ich anfangs mir das gar nicht vorstellen konnte und ich auch nicht so viel Lust auf die Online-Exkursion hatte. Aber du hast mich eines besseren belehrt und es sogar geschafft, dass ich Spaß hatte mich an den Diskussionen zu beteiligen. Normalerweise bin ich da eher eine stille Zuhörerin."

 Für die Shortlist ausgewählt:

Dr. Frank Behr
(FB 5, allgemeine Erzihungswissenschaft)
Projektseminar: Elternberatung im Lehrberuf - Beratung lernen digital
(SoSe 2021)

Zusammengefasst:

Asynchrones Seminar, das einen Praxisbezug durch Videos und Tools ermöglicht

Digitale Elemente:

-theoriebasierte Videoanalyse von Elterngesprächen
-Peer-Feedback und Forum zum Austausch über Online-Tool (OLAT)
-digitaler Semesterapparat

Gründe für die Digitalisierung:

Möglichkeit zur Auseinandersetzung mit authentischen Praxissituationen für den späteren Berufsalltag

Pro:

  • Praxisbezug
  • Relevanz für den späteren Berufsalltag
  • das asynchrone Format, ermöglicht den Studierenden eine flexible Zeiteinteilung beim Lernen

Aus den Studierendenrückmeldungen:

"Diese Lehrveranstaltung ist das mit Abstand positivste Beispiel einer gut aufbereiteten und geplanten digitalen, asynchronen Lehrveranstaltung. Andere Dozenten könnten sich hierbei noch eine „Scheibe abschneiden“"

"Die Umsetzung lief ohne Probleme ab. Man hat gemerkt, dass es ordentlich geplant wurde."

PD Dr. Jens Schirmel, Dr. Verena Rösch, Jun. Prof. Dr. Elisabeth Berger
(FB 7, Umweltwissenschaften)
Vorlesung/Praktikum: ÖKO 3: Organismen und ihre Umwelt
(SoSe 2021 und WS 2021/2022)

Zusammengefasst:

Praktikum als Citizen-Sience-Ansatz

Digitale Elemente:

-theoretischer Input durch Sreencasts, Literatur und Online-Aufgaben mit Feedback durch Dozierende
-Versuchsbeschreibung durch Lehrvideos
-Experimente sind mit kostengünstigen Materialien zu Hause durchführbar und können mit Apps auf mobilen Endgeräten dokumentiert und geteilt werden

Gründe für die Digitalisierung:

Durch das Hygienekonzept in der Pandemie waren nicht alle Messgeräte in Laboren etc. zugänglich

Pro:

  • der Citizen-Science-Ansatz fördert auch fächerübergreifende Kompetenzen
  • Kreativität bei der Umsetzung eines Praktikums

Aus den Studierendenrückmeldungen:

"Super gute Organisation. Es war von termin eins klar, wie der Kurs ablaufen wird und an welchem termin was stattfindet. Ich fand die Anleitung zum selbstständigen Erheben super gut und für mich war es der erste Kurs bei dem ich wirklich intensiv praktisch arbeiten durfte."

"Das Sie sich sehr viele Gedanken gemacht haben und sich bemüht haben einen Weg zu finden, die Veranstaltung auch online umzusetzen, obwohl es eine sehr praktische Veranstaltung ist!"

2021

Koblenz (Sommersemester)

Shortlist:

 Dr. Dennis Perchthaler
Sabine Nagel
Linda Schürmann

Gewinner: 

Zusammengefasst:

Digitales Flippes Classroom Konzept mit Praxisanteilen

Digitale Elemente:

asynchron: Theorie und Inhalte über OLAT und Nextcloud (Selbststudium)

synchron: live durchgeführte Online-Konferenzen

hybrid: Praxisanteile

Gründe für Digitalisierung:

  • Übung der Praxisanteile soll ermöglicht werden

Pro:

  • Asynchronität ermöglicht intensivere Auseinandersetzung mit den Inhalten
  • Synchronität ermöglicht Austausch mit Dozierenden und Studierenden
  • Hybridität ermöglicht die Übung und den Vergleich

Aus den Studierendenrückmeldungen:

Beispiele aus den Bewertungen der Lehrevaluation (Was fanden Sie besonders gut?):

„Abgabe der Prüfungs-/ Übungsvideos mit anschließender Analyse während der Veranstaltung, so konnten von anderen SuS Tipps sowie Verbesserungen gegeben werden, das Seminar hat meine Interesse an Badminton geweckt, da ich es jetzt aus einer anderen Sichtweise betrachten kann"

„Besonders gut war das Ausnutzen der Vorteile digitaler Lehre. Auch wenn eine Präsenzlehre natürlich ganz andere Qualitäten hat wurden die Chancen digitaler Lehre gesehen und genutzt und somit ebenfalls ein gutes Seminar aufgebaut."

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 Für die Shortlist ausgewählt:

Zusammengefasst:

Interaktiver asynchroner E-Learning Kurs mit Gamification-Ansatz

Digitale Elemente:

Übungsblätter als Tests in OLAT zur Vorbereitung (wie in der E-Klausur)

Selbsteinschätzung des Lernstandes durch Feedback möglich

Gründe für Digitalisierung:

  • Das Konzept ist gut durchdacht und stellt eine Wiederverwendbarkeit für jedes Semester sicher

Pro:

  • Gamification Ansatz als Motivation durch Punktzahl

Aus den Studierendenrückmeldungen:
Beispiele aus den Bewertungen der Lehrevaluation (Was fanden Sie besonders gut?):

"Die Veranstaltung war klar strukturiert und die Inhalte wurden gut erklärt. Ich hatte überhaupt keine Schwierigkeiten dem Stoff zu folgen. Eigentlich kann ich mich über gar nichts beschweren. Am Anfang war ich überrascht, dass es wirklich gar keine Live-Termine oder sonstigen unmittelbaren Kontaktpunkte zu den Dozierenden gab und hielt dies für einen Nachteil. Jetzt zum Ende der
Veranstaltung muss ich aber sagen, dass so etwas auch gar nicht nötig war. Das liegt aber an der Natur der Veranstaltung. Die Inhalte sind sehr gut zum Selbststudium geeignet, da ist keine enge Betreuung notwendig und ich freue mich über die Möglichkeit, meine
Lernzeiten selbst organisieren zu können. Für andere ("schwierigere") Veranstaltungen würde ich mir aber mehr Betreuung wünschen. Für Projektmanagement gilt aber: Alles richtig gemacht. Danke."

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Motivationspsychologie im Kontext Schule

Zusammengefasst:

Gamifiziertes digitales Blockseminar

Digitale Elemente:

OneUp als Lernplattform und zur Übersicht der Badges und Bestenlisten

Gründe für Digitalisierung:

  • Motivation durch Gamification

Pro:

  • Das Gamificationkonzept motiviert Studierende sich intensiv mit den Inhalten auseinander zu setzen

Aus den Studierendenrückmeldungen:
Beispiele aus den Bewertungen der Lehrevaluation (Was fanden Sie besonders gut?):

"Die Veranstaltung war wirklich gut und vor allem passend auf die digitale Lehre angepasst. Regelmäßig gab es die Möglichkeit, seinen eigenen Lernstand zu überprüfen, man konnte off- und online arbeiten und hatte regelmäßig die Chance Fragen zu stellen"

"Dass das Seminar Gamification Inhalte zeigte und durch Punktevergabe etc. ein „Wettkampf“ um den 1. Platz entstand. Dadurch
wurden wir dazu motiviert, uns mit den Inhalten auseinanderzusetzen und ggf. Durch freiwillige Vertiefungsaufgaben Extrapunkte zu
sammeln."

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Landau (Wintersemester)

Shortlist:

Prof. Dr. Gisela Gerlach und Xenia Görtz
Prof. Dr. Björn Risch und Tobias Przywarra
Dr. Ines Welzenbach-Vogel

Gewinnerinnen:

Zusammengefasst:

Polyvalente Veranstaltung für fünf Studiengänge, in der Regel kommen die Studierenden hier das erste Mal im Studium mit betriebswirtschaftlichen Inhalten in Berührung

Vorlesung mit asynchronen und synchronen digitalen Anteilen

Digitale Elemente:

asynchron: Lehrvideos und dazu passende Übungsaufgaben

synchron: live durchgeführte Online-Vorlesungseinheiten

Gründe für Digitalisierung:

  • Anwendung des Lerninhalts soll ermöglicht werden
  • Motivation für die Selbstorganisation der Studierenden

Pro:

  • Asynchronität ermöglicht intensivere Auseinandersetzung mit den Inhalten
  • Synchronität ermöglicht Austausch mit Dozierenden und Studierenden

Aus den Studierendenrückmeldungen:

Beispiele aus den Bewertungen der Lehrevaluation (Was fanden Sie besonders gut?):

„Besonders gut fand ich die perfekte Organisation der gesamten Veranstaltung. Auch die Struktur des Olat-Kurses mit dem Lernpfad hat einen guten Überblick über die Inhalte ermöglicht. Auch die Videos und Folien sind sehr verständlich und gut zu folgen. Der sehr freundliche und offene Umgang mit uns Studierenden seitens der Dozentinnen war sehr angenehm! EIn großes Lob für die tolle Umsetzung der digitalen Lehre!"

„Wie auf jeden einzelnen Studierenden in den Live-Verantstaltungen bei fast 150 Teilnehmern eingegangen wurde und i´wie schnell und effektiv auf Forderungen seitens der Studierenden eingegangen wurde."

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Für die Shortlist ausgewählt:

Zusammengefasst:

Eine Laborübung mit Livestream und (menschlichem) Roboter

Laborübung mit asynchronen und synchronen digitalen Anteilen

Digitale Elemente:

Livestream-Labor in dem Studierende per Videokonferenz ins Labor geschaltet werden und den (menschlichen) "Roboter steuern" sowie digital bereitgestellte Arbeitsmaterialien (z. B. Videovortäge, Skripte, etc.) in asynchronen Arbeitsphasen

Gründe für Digitalisierung:

  • Immense Einschränkungen im Laborbetrieb aufgrund der SARS-CoV2 Pandemie

Pro:

  • Digitale Kompetenzen der Lehramtsstudierenden werden gefördert, was auch für den Lehrberuf nach dem Studium wichtig ist

Aus den Studierendenrückmeldungen:
Beispiele aus den Bewertungen der Lehrevaluation (Was fanden Sie besonders gut?):

"besonders hervorzuheben ist nicht die technische Ausarbeitung sondern die Motivation und die Fähigkeit des Dozenten Herr Risch und seines Assistenten Herr Przywarra die Studenten zu begeistern. In 8 Semestern an 2 Universitäten habe ich nur einen vergleichbaren Professor gesehen (trotzdem gewinnt Herr Risch das Kopf an Kopf rennen)"

"Es war gut, dass eine Möglichkeit gefunden wurde, ein Labor durchzuführen in digitaler Lehre. Es war zwar ganz anders, als in einem "normalen" Semester, aber man konnte so trotzdem recht viel für den eigenen Unterricht mitnehmen und es war auch einmal interessant, per Videochat Anweisungen ins Labor zu geben."

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Zusammengefasst:

Rein digitale Lehrveranstaltung (Vorlesung) mit größtenteils asynchronen Anteilen und vorab festgelegten synchronen Meetings

Digitale Elemente:

Screencasts mit interaktiven Elementen, Online-Materialordner, Selbsttests, Podcasts und ein Forum für den Austausch

Gründe für Digitalisierung:

  • Während der SARS-CoV2 Pandemie bietet sich eine asynchron digitalisierte Veranstaltung mit ca. 650 Studierenden an

Pro:

  • Lerninhalte können individuell, zeit- und ortsunabhängig erarbeitet werden
  • Screencasts und Selbsttests können gezielt zur Prüfungsvorbereitung genutzt werden

Aus den Studierendenrückmeldungen:
Beispiele aus den Bewertungen der Lehrevaluation (Was fanden Sie besonders gut?):

„Besonders gut finde ich, dass vieles anhand von Beispielen erklärt und verdeutlicht wurde. Auch die Quizfragen in den Videos und das komplette Klausurvorbereitungs-Quiz helfen bei der Orientierung für die Prüfung.“

„Die Inhalte waren stets gut zu Überblicken und somit konnte man die Veranstaltung gut in den Tagesablauf integrieren. Die Videos waren sehr hilfreich und ausführlich erklärt und es gab immer wieder die Möglichkeit Fragen zu stellen, welche umfangreich beantwortet wurden. Auch die Folien waren sehr informativ und gut verständlich.“

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2020

Koblenz (Sommersemester)

Shortlist:

Dr. Maximilian Dehling
Dr. Regula Krapf
Stacy Mae Weiss

Gewinner:

Zusammengefasst:

Wahlpflichtveranstaltung für angehende Lehrer*innen im Grenzgebiet zw. Botanik und Zoologie als Ersatz für sonst sehr praxisorientierte Veranstaltungen (Laborarbeit, Exkursionen…)

Digitales Referate-Seminar mit ausgeprägten Feedback- und Vertiefungsschleifen

Digitale Elemente:

Erstellen von Screencast-Referaten oder Erklärvideos als Studienleistung; Chat-Diskussionen; einzelne Videokonferenzen

Gründe für Digitalisierung:

  • Stärkung von eigenständigem Lernen
  • Lernen am Modell (für digitale Lehre) für künftige Lehrer*innen

Pro:

  • Gelungene, verbessernde Digitalisierung eines Referateseminars
  • Asynchronität ermöglicht intensivere Auseinandersetzung mit den Inhalten und Diskussion von Inhalten – Verbesserung der Studierendenbeiträge (Input + Feedback)
  • Feedback des Dozenten und Studierenden sowie Online-Präsenztermine geben Sicherheit und erhöhen Lernerfolg

Aus den Studierendenrückmeldungen:

Beste Bewertungen (im Vergleich mit den anderen Bewerbungen) für (Schulnoten 1-5):

„Die Inhalte der Veranstaltung sind interessant“: 1,00 (trotz fast ausschließlichen Inputs durch Studierende)

„Ich nehme gern an der Veranstaltung teil“: 1,08 (trotz hohen Aufwands)

„In dieser Veranstaltung lerne ich nicht nur Fakten, sondern verstehe auch etwas anders/besser“: 1,31

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Für die Shortlist ausgewählt:

Zusammengefasst:

Vorlesung + Übung + Tutorium für Studienanfänger*innen in Lehramts- und Informatikstudiengängen, Mischung aus synchron und asynchron

Digitale Elemente:

5- bis 15-minütige Vorlesungsvideos mit Lückenskripts + obligat. Multiple-Choice-Fragen mit Lösungen und Feedbacks, Musterlösungsvideos, Übungsblätter, moderiertes Forum + synchrone Termine (BBB) mit Arbeit an digitalen Whiteboards

Gründe für Digitalisierung:

nachhaltig Präsenzzeit entlasten und mehr Zeit für aktivierende Lehrmethoden freiräumen

Pro:

  • Aktivierung der Studierenden trotz Vorlesungsformat und Asynchronität
  • Beweisvideos ermöglichen – anders als ‚Life‘-Tafelvorrechnen –, auf alle Einzelschritte einzugehen
  • Gutes Kosten-Nutzen-Verhältnis: ist nachhaltig (lässt sich auch zukünftig nutzen)
  • Vorlesung, Übung + Tutorium gut aufeinander abgestimmt

Aus den Studierendenrückmeldungen (häufig wiederholte Punkte):

  • gerade in Mathematik hilft Möglichkeit, Arbeitstempo bei Vorträgen selbst bestimmen zu können
  • Lückenskript, Quizfragen mit Rückmeldung sowie Aufteilung der Inhalte auf kurze Videos sehr hilfreich
  • gute Struktur und Abstimmung der Einzelveranstaltungen
  • Gruppenarbeit ermöglicht „Erstis“ Kennenlernen trotz Kontaktbeschränkungen

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Zusammengefasst:

Kurs, der wissenschaftliches Schreiben auf Englisch lehrt/schult

Digitale Elemente: Hyperdocs (Übersicht über Schreibprozess, Fristen, Links zu Ressourcen, Checkliste), Google Docs (Kollaboration), Google Forms (Automatisierte Übungen); Kaizena (für Einreichung der Essays + Feedback); Screencast-o-Matic (für Erstellung von Feedback- und Lernvideos)

Gründe für Digitalisierung:

  • Zeitersparnis (z.B. Feedback im Tool statt in der Sitzung)
  • Individuellerer Zuschnitt möglich (z.B. Arbeiten im eigenen Tempo und an eigenen Problemen)
  • Steigerung der Selbstwirksamkeit (z.B. durch digitales, aber audiovisuelles Feedback)

Pro:

  • gelungene Theorie-Praxis-Verknüpfung
  • zeigt, dass Gemeinschaftsgefühl und Zusammenarbeit auch in digitalen Umgebungen entstehen und funktionieren kann

Aus den Studierendenrückmeldungen:

Beste Platzierung für: „In der Veranstaltung lerne ich nicht nur Fakten, sondern verstehe auch etwas besser/anders.“ (1,21 von 5)

Zweitgrößte Steigerung des Interesses: + 1,14 (von 5) zum Vorinteresse

ca. ¾ der Studierenden finden die Veranstaltung besser als andere Veranstaltungen

Sehr positive offene Rückmeldungen (zusammengefasst):

  • sehr motivierend
  • vermittelt nicht nur praktische Fähigkeiten, sondern regt auch zu Auseinandersetzung mit Inhalten an
  • Feedback sehr hilfreich
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2019

Koblenz (Sommersemester)

(erste Verleihung, noch ohne Shortlist)

Gewinnerin:

Zusammengefasst:

Interdisziplinäre Lehrveranstaltung im Themenfeld E-Health, in der Studierende in realitätsnahen Projekten digitale Organisationsformen und Tools des Berufsfeldes erlernen; Themenbereiche:„Medizinische Bildverarbeitung“ und „Biomechanische Computersimulation“

Digitale Elemente:

  • GitLab als Tool zur digitalen Projektzusammenarbeit und Versionskontrolle
  • Slicer (Open-Source-Software-Projekt für die Verarbeitung dreidimensionaler medizinischer Daten)
  • Wikis
  • Gestaltung sowie Nutzung von Video-Tutorials

Gründe für Digitalisierung:

  • Praxisbezug: Digitales Arbeiten und virtuelle Zusammenarbeit mit unterschiedlichen Tools und Softwares entspricht Herausforderungen im Berufsfeld
  • Verbesserung der Digitalkompetenz; Erlernen des Umgangs mit neuen Softwares
  • gemeinsames lösungsorientiertes Arbeiten in interdisziplinären Teams in Echtzeit ermöglichen
  • Vernetzung von Lehrenden und Studierenden
  • Transparenz über Arbeitsfortschritt und Möglichkeit zur schnellen Rückmeldung an Studierende

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Landau (Wintersemester)

Shortlist:

Josefine Zemla
Sebastian Kinsler
Dr. Michael Lenz

 

Gewinnerin:

Zusammengefasst:

Bildungswiss. Seminar mit dem Ziel der Sensibilisierung künftiger Grundschullehrkräfte für die Herausforderungen von Übergangssituationen

Digitale Elemente:

Verschiedene Umfrage- und Quiztools (PINGO, Kahoot, Mentimeter); ein Tool für Kollaboration (Padlet)

Gründe für Digitalisierung:

  • Senken der Hemmschwelle (aus Scham, Angst) für Beteiligung und bessere Antwortqualität bei Reflexion persönlicher oder brisanter Themen durch Anonymisierung der Beiträge
  • Auflockerung, an ‚digitale Lebenswelt‘ der Studierenden anknüpfen
  • Zeit- und Ressourcenersparnis: Automatisches Protokollieren von Arbeitsergebnissen; Verzicht auf Papiermaterialien

Begründung des Steering Committee für die Auszeichnung:

  • überzeugendes didaktisches Konzept
  • schlüssige Begründung des Mehrwerts der digitalen Komponenten
  • sinnvoller ergebnisorientierter Einsatz digitaler tools und kluge methodische Einbettung
  • potenziell hoher Vorbildcharakter durch Rückgriff auf relativ "einfach" digitale Tools
  • sehr positive Studierendenrückmeldungen, die den didaktischen Mehrwert der Tools zeigen

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Shortlist:

Zusammengefasst:

Studierende lernen multiperspektivische Betrachtung von Fällen der pädagog. Praxis in steigender Komplexität (PBL, Fallbesprechungen mit Masterstudierenden, Fallwerkstatt mit Praktiker*innen)

Digitale Elemente:

Fallvideos, Bearbeiten von Fällen in OLAT

Gründe für Digitalisierung:

  • Ersetzen eines früheren, zu zeitintensiven Konzepts und dadurch Öffnung der LV für mehr Studierenden sowie mehr Kapazitäten für Rückmeldung
  • Bearbeiten von digitalen Fällen als Vorbereitung für die Arbeit mit realen Fällen
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Zusammengefasst:

Gamification-Konzept als Methoden-Selbsterfahrung für spätere Schulpraxis. Nutzt und reflektiert den Einsatz verschiedener Medien und übt die Erstellung von Unterrichtsmaterialien

Digitale Elemente:

Lernvideos, Nutzung von OLAT, animierte Präsentationen, Online-Lerntagebuch

Gründe für Digitalisierung:

Ressourcenschonende Herstellung einer authentischen Atmosphäre für das Gamification-Setting; Verbesserung der Medienkompetenz bei den Studierenden

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